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Mi, 27. Dezember 2017, 09:57

Software::Multimedia

X-CD-Roast: Nach neun Jahren neue Versionen

Das über 20 Jahre alte X-CD-Roast, das älteste GUI zum Brennen von optischen Medien unter Linux, wurde nach gut neun Jahren Inaktivität in einer aktualisierten Fassung veröffentlicht. Statt Alpha und Hauptversionsnummer 0.98 trägt die Anwendung nun die Versionsnummer 1.18.

X-CD-Roast 1.17

xcdroast.org

X-CD-Roast 1.17

Die grafische Oberfläche zum Brennen von optischen Medien X-CD-Roast war eines der ersten CD-Brennprogramme, das einen einfachen Umgang mit CDs unter Linux erlaubte. Das Werkzeug ermöglichte es unter Zuhilfenahme des cdrtools-Paketes, ISO9660- und Audio-CDs und später auch DVDs zu erstellen. Eine der Stärken des Werkzeugs war die automatische Erkennung von angeschlossenen Geräten – so konnte X-CD-Roast sowohl mit SCSI- als auch mit IDE-CD-Brennern arbeiten und unterstützte alle damals aktuellen Betriebssysteme.

Nachdem X-CD-Roast lange Zeit nicht über den Alpha-Status hinauskam und vor knapp neun Jahren in der Version 0.98alpha16 letztmalig veröffentlicht wurde, steht nun mit der Version 1.18 eine stabile Version von X-CD-Roast bereit. Den Grundstein der neuen Version legten diverse Erweiterungen der Anwendung Anfang dieses Jahres, die unter anderem Korrekturen und die Unterstützung aktueller Bibliotheken hinzufügten. Mitte der vergangenen Woche erschien mit X-CD-Roast 1.17 die erste offizielle stabile Version der Anwendung, die neben zahlreichen Korrekturen auch mehrere Neuerungen mit sich brachte.

Fotostrecke: 8 Bilder

Konfiguration des Brenners
Lesen der Tracks einer CD
Die Erstellung einer CD
Information über eine Disc
Wiedergabe einer Disc
X-CD-Roast 1.18, das nur wenige Tage nach X-CD-Roast 1.17 veröffentlicht wurde, enthält gegenüber der knapp neun Jahre alten Version 0.98alpha16 unter anderem Modernisierungen der Oberfläche und des GTK-Codes. Der Nonroot-Modus ist nun standardmäßig eingeschaltet und mit dem »user-host-mode« wurde der Anwendung ein Rechteverwaltungssystem spendiert, das die alte Nonroot-Funktionalität in Mehrbenutzersystem ersetzen soll. Eine weitgehende Überarbeitung erfuhr der Paranoia-Modus, der unter anderem über bessere Einstellmöglichkeiten verfügt. Weitere Neuerungen von X-CD-Roast 1.18 stellen eine Unterstützung für versteckte Audiotracks und eine Option für Audioentzerrung dar. Zudem lassen sich CD-Informationen besser mittels cddb aus dem Internet beziehen.

Die neue Version von X-CD-Roast kann ab sofort im Quellcode vom Server des Projekts heruntergeladen werden. Voraussetzung sind die aktuellsten Versionen der Kommandozeilenprogramme cdrecord, cdda2wav, readcd und mkisofs, welche in den cdrtools-3.02a09 enthalten sind. Diese kommen normalerweise direkt von den Linux-Distributoren, sind aber evtentuell nicht aktuell, weshalb das Projekt übergangsweise einen eigenen Download bereitstellt.

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