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Thema: Google wechselt von Ubuntu zu Debian

72 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
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Von Schall und Rauch am Fr, 19. Januar 2018 um 09:37 #

Am kostensparendsten für Canonicals neues Geschäftsmodell wäre es, in Zukunft einfach ebenfalls Debian zu nehmen. Sie können es ja trotzdem zu Ubuntu umlabeln.

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    Von Scytale am Fr, 19. Januar 2018 um 11:42 #

    Ich verstehe deinen Kommentar nicht, Ubuntu basiert doch schon auf Debian Testing. Nur eben mit zyklischen Packet-Freezes

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      Von YarYar am Fr, 19. Januar 2018 um 12:03 #

      So ist Ubuntu vielleicht mal entstanden. Aber seit Jahren schon basiert es nicht mehr auf Debian Testing. Das sieht man schon alleine daran, das die Repositories nicht gegeneinander austauschbar sind. Ubuntu kocht schon lange sein eigenes Süppchen. Der Unity desktop war ein prominentes Beispiel dieser Politik. Dafür gab es ga keine debian Pakete. Ubuntu hat immer genommen aber nichts gegeben.

      • 1
        Von NöNö am Fr, 19. Januar 2018 um 12:43 #

        Ubuntu hat immer genommen aber nichts gegeben.

        Ubuntu hat Millionen Leuten Linux gegeben. Ohne Ubuntu wüssten die gar nicht, dass es Linux gibt.

        Und ohne Ubuntu wäre der Debian-Installer wohl immer noch so unübersichtlcih und verwurschtelt wie vor 20 Jahren.

        PS: Und nein, ich bin kein Ubuntu-Nutzer oder gar -FanBoy.

        • 1
          Von Anonymous am Fr, 19. Januar 2018 um 16:12 #

          Ubuntu hat immer genommen aber nichts gegeben.

          Bis hier stimme ich dir zu.

          Ubuntu hat Millionen Leuten Linux gegeben.

          Soll das jetzt ein gutes Argument für Klickbuntu sein?

          Ohne Ubuntu wüssten die gar nicht, dass es Linux gibt.

          Schau dir einmal die Klickbuntu Leute richtig an, es war bestimmt kein Vorteil für die Linux Community, sich so viele Mainstream-Nutzer einzufangen!
          Die wollen ein Windows mit Linuxkernel und sich auf keinen Fall wirklich mit dem System auseinandersetzen.
          Das ist doch kein Fortschritt für die Linux Community.
          Einmal ganz davon abgesehen, wurde Linux nie für den Mainstream-Nutzer konzipiert, auch wenn dies Canonical gern behauptet.

          Und ohne Ubuntu wäre der Debian-Installer wohl immer noch so unübersichtlcih und verwurschtelt wie vor 20 Jahren.

          Für diese Behauptung hätte ich jetzt aber schon gern eine valide Quelle gesehen!

          PS: Und nein, ich bin kein Ubuntu-Nutzer oder gar -FanBoy.

          Aber warum klingt dein Beitrag so, als wärst du ein Klickbuntu Fanboy? :huh:

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            Von maetthu am Fr, 19. Januar 2018 um 17:01 #

            Schau dir einmal die Klickbuntu Leute richtig an, es war bestimmt kein Vorteil für die Linux Community, sich so viele Mainstream-Nutzer einzufangen!

            Oder anders formuliert: "Ich will nicht, dass andere mit meinem Spielzeug spielen, das gehört mir ganz allein.". Wieso ist es denn aus deiner Sicht kein Vorteil, dass auch technisch weniger versierte Leute Zugang zu Linux bekommen? ist es dann nicht mehr exklusiv genug für dich?

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            Von Anonymous am Fr, 19. Januar 2018 um 20:20 #

            Mein erster Satz war ein Zitat des Vorposters, leider hatte ich jedoch die Quote-Tags vermurkst.

            Ich bin auch nicht dogmatisch für oder gegen Klickibunti (obwohl ich für mich selbst den Slackware-Way bevorzuge).

            Ich wollte nur sagen, dass die Behauptung, Ubuntu würde nur nehmen, sondern nichts geben, so pauschal nicht stimmt, weil:

            - Ubuntu massiv zur Verbreitung des Linux-Desktops beigetragen hat; davon profitierst auch Du, weil dadurch z.B. die Hardwareunterstützung besser ist oder die Kompatibitität von Websites

            - Ubuntu einen neuen Standard für einfache Linux-Installer gesetzt hat. Ich erinnere mich noch mit Grausen an meinen ersten Kontakt mit dem Debian-Potatoe-Installer.

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              Von Anonymous am Sa, 20. Januar 2018 um 02:40 #

              Mein erster Satz war ein Zitat des Vorposters, leider hatte ich jedoch die Quote-Tags vermurkst.

              Kann passieren, ist noch kein Weltuntergang.

              Ich wollte nur sagen, dass die Behauptung, Ubuntu würde nur nehmen, sondern nichts geben, so pauschal nicht stimmt, weil:

              - Ubuntu massiv zur Verbreitung des Linux-Desktops beigetragen hat; davon profitierst auch Du, weil dadurch z.B. die Hardwareunterstützung besser ist oder die Kompatibitität von Websites

              Welche denn? - jetzt musst du aber auch mal Ross und Reiter nennen!

              - Ubuntu einen neuen Standard für einfache Linux-Installer gesetzt hat. Ich erinnere mich noch mit Grausen an meinen ersten Kontakt mit dem Debian-Potatoe-Installer.

              Kann es sein, dass deine Debian-Kenntnisse ziemlich outdated sind?
              Und nein, das Debian Projekt benötigt Canonical nicht für die Weiterentwicklung des Debian Installers!
              Wie sollte Canonical dies auch leisten?
              Nachdem ihnen die guten Leuten - wegen miesem Firmenklimas weggelaufen sind und Canonical danach die Hälfte des verbliebenem Belegschaft rausgeschmissen hat - die haben gar nicht die personellen Ressourcen in fremden Projekten herum zu fuschen!

              Vielleicht willst du dir ja mal die Mühe machen, und recherchieren, wie viele Debian Entwickler es noch bei Canonical gibt und wie viel Debian Entwickler/Maintainer mittelerweile anders und besser untergekommen sind!
              Danach solltest du die einmal die fundamentalen Unterschiede zwischen Debian und Klickbuntu Installer genau anschauen.

              Leider operierst du hier mit völlig veraltetem Wissen!

              Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 20. Jan 2018 um 02:41.
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                Von Debian am Sa, 20. Januar 2018 um 09:49 #

                Und nein, das Debian Projekt benötigt Canonical nicht für die Weiterentwicklung des Debian Installers!

                Doch, brauchen sie sogar ganz dringend! Der Debian-Installer ist nämlich sowas von veraltet. IMHO ist er inzwischen einer der schlechtesten Installer überhaupt.

                • 0
                  Von Kommentator am Sa, 20. Januar 2018 um 15:01 #

                  Stimmt, vor allem die wahnwitzige Idee, bei einer 64gb System-SSD und 32gb RAM die doppelte Menge des RAMs als Swap herzunehmen. Von dem extrem schlechten Einstellungsdialog mal ganz zu schweigen, der es fast unmöglich macht, die größe des swap einfach und schnell selbst anzugeben.

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                    Von Mini-Me am Sa, 20. Januar 2018 um 15:44 #

                    sry, aber wenn Du zu ungeschickt bist einen Partitionsaufbau selbst zu planen und fest zu legen, schiebe doch die Schuld dafür nicht andren in die Schuhe.

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                      Von Kommentator am Sa, 20. Januar 2018 um 15:47 #

                      Das hat doch damit nichts zu tun. Im Ubuntu-/Mint-Installer ist das einfach deutlich besser und untuitiver gelöst und immer noch weit entfernt von "gut". Ich kann das ganze Partitionsschema auch komplett manuell aufbauen, aber das ist ja nicht der Sinn und Zweck eines Installers.

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                        Von Mini-Me am Sa, 20. Januar 2018 um 16:40 #

                        ...aber das ist ja nicht der Sinn und Zweck eines Installers...

                        Doch, genau das ist (nur) einer der Zwecke eines Installers. I_c_h bestimme, wie meine künftige Installation, auch bei der Partitionierung, auszusehen hat. Ein weiterer wäre eine ganz exakt an meine Anforderungen und Wünsche angepasste Auswahl der zu installierenden Software.
                        Was Ubuntu, und viele andere machen, hat für mich nichts, absolut nichts mit einer Installation zu tun.
                        Und wer den Wert einer Installationsroutine in erster Linie nach dem Motto ...nach 5 Minuten fertig... misst, der tut mir sowieso leid.
                        !Punkt!

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                          Von Kommentator am Sa, 20. Januar 2018 um 21:32 #

                          Genau. Und bei der Bestimmung, wie mein System auszusehen hat, patzt der Debian-Installer halt mehr als die meisten anderen. Die Softwareauswahl ist ein ganz anderes Thema und weniger Frage des Installers, sondern eher Frage des Distributors, der das Gesamtpaket zusammenstellt.

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                            Von Condor am Sa, 20. Januar 2018 um 21:44 #

                            Wo patzt der denn? Jetzt hast mich neugierig gemacht. Also ich setze alles auf wie ich es will und meine Setups sind alles andere als einfach. Softwareauswahl interessiert mich nicht wirklich, da diese per Script auf die Platte + deren Anpassung landet.

                            Aber gut die Softwareauswahl könnte man für die Allgemeinheit etwas eleganter lösen.

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                            Von Anonymous am So, 21. Januar 2018 um 00:23 #

                            Die Softwareauswahl ist ein ganz anderes Thema und weniger Frage des Installers, sondern eher Frage des Distributors, der das Gesamtpaket zusammenstellt.

                            Und wer zwingt dich tasksel zu verwenden?
                            Und wenn dir der Debian Installer nicht ausrecht - was ich persönlich stark bezweifle - warum verwendest du nicht einfach debootstrap, der das Fundament des Debian Installers darstellt?

                            Ich möchte jetzt auch einmal ein paar Beispiele lesen, in welchem Szenarien du im Debian Installer scheiterst!

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                              Von Kommentator am So, 21. Januar 2018 um 10:28 #

                              Niemand zwingt mich zu irgendwas. Das war auch überhaupt nicht das Thema. Das du aber mit geiferndem Beißreflex darauf anspringst, zeigt aber, wessen Geistes Kind Du bist. Das Argumentieren mit Debian Fanboys war schon zu woody-Zeiten echt anstrengend und es hat sich offenbar bis heute nicht gebessert.

                              Es ging mir ausschließlich um die einfache(!) Anpassung der swap-Größe, die mit doppeltem RAM ohne Sinn und Verstand eingesetzt wird. Steht auch alles oben. Aber du bist viel zu verblendet, um gezielt darauf einzugehen, sondern schlägst wie wild um dich und siehst sofort alles in der Kritik. Auch dort, wo gar keine Kritik geäußert wurde. Alles darüber hinaus hast du dir entweder zusammengereimt oder es hat sich aufgrund deines tiefverwurzelten Beißreflexes selbst manifestiert. Aber dafür kann ich nichts.

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                                Von Klappstulle am So, 21. Januar 2018 um 11:25 #

                                Hast Du Dich überhaupt schon mal wirklich richtig mit dem Ablauf einer Debian Installation beschäftigt? Insbesondere mit der Option "Expert Installation"? Kann auch etwas anders heißen, ich war schon seit langem nicht mehr gezwungen ein Debian neu zu installieren.
                                Deine ganze Argumentation lässt mich vermuten, dass Du nur wenig bis überhaupt keinen Plan hast, wie so etwas funktionieren tut.

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                                Von V_180_358 am So, 21. Januar 2018 um 11:39 #

                                Mein Bitte:
                                Bevor Du weiter herummotzt, vielleicht beschäftigst Du Dich doch erst mal mit den Details und den Möglichkeiten einer Debian-Installation?
                                Selbst ein Installation o_h_n_e eine Partition für Swap ist kein Thema, wenn man den Ablauf und die Möglichkeiten des Partitionierungswerkzeuges kennt und richtig benutzt.

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                                  Von Gitstompha am Mo, 22. Januar 2018 um 01:22 #

                                  LOL! Typische Antwort eines Debian Fanboys und Linuxers. Gerade andere Distributionen machen es Debian vor, wie man ein Partitionierungswerkzeug ordentlich "grafisch" designen kann! Das keine Wünsche offen läßt und vom Anfänger bis zum Guru bedient werden kann. Das Partitionierungstool von Debian, ist einfach nur unhandlich und oldskool.

                                  Der "grafische" Debian-Installer ist ja auch so ein Witz. Was ist den da grafisch? Das ist doch 1:1 der Text-Installer.

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                                    Von throgh am Mo, 22. Januar 2018 um 08:50 #

                                    Okay, also erwartest du am Besten noch "Animationen" oder wie versteht man deinen Kommentar richtig? Hast du vielleicht einmal ein "Arch"-Derivat eingerichtet und installiert? Da ist nicht viel mit grafischer Installationsoberfläche. Es gibt für jeden Geschmack etwas und insofern ist Vielfalt in Ordnung. Wenn dir aber das grafische Installationswerkzeug von Debian nicht gefällt, so nimm den Quelltext, erstelle ein neues Projekt auf dessen Basis und überarbeite das.

                                    Aus der zweiten Reihe kann man wunderbar kritisieren und "ad hominem"-Unterstellungen lassen sich sogar als "Meinungsbilder" verkaufen, defakto sind sie das aber eben nicht. :-)

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                                      Von Gitstompha am Mo, 22. Januar 2018 um 09:43 #

                                      Okay, also erwartest du am Besten noch "Animationen" oder wie versteht man deinen Kommentar richtig?

                                      Nein!

                                      Hast du vielleicht einmal ein "Arch"-Derivat eingerichtet und installiert? Da ist nicht viel mit grafischer Installationsoberfläche.

                                      Ja. Hab sogar schon meine eigenen Distributionen selbst zusammengebaut. Vom Source und nicht nur irgendwelche Distributionen modifiziert.

                                      Es gibt für jeden Geschmack etwas und insofern ist Vielfalt in Ordnung. Wenn dir aber das grafische Installationswerkzeug von Debian nicht gefällt, so nimm den Quelltext, erstelle ein neues Projekt auf dessen Basis und überarbeite das.

                                      Welches grafisches Installationswerkzeug? Das ist eine 1:1 Kopie des normalen Installers. Wo ist den da der Vorteil des grafischen Installers? Ich habe damals schon herzlich gelacht, als man bei Debian dieses "grafische" (LOL!) Tool als herausragenden Fortschritt dargestellt hat. Es gibt keinen Unterschied, es ist genau dasselbe. Nur das es im "grafischen" Modus läuft.

                                      Könnte ich machen, aber dafür bin ich in zuviele anderere Projekte eingebunden.

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                                    Von V_180_358 am Mo, 22. Januar 2018 um 18:01 #

                                    Also, wenn ich - nur weil ich mich etwas ausführlicher mit den vorhandenen Werkzeugen und deren Möglichkeiten auseinandergesetzt habe - ein Fanboy bin? Dann bin ich sehr gerne ein "Fanboy".
                                    Wie ich sowieso schon lange weiß, was ich von Leuten zu halten habe, die mich mit derartigen ... beschimpfen.

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                        Von Anonymous am So, 21. Januar 2018 um 00:06 #

                        Im Ubuntu-/Mint-Installer ist das einfach deutlich besser und untuitiver gelöst und immer noch weit entfernt von "gut".

                        Genau solche Leute wie dich, gab es vor Canonical nur vereinzelt und glücklicherweise verschwanden diese auch wieder schnell aus der Linux Community.
                        Ganz ehrlich, wer bereits am Debian Installer scheitert, sollte sich fragen, ob Linux das richtige System für diese Person ist!

                        Canonical muss man den Vorwurf machen, viele lernunwillige Nutzer in die Linux Community gebracht zu haben.
                        Deine Argumentation zeigt, wie unnötig Klickbuntu und dessen Ableger sind.

                        Ich kann das ganze Partitionsschema auch komplett manuell aufbauen,

                        Das bezweifle ich in deinem Fall wirklich.

                        aber das ist ja nicht der Sinn und Zweck eines Installers.

                        Dann erklär uns doch einmal die Aufgabe, den Sinn und Zweck eines Installers! - Ich bin gespannt auf deine fachkundigen Ausführungen. :evil:

                        Warum kommen eigentlich so offenkundig ungeeignete Leute, wie du in die Linux Community?
                        Ist das Apfel OS nicht mehr cool genug?

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                  Von Condor am Sa, 20. Januar 2018 um 21:23 #

                  BLÖDSINN

                  Der Installer funktioniert absolut prima unter Debian und ist alt aber TOP in der Bedienung. Hast du schon einmal den von CentOS7 benutzt? Bau mal zwei Platten in den Rechner ein und lege für jede dieser Platten eine Volume Group (LVM) an. Umständlicher mit Anaconda geht es nimmer. Aber gut das man das mit Scripte und Kickstart umgehen kann.

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                  Von Condor am Sa, 20. Januar 2018 um 21:23 #

                  BLÖDSINN

                  Der Installer funktioniert absolut prima unter Debian und ist alt aber TOP in der Bedienung. Hast du schon einmal den von CentOS7 benutzt? Bau mal zwei Platten in den Rechner ein und lege für jede dieser Platten eine Volume Group (LVM) an. Umständlicher mit Anaconda geht es nimmer. Aber gut das man das mit Scripte und Kickstart umgehen kann.

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                  Von Anonymous am So, 21. Januar 2018 um 00:15 #

                  Doch, brauchen sie sogar ganz dringend! Der Debian-Installer ist nämlich sowas von veraltet.

                  Dann führe deine Behauptung doch einmal etwas genauer aus.
                  Was vermisst du im Debian Installer - übrigens ohne Deppenstrich! - was unbedingt fehlt?
                  Welche fundamentale Funktionen brauchst du wirklich?

                  IMHO ist er inzwischen einer der schlechtesten Installer überhaupt.

                  Weil? - Etwas mehr Substanz bitte!
                  Behauptungen kannst du vielleicht bei Golem, oder Heise aufstellen, aber wir möchten hier schon etwas fachkundige Argumentation!

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                Von Anonymous am Sa, 20. Januar 2018 um 10:10 #

                Was auch immer Du schluckst: Probiere doch einfach mal, die Menge zu variieren.

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              Von Anonymous am Sa, 20. Januar 2018 um 11:59 #

              Ich würde nie versuchen, mit einem Zeugen Jehovas drüber zu diskutieren, ob Gott den Menschen erschaffen hat oder ob es nicht viel wahrscheinlicher ist, dass der Mensch die Götter (es gibt ja nicht nur eine Religion) erschaffen hat.

              Weil ich weiss, dass der die Überzeugung fest in sein "Bauchgehirn" eingebrannt hat und seinen Verstand nur noch dazu benutzen kann, den Glauben, der ihm tief in den Eingeweiden sitzt, zu rechtfertigen.

              Deine Ubuntu-Abneigung hat - nach meiner Einschätzung - religiöse Züge; darum ist es fruchtlos, dagegen mit Argumenten durchkommen zu wollen.

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                Von throgh am Mo, 22. Januar 2018 um 08:44 #

                Du kannst auch schlichtweg Folgendes machen und auf die faktischen Argumente eingehen statt "ad hominem"-Attacken durchzuführen. Ubuntu war einmal ein guter Einstieg! Aber Canoncial hat nur wenig an Quelltext DIREKT an Projekte, die sie genutzt haben, zurück gegeben. Die gesamte Debatte hier basiert ebenso auf dem Bauchgefühl, weil man das grafisch nette Ubuntu nicht angegriffen wissen will.

                Wollen wir mal konkreter hinschauen? Was hat Ubuntu denn erreicht?

                - Proprietäre Quellen und Software sind zwar nicht direkt von Haus aus in einer Installation, aber sie sind dennoch gern gesehen und gepflegt.
                - Immer wieder eigene Projekte in der Vergangenheit und erst später Zugriff für die gesamte Gemeinschaft, siehe "Launchpad"-Quellen.

                Die Liste kann beliebig fortgesetzt und erweitert werden, aber genau um das Verhalten von Canonical geht und ging es. Und Linux zu einem quelloffenen Windows umformen zu wollen - genau das machen viele Nutzer derweil gern - ist die falsche Herangehensweise. Auch das wurde hier mehrfach genannt und beschrieben. Man muss sich auch mit dem System befassen WOLLEN!

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                Von Anonymous am Mo, 22. Januar 2018 um 10:47 #

                Deine Ubuntu-Abneigung hat - nach meiner Einschätzung - religiöse Züge; darum ist es fruchtlos, dagegen mit Argumenten durchkommen zu wollen.

                Ich habe ja handfeste Argumente: zum Beispiel das hier: https://www.pro-linux.de/-0h2163b3

                Aber hättest du mich gefragt, ohne mit Missionarische Züge vorzuwerfen, würde ich mich viel lieber mit dir auseinandersetzen.
                Es gibt nämlich sehr viele Gründe gegen das Gebaren von Canonical!

                Deswegen muss ich dir leider mitteilen, dass deine Einschätzung rein subjektiv ist.
                Übrigens genau wie meine.
                Aber du kannst mich gern mit guter Argumentation davon überzeugen, wie viel besser Canonical aus deiner Sicht ist!

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        Von Rudi123 am Fr, 19. Januar 2018 um 13:09 #

        Da wirfst du wirklich sehr viele Dinge durcheinander...

        Unity hat per se nichts mit der Kompatibilität der Repos zu tun. Erst mal ist das nur ein zusätzlicher Desktop von denen Debian ohnehin eine Vielzahl unterstützt, Ubuntu würde nur einen anderen Standarddesktop als Debian installieren. Das Problem sind vielmehr Patches die Ubuntu auf diverse Pakete anwendet die Ubuntu-Paket und Debian-Paket zueinander inkompatibel machen. Diese Patches haben für lange Zeit dafür gesorgt, dass auf Ubuntu kein GNOME 3 installiert werden konnte.

        So wirklich kann man das Ubuntu aber auch nicht vorwerfen - denn Debian wendet seinerseits unzählige Patches auf Upstream-Pakete an. Diese "Patcheritis" ist auch einer der Hauptkritikpunkte die bspw. Nutzer von Arch Linux gerne gegen Debian vorbringen. Wieso es für Debian in Ordnung sein soll, für Ubuntu aber nicht, erschließt sich mir nicht. Versteh mich nicht falsch, ich nutze selbst auch Debian, ich empfinde viele dieser Patches als eher sinnvoll, mein Problem ist dabei nur, dass mit zweierlei Maß gemessen wird.

        Der Anspruch, dass die Repos gegeneinander austauschbar sein sollen, ist aber ohnehin Käse. Das wollen weder Ubuntu noch Debian (!). Debian hat dafür sogar einen Ausdruck: Frankendebian. Kannst du ja mal googeln.

        Letztlich gibt es noch den Vorwurf, dass Ubuntu nur nehme, nichts gebe. Naja, das Problem ist da eher die Philosophie: Ubuntu wollte schon immer sein eigenes Ding machen. So entstanden Projekte die in der Community ansonsten nicht sonderlich anerkannt waren - entsprechend gab es da auch nichts mehr zurück zu geben, die Community wollte es ohnehin nicht haben. Auch die Patches von Ubuntu-Paketen flossen primär deswegen nicht zurück an Debian, weil sie dort schlichtweg nicht erwünscht waren. Diese Philosophie von Ubuntu kann man kritisieren, allerdings gehört zur Freiheit von freier Software eben auch, dass man "sein eigenes Ding" machen darf solange man anderen nicht damit schadet ("Meinungsfreiheit ist wichtig, solange es meine Meinung ist"). Das hat Ubuntu leider in der Vergangenheit punktuell getan (z.B. der ungerechtfertigte Rant gegen Wayland), das zu kritisieren ist vollkommen legitim, aber deine Kritik ist da etwas zu pauschal.

        0
        Von Scytale am Fr, 19. Januar 2018 um 20:28 #

        Du tust so, als ob Canonical ihre Änderungen nicht Upstream weiter gereicht hätte. Dem ist nicht so. Außerdem gibt es personelle Querverbindungen zwischen den Projekten. MATE z.B. oder die Bemühungen Snaps auf andere Distros zu bringen wie etwa Solus.

        • 0
          Von Anonymous am Sa, 20. Januar 2018 um 02:46 #

          Du tust so, als ob Canonical ihre Änderungen nicht Upstream weiter gereicht hätte. Dem ist nicht so.

          Dann zeig mal her!
          Wenn du dich schon freiwillig auf so dünnes Eis bewegst, will ich dir auch helfen, einzubrechen und abzusaufen! 8)

          Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 20. Jan 2018 um 02:53.
          • 0
            Von Scytale am Mo, 22. Januar 2018 um 19:09 #

            Wayland. Snapd. Das ganze Unity8 Debakel war OS. UbuntuDock reicht Upstream Patches an Dashtodock, etc.

            Du behauptest, dass Ubuntu die ganzen OS Lizenzen bricht. Das würden sie nähmlich, wenn sie Änderungen am Sourcecode machen würden und den nicht öffentlich machen würden.

            • 0
              Von Anonymous am Di, 23. Januar 2018 um 10:26 #

              Jetzt bist du mit deiner schlechten Argumentation doch abgesoffen ...

              Wayland.

              Ganz schlechtes Beispiel! - Welcher Distributor hat sich als Einziger nicht an der Wayland Entwicklung beteiligt, weil er überzeugt war seine Frickel wäre besser?
              Welcher Distributor ist zum absehbarem Ende dazu übergegangen, kaputte Android Treiber in »mir« zu stecken, weil Intel bereits bei der Ankündigung des Projektes den Treibersupport verweigerte, da es eine andere Lösung gab, an der sich alle anderen Distributoren beteiligten?

              Snapd.

              Welche Distribution nutzt noch einmal snap/d außer das Canonical OS und vielleicht die Ableger dessen?
              Wieviel Relevanz hat snap/d?

              Das ganze Unity8 Debakel war OS.

              Diese billige Behauptung kannst du doch sicherlich belegen!
              Ich habe das etwas anders in Erinnerung.

              UbuntuDock reicht Upstream Patches an Dashtodock, etc.

              Belege?
              Ui, das überzeugt mich natürlich ... NICHT!
              Ein Fork bedient sich beim geforktem Projekt, das ist keine Weitergabe an Upstream.
              Warum schreibst du Behauptungen, deren Tragweite du nicht einmal ansatzweise überblicken kannst?

              Du behauptest, dass Ubuntu die ganzen OS Lizenzen bricht.

              Welche OS Lizenzen und wo behaupte ich?

              Das würden sie nähmlich, wenn sie Änderungen am Sourcecode machen würden und den nicht öffentlich machen würden.

              Dieser Satz ist toll! :x

              0
              Von Verfluchtnochmal am Mi, 24. Januar 2018 um 11:17 #

              Wo behauptet wer dass Lizenzen gebrochen werden?

              Sourcecode veröffentlichen um die Lizenzen einzuhalten ist eine Sache aber das WIE die andere und warum du gerade Wayland dabei aufzählst wo Dummbuntu bis vor kurzem als einziger gegen die Einbahn gefahren ist weisst wohl auch nur du

1
Von Peterle am Fr, 19. Januar 2018 um 10:03 #

Warum nicht Fedora? Das hat eine viel bessere Systemsicherheit. Debian bekommt es ja noch immer nicht hin, Halle Pakete mit den hardening-Flags zu bauen und auch die Unterstützung von Apparmor oder gar SELinux ist unter Debian nicht wirklich gegeben (will heißen, es werden kaum Policies mitgeliefert, die out of the box laufen) usw.

Peterle

0
Von Oiler der Borg am Fr, 19. Januar 2018 um 10:20 #

rolling und näher am Puls....

Wer sich nun nach gLinux umschaut, wird enttäuscht werden, denn genau wie bisher Goobuntu wird auch gLinux nicht offiziell verfügbar sein, sondern dient lediglich der internen Verwendung.
werden die nicht durch die GPL genötigt, das irgendwie zu veröffentlichen ?!??

  • 0
    Von Maroux am Fr, 19. Januar 2018 um 10:33 #

    Nur wenn die Distribution auch öffentlich verfügbar ist.

    2
    Von Nur ein Leser am Fr, 19. Januar 2018 um 10:57 #

    werden die nicht durch die GPL genötigt, das irgendwie zu veröffentlichen ?!??
    Nein.

    Das scheint ein weitverbreitetes Missverständnis zu sein, deshalb versuche ich mal, das zu erläutern.
    Wie der Poster über mir schon schrieb, müsste Google den Quellcode nur veröffentlichen, wenn Sie die Software (gLinux) veröffentlichen.

    Wie kommt das zustande?

    Die GPL (und andere Copyleft-Lizenzen) erlauben jedem Nutzer einer Software, die Software (im Quelltext) zu untersuchen, zu modifizieren und für jegliche Zwecke einzusetzen.

    Das bedeutet hier: Google nutzt Debian, darf es für jegliche Zwecke einsetzen, untersuchen und modifizieren. Das machen sie.

    Die GPL (und andere Copyleft-Lizenzen) fordern, das eine modifizierte Software, die in kompilierter Form veröffentlicht wird, unter den gleichen Bedingungen weitergegeben wird.
    Die Software muss also wieder unter der GPL lizensiert werden und die oben beschriebenen Rechte müssen für die modifizierte Software gewährt werden.

    Das bedeutet hier: Google nutzt die modifizierte Software (gLinux) nur intern, veröffentlicht sie also NICHT.
    Somit muss Google auch den Quelltext nicht veröffentlichen.

    Würde Google gLinux öffentlich zum Download anbieten oder als Produkt verkaufen, müssten sie auch den Quelltext den Kunden/Nutzern (!) zur Verfügung stellen.
    Eine Veröffentlichung für Jedermann im Internet/öffentlichen Repository ist zwar praktisch, aber auch das wird von der GPL NICHT gefordert - es reicht, den Nutzern/Kunden AUF ANFRAGE die Quellen zukommen zu lassen.
    Was diese wiederum damit machen, z.B. auch veröffentlichen, ist deren Sache (wobei manche Anbieter versuchen, eine Weitergabe des Quellcodes per AGB zu unterbinden, was aber höchstwahrscheinlich nicht haltbar ist, da es fundamental gegen die Bedingungen der GPL verstößt).

    Alle Klarheit beseitigt? ;)

    EDIT: Rechtschreibfehler und Klarstellung, das die modifizierte Software unter GPL lizensiert werden muss (nicht "veröffentlicht")

    Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 19. Jan 2018 um 11:02.
    • 2
      Von dahofa am Fr, 19. Januar 2018 um 11:27 #

      Die GPL (und andere Copyleft-Lizenzen) erlauben jedem Nutzer einer Software, die Software (im Quelltext) zu untersuchen, zu modifizieren und für jegliche Zwecke einzusetzen.
      Hier ist noch eine genauere Unterscheidung relevant. Bei der GPL muss gerade nicht dem Nutzer der Software der Quellcode zur Verfügung gestellt werden, sondern der Person, die auch das Kompilat erhält (also z.B. die .deb-Pakete). Google kann also durchaus GPL-Software auf allen Arbeitsplätzen ausrollen, und die Mitarbeiter hätten kein Anrecht auf den Quellcode. Aus genau diesem Grund gibt es die AGPL, die eben dies einfordert. Bei der AGPL muss dem Nutzer (also z.B. auch über SSH, Webinterface etc.) der Quellcode zur Verfügung gestellt werden. Diese Lizenz wird z.B. von Nextcloud verwendet.

      • 1
        Von Nur ein Leser am Fr, 19. Januar 2018 um 11:44 #

        OK, danke für die Ergänzung bzw. Klarstellung.

        Mit "Nutzer" meinte ich implizit den Empfänger des Kompilats, daher super, dass Du es noch differenzierter beschreibst.

        1
        Von nico am Fr, 19. Januar 2018 um 12:41 #

        Wobei dann die Frage wäre, wer der Nutzer ist. Bin ich als Angestellter eines Unternehmens Nutzer oder das Unternehmen für das ich tätig bin. Und wie wirken sich einschränkende Reglungen zu Betriebsinterna, NDA auf die AGPL aus?

        Der Punkt der Veröffentlichung ist auch umstritten. Während einige bereits eine Konzerninterne Verbreitung unter unabhängigen Tochterfirmen eine Veröffentlichung darstellt, sehen andere das unproblematisch so. Erst recht dann strittig, wenn die IT-Abteilung in eine eigenständige GmbH ausgegliedert ist.

        • 0
          Von Nur ein Leser am Fr, 19. Januar 2018 um 13:31 #

          Wobei dann die Frage wäre, wer der Nutzer ist. Bin ich als Angestellter eines Unternehmens Nutzer oder das Unternehmen für das ich tätig bin.
          Ich glaube, diese Frage kann man recht eindeutig beantworten: Als Angestellter eines Unternehmens handelst Du immer im Auftrag, somit ist das Unternehmen selbst (als "juristische Person") der Nutzer der Software, nicht Du als Person.
          (Ergänzung: Selbst als Prokurist oder Geschäftsführer handelst Du immer noch "im Namen" der Firma, also bist Du quasi Ausführungsorgan der juristischen Person)

          Während einige bereits eine Konzerninterne Verbreitung unter unabhängigen Tochterfirmen eine Veröffentlichung darstellt, sehen andere das unproblematisch so. Erst recht dann strittig, wenn die IT-Abteilung in eine eigenständige GmbH ausgegliedert ist.
          Sehr guter Punkt.
          Da wird es dann richtig interessant, weil das nämlich zwei unterschiedliche juristische Personen sind.

          Letztlich ist es aber doch so: Wenn die empfangende Firma (der Anwender der Software) eine modifizierte GPL-Software von der IT-GmbH bekommt, KANN sie (vermutlich) die Quellen verlangen.
          Da das aber in der Regel die Verantwortlichen einen feuchten Kehricht schert, wird das in der Praxis vermutlich kaum vorkommen.
          Und selbst wenn: Innerhalb des Konzerns sollte das ja unproblematisch sein.

      0
      Von Oiler der Borg am Fr, 19. Januar 2018 um 12:08 #

      vielen Dank :)

    0
    Von Kommentator am Fr, 19. Januar 2018 um 11:41 #

    da musst du aber hart im nehmen sein

    0
    Von Verfluchtnochmal am Fr, 19. Januar 2018 um 11:55 #

    Woher kommt diese Idee?

    Wenn ich intern an den Sources rumbastle und das zerug nur intern nutze geht es genau keinen was an, ich kann dabei auch inkomaptible Lizenzen mischen wie ich nur lustig bin - Ich darf nur das Kompilat keinem anderen geben ohen die Quellen mitzuliefern

    So und wo tu ich das wenn es INTERN genutzt wird?

    1
    Von Anonymous am Fr, 19. Januar 2018 um 15:54 #

    werden die nicht durch die GPL genötigt, das irgendwie zu veröffentlichen ?!??

    Oberflächlich betrachtet ja, aber die GPL fordert ja nur die Änderungen zu veröffentlichen.
    Dieser Forderung wird Google sicher auch nachkommen, auf welchem Kanal bleibt abzuwarten.
    Die Lizenz fördert nicht, ein komplette Distribution zur Verfügung zu stellen.

    Aber vielleicht findet Harald Weltes Projekt ja doch einen Weg?

    Bei Klickbuntu gab es viel weniger Möglichkeiten, an die Änderungen zu kommen.
    Aber Debian ist eine GNU/Linux Distribution.

    Warten wir mal ab, wie es sich entwickelt.
    Eine stabilere Basis ist Debian auf jeden Fall!

    • 0
      Von Nur ein Leser am Fr, 19. Januar 2018 um 16:38 #

      Oberflächlich betrachtet ja, aber die GPL fordert ja nur die Änderungen zu veröffentlichen.
      Das ist zwei mal falsch, sorry.
      Weder muss Google "oberflächlich betrachtet" gLinux veröffentlichen (siehe mein ausführlicher Beitrag oben), noch fordert die GPL, das "nur die Änderungen" veröffentlicht werden müssen (veröffentlicht werden muss natürlich der komplette Quelltext des abgeleiteten Werks und ggfs. benötigte Tools, um es zu bauen, wenn dieses unter die Kriterien der GPL fällt. Strittig ist an der Stelle regelmäßig nur, was unter einem "abgeleiteten Werk" zu verstehen ist.).

      Die Lizenz fördert nicht, ein komplette Distribution zur Verfügung zu stellen.
      Auch das ist nicht richtig. Da eine Distribution kein monolithisches Werk ist, trifft die Formulierung sowieso schon mal nicht zu.
      Wenn aber jedes einzelne Programm einer Distribution unter einer Copyleft-Lizenz steht und alles zusammen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird (was bei "normalen" Distributionen der Fall ist, bei Googles gLinux aber nicht), muss natürlich für jedes einzelne Programm der Quelltext für die Nutzer verfügbar gemacht werden.

      Dieser Forderung wird Google sicher auch nachkommen, auf welchem Kanal bleibt abzuwarten.
      Nein, sicher nicht.
      Es gibt diese Forderung nicht und Google muss ihr deshalb auch nicht nachkommen.

      Aber vielleicht findet Harald Weltes Projekt ja doch einen Weg?
      Da Harald Welke nur GPL-Violations verfolgt und Google sich konform verhält: Nein.

mehr wow
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Von Mike11 am Fr, 19. Januar 2018 um 10:52 #

Google schafft das seit Jahren, was München nicht gebackem kam.
Davon abgesehen, war das Projekt in München schon vorher gescheitert.
Gleichzeitige Umstellung von Office, der Basis und Fachanwendungen kann nicht gut gehen.

  • 1
    Von EP0 am Fr, 19. Januar 2018 um 12:57 #

    München hat das gebacken bekommen! LiMux war ein Erfolg. Es hat die gestellten Ziele frueher erreicht als geplant und Kosten eingespart. Die Probleme mit den Verzögerungen dem ausrollen der neuen Distributionsversionen sind gelöst worden.

    Die einzig echten Probleme sind die proprietären Fachanwendungen. Aber auch dies war durch Virtualisierung gelöst. Die Hausgemachten Probleme und das schlechte Image von LiMux basieren vielmehr auf internen Kompetenzgerangel, weil es dort Leute gibt, die LiMux boykottieren.

    Die Probleme mit den proprietären Fachanwendungen sind als einzig logischer Grund für die Migration zu MS Windows haltbar. In Wahrheit wollten einige Abteilungen und allen voran der Bürgermeister LiMux aus persönlicher Ablehnung loswerden. Es war der Bürgermeister persönlich, der Accenture beauftragte, eine Prüfung der EDV vorzunehmen, dessen Anforderungen einzig ein MS Windows Client bestehen kann ("marktübliche Standardprodukte"). Die diesbezüglichen Entscheidungen im Stadtrat wurden erst nach der vom Bürgermeister initiierten Studie, deren Anforderungen er alleine vorgab, gefasst.

    Accenture empfiehlt zwar einen Windows Client, jedoch eindeutig kein MS Office.
    Wir werden sehen, dass auch MS Office eingeführt werden wird, weil der Bürgermeister persönlich und ausdrücklich MS Outlook will.

    Um zurück zur Ausgangsthese "Google schafft das seit Jahren, was München nicht gebacken kam" zu kommen. Es gab Probleme und Verzögerungen beim Ausrollen der aktueller Releases. Dies war jedoch gelöst. Im Prinzip hat LiMux das gleiche gemacht wie es jetzt Google macht. Sie nahmen eine Distribution und haben einzelne Bestandteile durch ein eigenes Repository getauscht. Durch das Testen kam es zu Verzögerungen.

    Die gleichzeitige Umstellung von Office, Basis und Fachanwendungen war vielleicht ein Fehler, war aber nach den damaligen Bedingungen richtig - München wollte weg von Windows, nicht auf FLOSS umstellen. Die Lizenzen für MS Windows NT waren ausgelaufen. MS zwang die Stadt MS Windows 2000 oder XP, sowie MS Office 2000 oder XP zu verwenden. Dafür hätten hunderte, oder tausende neue PCs angeschafft werden müssen um den neuen Systemanforderungen zu genügen, obwohl die effektiv verwendete Software wunderbar mit der vorhanden Hardware funktionierte. Zusätzlich zur Hardware hätten Lizenzen für System und Office-Software bezahlt werden müssen um im Endeffekt keinen Mehrwert zu haben, sondern nur, um der Produktpolitik von MS nachzukommen.
    Von diesen Umständen ausgehend beschloss die Stadt das LiMux-Projekt, mit dem zum einen die bestehende Hardware länger genutzt werden konnte und zum anderen, die Stadt nicht mehr von MS und deren Produktpolitik abhängig war.
    Zu der Zeit ging die Stadt davon aus, dass noch mehrere Gemeinden und Städte zu Linux und FLOSS wechseln würden (ein paar taten es). Auch ging man davon aus, dass sich Standards wie ODT politisch gefördert würden, doch bis auf Lippenbekenntnisse ist bis heute da wenig passiert.

    LiMux hat so manche Fehler gemacht aber viel mehr richtig gemacht. Die Ursachen für das letztendliche Scheitern liegen vorrangig in der erdrückenden Macht proprietärer Software und Standards, die nach wie vor entgegen jeder Vernunft allgegenwärtig sind, aber letztendlich bei den persönlichen Präferenzen gewisser Abteilungen und Entscheider.

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Von Nutria am Fr, 19. Januar 2018 um 11:44 #

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff :)

1
Von asdfghjk am Fr, 19. Januar 2018 um 12:26 #

Das könnte bedeuten, dass Debian Testing noch benutzbarer wird, als es ohnehin schon ist, da nun zusätzlich Patches von Google einfließen. Ich nutze ja Testing schon lange für meinen Desktop, lege aber immer wenn eine Version zu Stable wird eine Ruhepause auf Stable ein, da nach einem langen Freeze schon mal das eine oder andere kaputt geht.

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Von Potz Blitz am Fr, 19. Januar 2018 um 13:31 #

Ich frage mich, ob man bei Google das Abenteuer Wayland scheut. Das soll ja mit der nächsten LTS Einzug bei Ubuntu halten. Da Wayland/Mutter immer noch ein bisschen als Beta-Version gilt, haben stabilitätsorientierte Anwender hier vielleicht noch Bedenken.

Es könnte natürlich auch sein, dass Google zur Debian-Community schlicht den besseren Draht hat. Oder fürchtet Google, dass Microsoft Canonical aufkauft?

Man wird doch mal wild spekulieren dürfen...

  • 0
    Von Anonymous am Fr, 19. Januar 2018 um 15:20 #

    Ich frage mich, ob man bei Google das Abenteuer Wayland scheut. Das soll ja mit der nächsten LTS Einzug bei Ubuntu halten.

    Wieso in Debian Testing ist Wayland längst angekommen.
    Und läuft dort ziemlich stabil, denn der Löwenanteil der Bugs wurde bereits durch das Fedora Projekt ausgeräumt.
    Natürlich kommt es auch das DE bzw. WM an, wie gut Wayland genutzt werden kann.

    Sonst könnte Canonical es ja nicht einführen, da sich Canonical aus (immer noch) Debian Testing bedient!
    Mal sehen, wann das hier auch der letzte Klickbuntu Nutzer verstanden haben wird?

    Ohne Debian kein Klickbuntu!

    Oder fürchtet Google, dass Microsoft Canonical aufkauft?

    So wie Canonical mit Microsoft kuschelt und das Canonical Management das Unternehmen auf Kosten des Unternehmensklimas - einen Großteil der Belegschaft gekündigt, Rohrkrepiererprojekte aufgeben - effizient optimiert, ist dieses Szenario sehr wahrscheinlich.
    Schaut man sich dann noch an, wie Mark Shuttleworth sein Vermögen bisher verdient hat, kann man dieses Szenario nicht ausschließen.

    • 0
      Von Sibirer am Sa, 20. Januar 2018 um 14:15 #

      Selbst auf Debian Stable läuft Wayland stabil. Dabei läuft Gnome 3 mit Wayland auch deutlich flüssiger als Xorg mit twm! (Leider, denn lieber würde ich twm benutzen als Gnome 3).

      • 0
        Von Condor am Sa, 20. Januar 2018 um 21:54 #

        twm läuft bei mir, was für sorgen hast denn?

        • 0
          Von Sibirer am So, 21. Januar 2018 um 05:34 #

          Laufen tut er, keine Frage. Aber das Verschieben von Fenstern und z.B. Youtube laufen bei mir unter Xorg mit twm (und allen anderen Windowmanagern) deutlich zäher als mit Gnome3 auf Wayland. Wird wohl am Graphiktreiber liegen, ist so eine eher schwachbrüstige Intel-Core-M-Onboardgraphik, die offenbar aber von Wayland deutlich effektiver genutzt wird.

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Von cassiel am Fr, 19. Januar 2018 um 15:20 #

Hatte auch mal zuerst Sidux, dann Aptosid und schließlich dann doch Debian stable. Testing und Rolling release ist gut gedacht, macht aber mehr Arbeit als es einbringt. Für produktiven Betrieb nur sehr bedingt geeignet. Debian stable dagegen macht vergleichsweise wenig Arbeit. Und wenn man unbedingt von einem Programm das allerneuste braucht, dann lässt sich das meist von Hand oder über backports installieren. Bzw. jemand wie Google macht dann eben sein eigenes Debian stable und spezielle repositories, die die notwendigen neuen Programmversionen beinhalten.

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Von GLassnig am Sa, 20. Januar 2018 um 10:42 #

... das Original zu nehmen.

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