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Thema: Eelo: Mandrake-Gründer will freie Android-Alternative schaffen

23 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von CCarpenter am Mi, 3. Januar 2018 um 08:56 #

... bis er Eelo dann wieder an den Höchstbietenden verscherbelt .....

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Von FreeAndroid am Mi, 3. Januar 2018 um 09:37 #

Naja, das liest sich erstmal so, als wolle er LineageOS lediglich eine neue Oberfläche verpassen. Diese oder der Launcher ist aber sicherlich nicht das Hauptproblem eines freien Androids.

Vielmehr sind es die zahlreichen proprietären Google-Dienste, für die es keine oder nur unzureichende freie Alternativen gibt , wobei ich als erstes die Spracherkennung nennen würde. Zu Google Assistant, Alexa, Siri, Cortana, etc. gibt es leider noch keine befriedigende freie Alternative.

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    Von da-real-lala am Mi, 3. Januar 2018 um 11:17 #

    Ja, ich würde auch viel lieber sehen, dass Eelo z.B. mit Mycroft die Spracherkennung und Plug Ins weiter verbessert, als sich noch eine neue „Plattform“ auszudenken, die wieder nach 2 Jahren tot ist.

    Viel schlimmer als fehlende Dienste und Apps ist aber die Tatsache, dass das Modem selten frei ist bei Telefonen oder dass die Firmware sämtlicher Komponenten unfrei ist.

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Von klaus818 am Mi, 3. Januar 2018 um 10:30 #

Also er schafft erst mal gar keine Alternative. Er nutzt einfach etwas, was es schon lange gibt. Und das will er nur optisch etwas aufpolieren. Also eher nichts, was sich nicht jeder Anwender schon längst selber zusammenstellen konnte.

Abgesehen davon, dass ich noch kein Smartphone hatte, auf dem Lineage irgendwie zu gebrauchen wäre. Irgendwas ging immer nicht. Die Kamera machte deutlich schlechtere Bilder, es stürzte bei irgendwas ab und der Akku wurde leer gesaugt wie bei einem Ferrari auf der Autobahn.

Wer da eine freie Alternative schaffen will, der sollte den Aufwand nicht unterschätzen. Bei Ubuntu dachte man ja auch, das klatschen wir mal einfach so zusammen. Entsprechend war dann ja auch das Ergebnis. Ein Android frei von Google Diensten geht doch schon ewig. Die Frage ist dann einfach nur, was will ich damit? Man nutzt die ja nicht aus Langeweile. Ohne die kann man mit dem Teil eher wenig anfangen.

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    Von asdfghjk am Mi, 3. Januar 2018 um 12:15 #

    Also er schafft erst mal gar keine Alternative. Er nutzt einfach etwas, was es schon lange gibt. Und das will er nur optisch etwas aufpolieren. Also eher nichts, was sich nicht jeder Anwender schon längst selber zusammenstellen konnte.
    Absolut richtig. In Bezug auf "freies Android" gibt es bereits deutlich wichtigere Projekte wie AOSP, LineageOS, FDroid und MicroG.

    Abgesehen davon, dass ich noch kein Smartphone hatte, auf dem Lineage irgendwie zu gebrauchen wäre.
    Die ersten offiziellen Versionen von LineageOS kamen vor nicht einmal einem Jahr heraus. Wie viele Smartphones hattest du denn seither? :D

    Sicher, es wird niemals ein freies OS geben, das auf allen Smartphones gleich gut funktioniert. Ich kaufe mir eben gezielt Allerwelts-Smartphones. Beim Motorola Moto G3 z.B. funktioniert Lineage in jeder Hinsicht bestens und bekommt wöchentlich(!) neue Updates.

    Ich nutze LineageOS ohne GApps. Ist zwar nicht so bequem, für mich funktioniert das allerdings super und ist dann (fast) komplett frei.

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    Von asdfghjk am Mi, 3. Januar 2018 um 12:23 #

    Ein Online-Speicher, der die Privatsphäre achtet, ist ein ferneres Ziel, ebenso wie ein Smartphone mit vorinstalliertem Eelo.
    Das wäre allerdings wirklich etwas neues: Ein Smartphone, das fertig mit freier Software zu kaufen wäre. Mal ehrlich: Smartphone rooten, Recovery beschaffen und installieren, AOSP-Distro beschaffen und installieren, Smartphone so einrichten, dass man bequem damit umgehen kann.. Das schaffen 95% der User nicht. Und von den 5% die es können, macht es die Hälfte zähneknirschend und haareraufend. Aber eine Out-of-the-box-Lösung ist noch in weiter ferne...

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      Von klaus818 am Mi, 3. Januar 2018 um 12:56 #

      Das ist richtig, hat aber trotzdem nichts mit der Überschrift zu tun.

      Also zum einen wenn man es nicht selber kann, es gibt Händler mit Know How, die machen das für einen. Ich kaufe meine Geräte nur in einem Geschäft, da steht über dem Geschäft: Wir reparieren selber innerhalb von 24 Stunden. Die Geräte sind da deutlich teurer. Ist mir aber total egal. Bei einem Problem knalle ich denen das Teil auf den Tisch und fertig. Wer halt immer im Internet auf der Suche nach dem billigstem Scheiß ist, der muss entweder alles selber können oder auf Annehmlichkeiten verzichten.

      Und vorinstalliert hatten wir doch schon mal. Nannte sich CyanogenOS oder Ubuntu. Wurde halt beides von Vollpfosten an die Wand gefahren. Es wird schwierig werden, da noch mal einen Hardwarehersteller mit ins Boot zu bekommen.

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    Von Dirk0815 am Mi, 3. Januar 2018 um 13:19 #

    Dank Projekten wie MicroG ist Android mittlerweile auch ohne Google relativ gut nutzbar. Schön wäre es, wenn es auch diesem Projekt zu Gute kommen würde.

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Von Josef Hahn am Mi, 3. Januar 2018 um 14:18 #

"Mit LineageOS steht bereits ein Android-kompatibles System zur Verfügung [...] Für benutzbar hält Duval das System allerdings nicht. Ihm gefällt weder das Design noch die Bedienung, die im Vergleich zu Android [...] missen lässt."

Ich bin wieder zu blöd!

Also das Lineage OS auf meinem Handy ist ziemlich genau ein Android. Wie das umständlicher sein soll, als Android, muss mir der gute Mann erklären.

Naja, aus der Android-Alternative, die er schaffen will, wird im Laufe des Artikels einfach nur ein neuer freier Launcher.

Ich bin mal gespannt, was er da für die >25k€ zaubern kann. Akut fehlt mir an dem existierenden Launcher nichts. Aber für die Kohle rechne ich mit einigem. Und ein verbessertes "Konfigurationsprogramm". Was auch immer das genau dann ist. Aber ich bin mir sicher, es wird großartig.

Und _dann_ kann der Herr Duval, der sich so "wirtschaftlich und sozial geschadet" auf einmal morgens auf einem Macbook wiedergefunden hat, sich endlich wieder zu Hause fühlen. Denn mit diesem chicen neuen Launcher wird das Google Maps bestimmt seinen Standort nicht mehr nach Google funken.

"Eelo kann und wird Benutzer nicht davon abhalten, abzulehnende Dienste wie Facebook und Twitter zu installieren"

Applaus, Applaus! LineageOS zwängt mir weder die Google Apps auf, noch dieses komische MicroG. Ich möchte unter gar keinen Umständen eins von beidem auf meinem Gerät haben!

Versteht mich nicht falsch. Ich finde Android Alternativen spannend. Ich warte strenggenommen sehnsüchtig. Aber das hier ist doch ein lauer Furz, oder?!

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    Von Tutnichtszursache am Mi, 3. Januar 2018 um 14:54 #

    Ich glaube im Vergleich zu Android ist ein Textfehler und sollte eher iOS bedeuten. Android mit Android zu vergleichen und ein Unterschied feststellen zu können fände ich ebenfalls merkwürdig.
    Konfigurationsprogramm ist merkwürdig bezeichnet. Gemeint ist eigentlich eher die Systemeinstellungen.
    Ja, mag nur ein launcher werden, aber ich glaube Sie sollten lieber die Kampagne statt des Artikels hier lesen. Dann wird klarer, dass es um wesentlich mehr geht als nur ein weitere LineageOS fork sondern eben auch das ersetzen von Services, die fragwürdiges Datenhandling betreiben.

    Auch über MicroG sollten Sie sich nochmals informieren bevor Sie es mit den gapps in einem Atemzug aburteilen.

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      Von Josef Hahn am Mi, 3. Januar 2018 um 15:30 #

      Das Überfliegen der Projektziele von MicroG war der letzte Moment des letzten Jahres, der mir dieses "Ihr seid doch nicht wirklich alle so blöde, oder? Na wahrscheinlich doch..." Gefühl beschert hat.

      Dieses "Oh nein, Android ist ja garnicht so _richtig_ toll frei" Gejammere ist schon outstanding. Nicht, dass es sachlich verkehrt wäre. Aber auf diese ausgetüftelte Erkenntnis konnte man auch zu Zeiten von Android 1 schon kommen. Und mindestens ist es aus wirtschaftlichen Aspekten her selbstverständlich aus Google-Sicht attraktiv, hier nicht 'zu frei' zu werden. Auch die Datensammelei ist kein neues Thema. Also einen Konflikt zwischen Verbraucherinteressen und Anbieterinteressen gab es doch wohl offensichtlich schon immer?! Das ist doch nichts, was diese MicroG Leute jetzt herausgearbeitet haben?!

      Und deren Lösung überzeugt mich noch weniger, als das vorbereitende Geheule. Sie wollen nicht etwa eine freie Infrastruktur erschaffen, sondern einen Klon der verbarrikadierten Google-Welt erschaffen. Sehr gut. Damit greift man der bösen Datenkrake sicher mal ganz dick das Wasser ab. Genauso wie die krassen ReactOS Jungs den Redmondern zu richtig dick Angstschweiß verhelfen :)

      Moment. Nein. Sobald Google davon angepisst ist, wird denen binnen fünf Minuten irgendeine Gegenmaßnahme einfallen. Den MicroG-Spaß gucken die sich nur an, solange es für sie lustig ist.

      Und solange da Statements wie diese gültig sind, wird es für Google lustig bleiben:
      "most microG components are far from complete"

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Von Bodiro am Mi, 3. Januar 2018 um 18:23 #

Der Name Mandriva entstand durch den Zusammenschluß von Mandrake mit der brasilianischen Distribution Conectiva. Ein Streit um Namensrechte ist mir nicht bekannt.

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    Von Anon Y. Mouse am Mi, 3. Januar 2018 um 21:33 #

    Doch den gab es...
    Mit einer unbekannten comicfigur namens mandrake der magier. War lächerlich aber man hat sich drauf eingelassen...

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    Von Ist ungefähr so wie mit ... am Do, 4. Januar 2018 um 00:26 #

    RedHat und Fedora Schokoladen ....

    fedora.de
    goo.gl/aydhnS

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      Von Josef Hahn am Do, 4. Januar 2018 um 11:48 #

      Hahaha...

      Was sollte ein El Cheapo Schokoladenhersteller namens Feodora mit der Domain fedora.de tun?

      Außer auf anderleuts Namen reiten?

      Ist doch klar, dass die damit Probleme bekommen können, oder!?

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Von mosu am Mi, 3. Januar 2018 um 20:53 #

Natürlich kann ein freies OS keine Alternative liefern, was solche praktischen Features betrifft wie Spracherkennung etc. etc. Man muss sich das nur einmal richtig klar machen. Alle "kostenlosen" Dienste, die auf KI aufbauen, sind nur dadurch möglich, dass die entsprechenden Algorythmen durch genau diese Daten gespeist und trainiert werden, mit denen wir für die "kostenlosen" Dienstleistungen bezahlen. Kostenlos im Sinne von "kein Geld kosten" werden diese aber auf Dauer wohl eher nicht bleiben. Vielmehr wird hier seit Jahren ganz konkret Marktmacht (und auf Dauer nicht nur Marktmacht) angehäuft. Über diesen Zusammenhang sollten wir uns im Klaren sein, wenn wir das Fehlen solcher "kostenlosen" Dienste in freier Software beklagen. Die Alternative besteht möglicherweise darin, auf solche vermeintlich kostenlosen Dienste ganz bewusst zu verzichten.

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Von asdasdsda am Do, 4. Januar 2018 um 09:33 #

Die OS Welt besteht aus zu vielen psychopathischen Narzissten. Jeder meint er könnte es besser machen als die Anderen. Das wird jetzt die 10000 Distribut, die nichts besser kann.

An die Qualität von Android kommt man jetzt nur noch mit Milliarden-Investitionen sowie einer Armee aus Entwicklern und Designern. Allein die Pflege eines solchen Systems übersteigt bei weitem das Vermögen einer kleinen Firma.

Wer es nicht glaub, sollte sich die aktuellen OS Projekte anschauen. Selbst große Projekte wie GNOME sind total verbuggt und unbenutzbar hässlich. Deswegen bleiben sie dort, wo sie keiner sieht. Auf Servern und am besten gar nicht installiert. Deshalb ist die Konsole unter Linuxern auch so beliebt.

Man sieht es doch an der Ein-Mann-Armee Replicant. Es ist ein totes Pferd und vollständig unnütz. Abseits von der nicht vorhandenen Handy-Auswahl (außer Steinzeitgeräte) geht kein einziger Sensor ohne unfreie Binärpakete. Es ist nach jedem Update total veraltet und beinhaltet hunderte ungepatchte Sicherheitslücken. Es ist schon jetzt klar, dass sich da auch kein einziger Hardware-Hersteller bemühen wird. Mit Android 8 hat Android eine neue HAL eingeführt. Alles was für Replicant in die Hardware-Schnittstelle investiert wurde, ist jetzt schon obsolet.

Schon lustig das sich Neckbeards auf ihr Galaxy S3 einen externen WLAN Empfänger drauf-stecken um damit überhaupt irgendwie ins Internet zu kommen. Dann posaunen sie es hier fröhlich herum wie schön es doch mit Replicant ist. Aber manche lassen sich ja gern für ihre "Freiheit" gängeln.

Im Moment ist LineageOS das Nonplus Ultra für Android. Es werden viele aktuelle Modelle unterstützt und der ganze Enwicklungsvorgang ist dort professionell aufgebaut. Man nutzt mit IntelliJ, JIRA, Jenkins, Gerrit, Confluence Tools, die auch in einer professionellen Umgebung verwendet werden. Kein Konsolenfrickeln, keine Programmflags, keine kaputten Cmake Compilierscripte.

Wer sein Entwickler-Vermögen nachhaltig investieren möchte, sollte eher bei LineageOS tun.

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Von Janko Weber am So, 7. Januar 2018 um 16:38 #

>Eelo ist ein neues Projekt von Gaël Duval, das sich zum Ziel gesetzt hat, Datenkraken wie Google, Apple und anderen nachhaltig zu entkommen.

Ich mache es mir da einfach: Entweder ist er ein naiver Idiot oder ein Terrorist im Sinne meiner Klassifikation.

Ich vermute mal er "arbeitet" fuer die DUNKLE SEITE DER MACHT.


MfG Janko Weber

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