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Thema: Ubuntu 18.04 LTS behält Desktop-Icons

39 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Holla die Waldfee am Do, 18. Januar 2018 um 10:48 #

Diese Canonical-Leute sind ja richtige Revoluzzer!

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    Von Anonymous am Fr, 19. Januar 2018 um 15:28 #

    Diese Canonical-Leute sind ja richtige Revoluzzer!

    Nö, Revoluzzer sind die NICHT, eher Nutznießer!
    Innovation und Canonical schließen sich strukturbeding völlig aus.

    Nein, mein Ironie-Detektor ist nicht defekt.

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Von Anonymous am Do, 18. Januar 2018 um 11:35 #

Falls Gnome überhaupt noch eines hat; ich kenne Gnome nicht.

Aber das würde ein grundsätzliches Sicherheitsproblem entschärfen: dass der Nutzer einfach irgendwelche Programme starten kann.

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Von Wiesensohle am Do, 18. Januar 2018 um 11:56 #

k.T.

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Von Nur ein Leser am Do, 18. Januar 2018 um 13:15 #

Die Möglichkeit, Icons auf dem Desktop abzulegen, wollten die Ubuntu-Entwickler dringend erhalten. Dazu boten sich drei Möglichkeiten.
KDE Plasma 5 wäre die vierte... ;)

Interessant in dem Zusammenhang: Dort ist die klassische Desktopansicht mit Icons (die immer verfügbar, aber nicht Default war) jetzt mit 5.12 wieder Standard:

Folder View is now the default desktop layout. After some years shunning icons on the desktop we have accepted the inevitable and changed to Folder View as the default desktop which brings some icons by default and allows users to put whatever files or folders they want easy access to
Quelle

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Von chilli am Do, 18. Januar 2018 um 13:22 #

Jaja, immer schön alles in die Extensions schieben. Und mit dem Wechsel auf gtk4 geht dann wieder nix mehr. Wenn mit Erscheinen von GNOME4 nicht auch gleich alle Extensions mitportiert werden, dann prophezeihe ich für GNOME hiermit einen zukünftigen Linux DE Marktanteil von etwa 5%.

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Von wurzel am Do, 18. Januar 2018 um 13:26 #

Die GNOME-Entwickler haben sich entschieden, mit GNOME 3.28 Desktop-Icons nicht mehr zu unterstützen.
wirklich? Ist denn schon 1. April?
Man kann zwar gut und schön über Plasma ablästern aber die Gnome-Denker .. das ist das härteste was man sich vorstellen kann.
Die Maus dann ohne Mauszeiger verwenden
doch .. das wäre noch fantasievoller .. schaffen die auch noch ..

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    Von glasen am Do, 18. Januar 2018 um 13:53 #

    wirklich? Ist denn schon 1. April?
    Die Desktop-Icons von GNOME3 sind schon seit Anfang an standardmäßig deaktiviert. Jetzt haben sich halt die Entwickler entschieden die Funktionalität aus dem Code zu entfernen.

    • 0
      Von chilli am Do, 18. Januar 2018 um 14:24 #

      Das ist zwar aus GNOME-Dev Sicht konsequent, trotzdem haben die Funktion ja etliche Leute als Option genutzt.

      [inonie] Allerdings, wenn GNOME jetzt alles rausschmeißt, was nicht standardmäßig voreingestellt ist, könnte vielelicht wieder eine halbwegs schlanke DE draus werden. Also ich meine eine, die nicht nur schlank aussieht.[/ironie]

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        Von Anonymous am Do, 18. Januar 2018 um 14:52 #

        Auch wenn die jegliche Funktionalität rauswerfen, die ein UI aufweist, wird der Moloch immer noch 800 MB RAM belegen.

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    Von tomkater68 am Do, 18. Januar 2018 um 13:57 #

    wirklich? Ist denn schon 1. April?
    Man kann zwar gut und schön über Plasma ablästern aber die Gnome-Denker .. das ist das härteste was man sich vorstellen kann.

    So hart finde ich das jetzt nicht. Ich benutze zwar kein Gnome, auif meinem Desktop befindet sich aber auch kein einziges Icon.

    • 1
      Von wurzel am Do, 18. Januar 2018 um 14:38 #

      So hart finde ich das jetzt nicht. Ich benutze zwar kein Gnome, auif meinem Desktop befindet sich aber auch kein einziges Icon.

      Dass du und einige andere solch ein Feature nicht benutzen, das ist die eine Sache.
      Dass solch eine Option aus dem DE komplett entfernt wird eine ganz andere.

      Wenn ich kein Fahrrad fahre soll der Rest der Welt auch darauf verzichten?

      Ich unterstelle mal, dass ein Großteil der Desktop-Linux-Benutzer sich gerne mal ein paar Icons auf den Bildschirm holen und es seit x Jahren gewohnt sind ... dann sollte man ihnen auch weiterhin die Option ohne Würgaround bieten.

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      Von NIL am Do, 18. Januar 2018 um 14:58 #

      So hart finde ich das jetzt nicht. Ich benutze zwar kein Gnome, auif meinem Desktop befindet sich aber auch kein einziges Icon.

      Das Problem ist, das Gnome 3 als Gesamtkonzept alles andere als fertig ist. Gnome befindet sich immer noch in einer Entwicklungsphase, in der harte und experimentelle Änderungen, die den gewohnten Arbeitsfluss seiner Anwender brechen können regelmäßig vorgenommen werden.
      Zwar hat Gnome seit Version 3.0 die Desktop-Icons deaktiviert, doch ist bekannt, dass viele Anwender diese aktivieren und auch einige Distributionen, die den Gnome 3 Desktop ausliefern die Desktop-Icons aktivieren.
      Distributionen, die für einfache Anwender geeignet sein sollen, sollten nach meiner Meinung auf die Finalisierung von Gnome 3 warten, da sie sonst stetig Patchwork betreiben müssen um diesen Desktop wieder funktional zu machen.
      Ich war lange von Gnome 3 überzeugt, war Anwender der ersten Stunde und habe die Konzepte der Gnome-Shell von Anfang an positiv gesehen. Doch seit dem gab es immer wieder harte Brüche, mit funktionierenden Konzepten, die mit unfertigem und oft bis heute nicht leistungsfähigen Tools unausweichlich ersetzt wurden.
      Dieses Schema zieht sich durch die gesamte Gnome 3 Entwicklung: Man nötigt die Anwender zu unausgereiften, unfertigen Tools und Konzepten, indem man die alten, funktionierenden Tools ersetzt und nicht parallel installiert werden können.
      Einen solchen Desktop kann für Entwickler und Leute die sich für die einzelnen Entwicklungsschritte interessieren sinnvoll sein. Für Leute die mit dem Desktop arbeiten wollen ist Gnome 3 nur bedingt geeignet - daher hat die Verbreitung dieses Desktops wohl auch signifikant abgenommen.

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        Von Mike11 am Do, 18. Januar 2018 um 15:11 #

        Gnome3 ist bei vielen Enterprise-Distri der Standard-Desktop. Bei Red Hat auf jedenfall. Bei Enterprise Suse glaube ich auch. PS: Ich weiss das die den Fallback-Modus verwenden, aber trotzdem.

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          Von Condor am Do, 18. Januar 2018 um 21:26 #

          Nicht Fallback-Modus sondern Gnome-Classic. ;)

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          Von .-,-.,.-,.-, am Do, 18. Januar 2018 um 21:26 #

          Nix trotzdem. :-)

          Bei beiden kommt kein Vanilla-Gnome3 zum Einsatz. Suse und Red Hat versuchen mit aller Gewalt, das Gnome2-Feeling beizubehalten und haben die Gnome3-Oberfläche stark modifiziert.

          Bei Red Hat mussten diese Arbeiten kurioserweise die Gnome3-Devs selbst erledigen, die normalerweise nie von Ihrem Vanilla-Gnome3-Desktopentwurf abrücken. Aber Red Hat konnte und wollte seinen Firmenkunden kein originales Gnome3 zumuten und bestand auf einem Gnome3 mit klassischem Gnome2-Feeling. Die Upgrades auf RHEL7 erfolgten schließlich von RHEL6 mit Gnome 2 aus. Das A und O bei Firmenkunden ist es nämlich, diesen den gewohnten, bisher höchst erfolgreichen Workflow zu bieten. Alles andere führt zu Umsatzverlusten.

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      Von chilli am Do, 18. Januar 2018 um 21:39 #

      Glückwunsch. Ich habe keine einzige Tafel Schokolade im Haus. Die Schokoladenfabriken können also alle geschlossen werden.

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    Von #! am Fr, 19. Januar 2018 um 13:04 #

    Du kannst Dir ja mal den Spaghetticode ansehen, der für die Desktop-Icons zuständig war. Das ersatzlos zu entfernen. Von Icons auf dem Desktop habe ich mich vor Jahren mit dem Abschied von Windows getrennt. Bei Windows hat diese Unart des zugepflasterten Desktops unter anderem seine Ursache darin, dass es umständlich/unmöglich war eigene Lesezeichem im Dateimanager zu erstellen und dass der Windowsdateimanager bis heute keine Tabs unterstützt.


    Und so schön auch der Desktophintergrund ist, ich sehe in nur nach einem Kaltstart, danach ist er von Fenstern bedeckt.

    • 1
      Von Verfluchtnochmal am So, 21. Januar 2018 um 11:21 #

      Was zum Geier haben Desktop-Icons mit Lesezeichen und Tabs im Dateimanager zu tun?

      Bist du GNOME Entwickler weil deine kranke Logik wäre zu 100% kompatibel

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Von Baldr am Do, 18. Januar 2018 um 15:00 #

"Anwender, die keine Desktop-Icons benötigen, können Nautilus 3.28 als Flatpak nachinstallieren."

Müsste bzw. sollte sich Nautilus 3.28 als Flatpak nicht parallel installieren lassen?

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    Von devil am Do, 18. Januar 2018 um 19:22 #

    Klar, würde auch gehen. Und ein Snap wirds vermutlich auch noch geben vor der Veröffentlichung.

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    Von Oiler der Borg am Fr, 19. Januar 2018 um 14:53 #

    ;)


    Der dürfte auch bei den meisten Distries in den offiziellen Paketquellen zu finden sein

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      Von Baldr am Fr, 19. Januar 2018 um 18:32 #

      Ist definitiv der bessere Dateimanager... Die Frage ist nur wie lange die Desktopverwaltung in GNOME noch von Nemo übernommen werden kann. Nemo hängt technologisch leider hinterher. Extension wäre wohl auf lange Sicht die beste Lösung...(außer natürlich den Devs auf die Finger hauen GNOME nicht immer weiter zu kastrieren ;-) )

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Von Anonymous am Do, 18. Januar 2018 um 16:42 #

Was haben sie diesmal ausgebaut. Nautilus wurde doch eigentlich mit jeder Version weiter kastriert. Ich gehe davon aus, dass er bald ein reiner Dateibetrachter sein wird. Das Starten von Anwendungen? Viel zu gefährlich, was man damit alles anrichten kann...

Sorry, mit Gnome 2 war ich sehr zufrieden und Gnomd 3 habe ich auch lange genutzt. Aber irgendwann ist da einfach mal Schluss.

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Von tafkap am Do, 18. Januar 2018 um 18:35 #

Nur für das Wallpaper? Sonst nichts? Das ist irgentwie nicht ganz nachzuvollziehen. Ähnlich wie mit der Horizontalen Leiste. Vertikal hat man viel mehr Platz als Horizontal. Zum Glück kann man seine DE selbst wählen.

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Von Lars Otte am Do, 18. Januar 2018 um 19:37 #

Auf meinen Raspberry Pis verzichte ich nicht nur auf Desktop Icons, ich bin schon weiter und verzichte auf den Desktop, und nehme stattdessen einen simplen Fenstermanager. Anwendungen starte ich mit Tastenkombinationen. Eine Weile nutzte ich noch ein Panel, aber darauf verzichte ich nun auch. Weniger ist mehr. Komplexität bei Hardware und Software macht nur unnötig Ärger. Gnome ist also fast auf dem richtigen Weg, es reicht aber nicht Funktionen zu streichen, der Quellcode muß dabei auch tüchtig entschlackt werden, die Komplexität muß ja reduziert werden.

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Von Bernie86 am Do, 18. Januar 2018 um 22:52 #

Das erinnert mich stark an elementary OS - in Version 0.3 brauchte man ebenfalls das TweakTool, um Icons auf dem Desktop zu ermöglichen, in Version 0.4 ist das Feature komplett weg (Workaround ist die Installation eines anderen Dateimanagers, der dann den Desktop verwaltet...).

Dazu haben auch sie die Gefahr hinter autonomen Nutzern erkannt und Möglichkeit PPAs einzubinden abgeschafft (noch nachzureichen, indem man ein Paket installiert, aber das ändern sie sicher auch bei Zeiten)...

Wenn ich sehe, was Freunde und Familie alles auf ihrem Win-Desktop ablegen, bekomme eich zwar den digitalen Putzfimmel, aber ohne Schnellzugriff auf aktuelle Projekte macht das auch keinen Spaß...

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Von Oiler der Borg am Fr, 19. Januar 2018 um 10:24 #

den verschrotteten Nautilus komplett zu entsorgen und endlich wieder einen brauchbaren Dateimanager beizuschaffen!

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Von Atalanttore am Sa, 25. August 2018 um 18:31 #

Linus Torvalds hat die Gnome-Entwickler nicht ohne Grund so bezeichnet.

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