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Thema: Eelo: Mandrake-Gründer will freie Android-Alternative schaffen

3 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Josef Hahn am Mi, 3. Januar 2018 um 14:18 #

"Mit LineageOS steht bereits ein Android-kompatibles System zur Verfügung [...] Für benutzbar hält Duval das System allerdings nicht. Ihm gefällt weder das Design noch die Bedienung, die im Vergleich zu Android [...] missen lässt."

Ich bin wieder zu blöd!

Also das Lineage OS auf meinem Handy ist ziemlich genau ein Android. Wie das umständlicher sein soll, als Android, muss mir der gute Mann erklären.

Naja, aus der Android-Alternative, die er schaffen will, wird im Laufe des Artikels einfach nur ein neuer freier Launcher.

Ich bin mal gespannt, was er da für die >25k€ zaubern kann. Akut fehlt mir an dem existierenden Launcher nichts. Aber für die Kohle rechne ich mit einigem. Und ein verbessertes "Konfigurationsprogramm". Was auch immer das genau dann ist. Aber ich bin mir sicher, es wird großartig.

Und _dann_ kann der Herr Duval, der sich so "wirtschaftlich und sozial geschadet" auf einmal morgens auf einem Macbook wiedergefunden hat, sich endlich wieder zu Hause fühlen. Denn mit diesem chicen neuen Launcher wird das Google Maps bestimmt seinen Standort nicht mehr nach Google funken.

"Eelo kann und wird Benutzer nicht davon abhalten, abzulehnende Dienste wie Facebook und Twitter zu installieren"

Applaus, Applaus! LineageOS zwängt mir weder die Google Apps auf, noch dieses komische MicroG. Ich möchte unter gar keinen Umständen eins von beidem auf meinem Gerät haben!

Versteht mich nicht falsch. Ich finde Android Alternativen spannend. Ich warte strenggenommen sehnsüchtig. Aber das hier ist doch ein lauer Furz, oder?!

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    Von Tutnichtszursache am Mi, 3. Januar 2018 um 14:54 #

    Ich glaube im Vergleich zu Android ist ein Textfehler und sollte eher iOS bedeuten. Android mit Android zu vergleichen und ein Unterschied feststellen zu können fände ich ebenfalls merkwürdig.
    Konfigurationsprogramm ist merkwürdig bezeichnet. Gemeint ist eigentlich eher die Systemeinstellungen.
    Ja, mag nur ein launcher werden, aber ich glaube Sie sollten lieber die Kampagne statt des Artikels hier lesen. Dann wird klarer, dass es um wesentlich mehr geht als nur ein weitere LineageOS fork sondern eben auch das ersetzen von Services, die fragwürdiges Datenhandling betreiben.

    Auch über MicroG sollten Sie sich nochmals informieren bevor Sie es mit den gapps in einem Atemzug aburteilen.

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      Von Josef Hahn am Mi, 3. Januar 2018 um 15:30 #

      Das Überfliegen der Projektziele von MicroG war der letzte Moment des letzten Jahres, der mir dieses "Ihr seid doch nicht wirklich alle so blöde, oder? Na wahrscheinlich doch..." Gefühl beschert hat.

      Dieses "Oh nein, Android ist ja garnicht so _richtig_ toll frei" Gejammere ist schon outstanding. Nicht, dass es sachlich verkehrt wäre. Aber auf diese ausgetüftelte Erkenntnis konnte man auch zu Zeiten von Android 1 schon kommen. Und mindestens ist es aus wirtschaftlichen Aspekten her selbstverständlich aus Google-Sicht attraktiv, hier nicht 'zu frei' zu werden. Auch die Datensammelei ist kein neues Thema. Also einen Konflikt zwischen Verbraucherinteressen und Anbieterinteressen gab es doch wohl offensichtlich schon immer?! Das ist doch nichts, was diese MicroG Leute jetzt herausgearbeitet haben?!

      Und deren Lösung überzeugt mich noch weniger, als das vorbereitende Geheule. Sie wollen nicht etwa eine freie Infrastruktur erschaffen, sondern einen Klon der verbarrikadierten Google-Welt erschaffen. Sehr gut. Damit greift man der bösen Datenkrake sicher mal ganz dick das Wasser ab. Genauso wie die krassen ReactOS Jungs den Redmondern zu richtig dick Angstschweiß verhelfen :)

      Moment. Nein. Sobald Google davon angepisst ist, wird denen binnen fünf Minuten irgendeine Gegenmaßnahme einfallen. Den MicroG-Spaß gucken die sich nur an, solange es für sie lustig ist.

      Und solange da Statements wie diese gültig sind, wird es für Google lustig bleiben:
      "most microG components are far from complete"

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