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Mo, 15. Januar 2018, 09:32

Software::Distributionen::Ubuntu

Support für Ubuntu 17.04 beendet

Nutzer von Ubuntu 17.04 sollten spätestens jetzt über eine Migration ihrer Systeme nachdenken. Wie das Ubuntu-Projekt bekannt gab, endete an diesem Wochenende planmäßig die Unterstützung der alten Version des Produktes.

Canonical

Ubuntu 17.04 »Zesty Zapus«, das am 13. April 2017 erschien, sollte wie alle nicht-LTS-Versionen von Ubuntu lediglich 9 Monate lang mit Sicherheits-Updates und Korrekturen von kritischen Fehlern versorgt werden. Diese Frist lief nun diesen Monat ab. Ab dem 13. Januar wird es demnach, wie Steve Langasek bereits in der Vergangenheit per E-Mail erinnerte, keine weiteren Updates für diese Version der Distribution mehr geben. Benutzer, die diese Version noch einsetzen, sollten deshalb – sofern noch nicht geschehen – über ein Update auf eine neuere Version nachdenken.

Für diese Aktualisierung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, doch ein Online-Update wird nur auf die Version 17.10 »Artful Aardvark« unterstützt. Bei dieser Version, die ebenfalls nur 9 Monate mit Updates versorgt wird, können Anwender deshalb auch nicht längere Zeit verweilen. Erst Ubuntu 18.04 »Bionic Beaver« wird über einen LTS-Support verfügen. Alternativ können Anwender aber auf Ubuntu 16.04 LTS »Xenial Xerus« aufsetzen, das im Jahre 2014 veröffentlicht wurde und noch bis mindestens 2019 mit Updates versorgt wird.

Eine Aktualisierung von Ubuntu 17.04 auf eine neue Version der Distribution ist umso wichtiger, als jetzt schon bekannte Sicherheitslücken des Kernels vorliegen. Unter anderem ist der genutzte Kernel weder gegen Meltdown noch gegen Spectre gesichert, was einen Angriff auf bestehende Systeme möglich macht. Doch auch die Tatsache, dass alle kommenden Lücken nicht mehr geschlossen werden sollen, machen die Distribution verwundbar, weshalb ein Update schnellstmöglich durchgeführt werden sollte.

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