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Thema: Ende der Unterstützung von OpenSuse Leap 42.2

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Von René Linder am Mi, 24. Januar 2018 um 09:02 #

... auf ein baldiges Erscheinen der 15er :-)

Derzeit 250 VM's im Einsatz + Entsprechende Hosts (42.2 und 42.3er) und die meisten haben nie eine Fehlermeldung gesehen ... nur Reboots nach Zwangsupdates (Sicherheitsrelevant Apache / Tomcat / Mariadb / HAProxy Umgebung) ... Seit 13.1 wurden die Maschinen mit aktualisiert und tun immer noch ihren dienst.

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Von wurzel am Mi, 24. Januar 2018 um 18:31 #

.. ist und war ein ganz runde Sache. Erst hab ich der 13.2 hinterhergetrauert. Leap stellte mit der 42.1 ein neues Konzept vor. Das hakte zunächst an einigen Ecken aber mit der 42.2 liefe alles wieder glatt.

Dieses Mal trauere ich nicht denn ich weiß, dass die 42.3 ebenso sauber läuft. Schön langweilig - so darf es bleiben.
Und ich habe keine Sorgen, dass es die 15 nicht genau so machen wird.

Ich habe einige Jahre gebraucht um mich von Windows zu lösen aber jetzt stecke ich die Wechselplatten 1x Jahr rein um mein Navi zu updaten. Ich weiß schon gar nicht mehr richtig, wie man mit der OS aus Redmond umgeht. Die VMs werden gar nicht mehr angepackt. Für einige Bereiche hab ich eine Wine-gestütze Software laufen .. leider .. Rest Linux pur.

Dank Opensuse

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    Von Großes Loch bei Halle am Mi, 24. Januar 2018 um 18:48 #

    Im Bezug auf openSUSE habe ich inzwischen ein sehr gespaltenes Verhältnis. Einerseits war es für mich viele Jahre D I E Distribution schlechthin.
    Auf der anderen Seit hat mich die Ausgabe 42.2 im letzten Jahr gleich 2x recht schmerzhaft in die Empfindlichkeit getreten. Beide male im Rahmen eines eigentlich unauffälligen, wöchentlichen Update.
    Beim 2.x, glaube im September, hatte ich dann schon ein gutes Suspensorium parat. Es hat nur noch die Installation zerstört, nicht die die Arbeit.

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      Von wurzel am Mi, 24. Januar 2018 um 20:52 #

      hatte ich dann schon ein gutes Suspensorium parat. Es hat nur noch die Installation zerstört, nicht die die Arbeit.

      Seitdem ich mit mit Linux beschäftige weiß ich, dass es immer mal wieder den 'Griff ins K...' gibt .. und wenn es ein Update ist, dass in einer ganz bestimmten Konstellation - worauf die Distri nicht immer Einfluss hat -

      Für mich gehört daher zu den ganz großen Pluspunkten von Opensuse die konsequente Einführung von btrfs und snapper für /

      Ruck-Zuck ist der Betriebszustand wieder da und man kann sich ganz in Ruhe ansehen, wer den wohl der Übeltäter war ..

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        Von Großes Loch bei Halle am Do, 25. Januar 2018 um 08:55 #

        Das setzt also ein "rather unstable and inconsistent behavior" Filesystem ein, um die durch die Distribution (und kaputte Online Paketquellen ist ein Sache der Distribution) verursachten Problem zu umgehen, oder zumindest zu minimieren? Wahrscheinlich bin ich zu alt und zu bequem mir so einen Arbeitsstil noch anzutun.

        Die Anmerkung zum Zustand von BTRFS stammt wohl übrigens aus dem Vortrag eines Kernelentwicklers vom Ende letzten Jahres.

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          Von Nur ein Leser am Do, 25. Januar 2018 um 09:10 #

          Das ist jetzt sehr pauschal und voll von Unterstellungen. Man könnte auch sagen FUD.

          Erstens wüsste ich gerne, was genau Dir denn angeblich die Installation zerschossen hat (und beim ersten mal die Daten gleich mit - seit wann kann man das /home nicht mehr lesen, nur weil das System nicht mehr startet)?
          Ich verwende openSUSE seit der 13er Reihe durchgängig, habe neben den Standard-Repos auch Zusatz-Repos (z.B. Multimedia, KDE Extra, andere Zusatzsoftware) eingebunden. Ich hatte noch nie gravierende Probleme - bei keinem einzigen Update. Das Einzige was mal vorkam, war, das man aufgrund der Fremdquellen mal eine Abhängigkeit manuell begutachten musste. Aber das ist bei einer gewissen Komplexität normal und zerschießt auch nichts.

          Zweitens setze ich auch schon seit mindestens zwei Jahren die empfohlene Filesystem-Konfiguration mit openSUSE ein (System mit BTRFS, /home mit XFS) und hatte bisher Null Probleme. Auch hier bin ich nicht mal Standard Einfach, da ich zusätzlich alles in einen verschlüsselten LVM-Container gepackt habe (bis auf /boot natürlich), aber es läuft.
          Es mag ja sein, das in irgendwelchen HPC-Szenarien in Riesen Rechenzentren mit Monster-Raids BTRFS noch hier und da spezifische Bugs hat. Das würde ich mir dann als Verantwortlicher auch nicht antun.
          Aber für normale Nutzungsszenarien ist es absolut geeignet.
          Das Rollback via Snapshot funktioniert übrigens wunderbar und ist sehr schön in Yast integriert - ich habe das mal nach einer unnötigen Installation einer Software mit vielen Abhängigkeiten ausprobiert. Rollback und gut wars.

          Also bitte, hör auf hier undifferenziert Halbwahrheiten zu verbreiten.

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            Von Klappstulle am Do, 25. Januar 2018 um 12:29 #

            Das ist jetzt sehr pauschal und voll von Unterstellungen. Man könnte auch sagen FUD.

            In 10 oder 11/2016 brach die Mirrorobrain-Datenbank von download.opensuse.or zusammen. Tagelang war kein vernünftiges herunterladen von neuen Paketen oder Updates möglich. FUD?
            Im Februar oder März 2017 wechselte der Hoster, Betreiber oder was auch immer von download.opensuse.org. Angeblich war der Serveradmin noch nicht mit dem System vertraut, denn kurze Zeit später versanken die Paketquellen auf download.opensuse.org im Chaos. Bis hin, dass mehrmals, zwar immer nur kurzzeitig, kaputte Kernel ausgeliefert wurden. FUD?
            Anfang September 2017 rauchte bei download.opensuse.org ein Server Storage ab. OK, kann passieren. Aber offenbar war der Betreiber darauf absolut nicht vorbereitet, hatte keinen Plan "B". Denn download.opensuse.org war tagelang nicht erreichbar. Und als der Server wieder ans Netz ging, war er wohl mit einem alten Backup versehen, denn vielfach wurde versucht ganze Massen an Paketen auf ältere Versionen zurück zu setzen. Was durchaus zu zerstörten Systemen führen konnte. FUD?

            Und um so etwas zu kompensieren soll ich mich, als Laie, auch noch auf ein Filesystem verlassen, mit dem selbst Profis wie Tomas Vondra (PostgreSQL) fortgesetzt hadern?
            Transaktionale Dateisysteme sind eine tolle Sache, aber sie gehören in die Hände von Leuten die etwas von der Sache verstehen. Auf einem 08/15 Rechner im Home Bereich sind sie fehl am Platz. Vor allem werden sie dort gerne auf nur ein einziges Feature reduziert gesehen: Wenn ich (oder etwa die Distribution) Mist gebaut haben kann ich doch ganz einfach einen vorherigen Zustand wieder herstellen.
            Ich persönlich halte es jedenfalls für besser es überhaupt nicht dazu kommen zu lassen, dass Rollback via Snapshot notwendig wird.

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              Von Nur ein Leser am Do, 25. Januar 2018 um 12:42 #

              Bezüglich der Probleme beim Runterladen von Paketen: Sollte nicht vorkommen, klar. Aber wenn ich nichts runterladen kann, kann ich auch das System nicht zerschießen. Ich habe während der Zeit auch Updates versucht und es klappte einfach nicht - eben weil die Server dann einen Timeout hatten.

              Bezüglich ausgelieferter Pakete in älterer Version: Sehr unschön. Inwiefern man damit ein System unbrauchbar machen kann, würde ich aber trotzdem bezweifeln - Abhängigkeitsprüfungen gibt es ja trotzdem noch und wenn man bei manuellen Abhängigkeitsentscheidungen einfach immer "ja" klickt, ohne mal zu überlegen, warum das überhaupt gerade passiert, dann ist auch etwas nicht richtig.

              Weiterhin war ja meine Frage an den Vorposter, was genau denn angeblich zwei mal sein System "zerstört" hat.
              Und was bitte angeblich dafür gesorgt hat, das beim ersten mal "seine Arbeit verloren" war... - Das heißt ja in meinem Verständnis, das entweder /home auch zerstört wurde oder das System sich komplett aufgehängt hat und daher ein Bearbeitungsstand nicht gesichert werden konnte.
              Beides halte ich für sehr unwahrscheinlich, ich habe Vergleichbares mit (egal welchem) Linux noch nicht erlebt.

              Und was BTRFS angeht: Für mich ist es seit Jahren pflegeleicht und zuverlässig. Ich nutze keine speziellen Features, na und?
              Und ich verlasse mich auch nicht auf die Rollback-Funktion, ich sehe sie einfach als zusätzliche Sicherheitsschicht.

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                Von Klappstulle am Do, 25. Januar 2018 um 17:12 #

                Probleme beim Runterladen von Paketen: Sollte nicht vorkommen

                Nein, so etwas d_a_r_f nicht vor kommen.
                Ich kennen eine ziemliche Anzahl von Projekten. Große, und auch kleine. Bis runter zu Ein-Mann/Frau-Spielen.
                Solche Sachen passieren dort, wenn überhaupt, nur ganz selten. Gefühlt folgen bei SuSE in der letzten Zeit derartige Vorfälle in einer immer kürzeren Abfolge.

                Inwiefern man damit ein System unbrauchbar machen kann, würde ich aber trotzdem bezweifeln

                Das mindeste was bei so einer wilden Aktion zu Bruch gehen wird (und im September auch mehrfach zu Bruch gegangen ist), wird das graphische System mit proprietären Kernel Treiber Modulen sein. Ist ja heute praktisch nur noch NVIDIA relevant . Proprietäre Grafik, das weiß ich noch aus meiner Zeit mit SuSE, war da sowieso schon immer eine heikle Sache. Und sorgt auch ohne Repositoriechaos immer noch für viele für ein heftiges Problem. Vielleicht nicht mehr ganz so oft, aber gegenüber anderen Distributionen doch auffällig häufig.
                Es soll damals auch bei Radeon Grafik Zusammenbrüche gegeben hat.

                Und was BTRFS angeht: ... seit Jahren pflegeleicht und zuverlässig

                Ich habe letztes Jahr mein damals neues NAS (Netgear) zurück gehen lassen. Da wurde BTRFS als wahre Wunderdroge beworben. Innerhalb weniger Tage 3 Zusammbrüche und so was von lahm. Beim letzten Ausfall war nichts mehr zu retten.
                Und ich betreibe Gott verdammt noch mal solche Technik nicht zum pfriemeln und basteln. So etwas m_u_s_s funktionieren. Egal, ob NAS oder eine Linuxdistribution auf den Rechnern.

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                  Von SuperMän am Do, 25. Januar 2018 um 18:59 #

                  Ich habe letztes Jahr mein damals neues NAS (Netgear) zurück gehen lassen. Da wurde BTRFS als wahre Wunderdroge beworben. Innerhalb weniger Tage 3 Zusammbrüche und so was von lahm. Beim letzten Ausfall war nichts mehr zu retten.
                  wir schreiben hier über Opensuse - nicht über Netgear. Wenn die es nicht schaffen, btrfs sauber in ihre Linux-Version zu integrieren ist das deren Problem. Keines von Opensuse und btrfs.

                  Bei mir läuft es total sauber. Ich hab die quotas abgeschaltet - ich hatte in einem Fall das bekannte HD-Gerödel. Das ist jetzt vorbei.

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                    Von Rumpelstilz am Do, 25. Januar 2018 um 19:47 #

                    Vielleicht reitet openSUSE hier aber auch nur ein so gut wie totes Pferd?
                    Red Hat, als eigentlicher Initiator und langjähriger eifrigster Befürworter, hat jedenfalls BTRFS nie in die freie Wildbahn entlassen, nicht mal ins als absoltes Bleeding Edge bekannte Fedora. Inzwischen hat Red Hat es ja vollstündig aufgegeben. Dass die Firma SUSE, uns sein open-Anhängsel, hier für die Zukunft mehr zu Stande bringt wage ich zu bezweifeln.
                    Nicht zum mal verrennt sich SUSE. ReiserFS, um beim Filesystem zu bleiben, ist mir noch in trauriger Erinnerung.

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            Von Großes Loch bei Halle am Do, 25. Januar 2018 um 18:11 #

            Eine Frage:
            Verschlüsselst Du Deinen Rechner? Ich ja, und was meinst Du, wie peinlich es ist, wenn Du vor einem wichtigen Termin Deinen Laptop hoch fährst und feststellen musst, dass der die nicht mehr rein lässt? Dann lässt Du den Reserverechner holen, und der lässt Dich auch nicht rein?
            Nach einigen Tagen hat sich dann heraus gestellt, dass im Rahmen des Updates "nur" das Tastaturlayout auf QWERTZ auf QWERTY umgestellt wurde. Aber wer denkt in dem Moment, wo ihm ein Termin im Nacken drückt, an so eine einfache Lösung?
            Das ich wegen meiner für andere unverständlichen, konsequenten Ablehnung von Windows/Apple, immer belächelt werde ist mir seit vielen Jahren nichts neues. An diesem Tag war ich die Lachnummer schlechthin.
            Wenig später dann hat einer der beiden Laptops beschlossen kein WLAN mehr zu mögen. Kein Weg ging rein dem KDE Networkmanager das wieder beizubringen.
            Ich bin übrigens SUSE/SuSE/openSUSE von der Version 8.0 bis 42.2 verbunden gewesen.

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          Von wurzel am Do, 25. Januar 2018 um 14:41 #

          Das setzt also ein "rather unstable and inconsistent behavior" Filesystem ein, um die durch die Distribution (und kaputte Online Paketquellen ist ein Sache der Distribution) verursachten Problem zu umgehen, oder zumindest zu minimieren? Wahrscheinlich bin ich zu alt und zu bequem mir so einen Arbeitsstil noch anzutun.
          Die Anmerkung zum Zustand von BTRFS stammt wohl übrigens aus dem Vortrag eines Kernelentwicklers vom Ende letzten Jahres.

          ich kann die Substanz der Aussage des Kernelquellenentwickers nicht beurteilen. Unter denen (Entwicklern) wird es solche und solche geben - und Qualitäten und Probs eines FS werden von jedem unterschiedlich gewogen.

          Ich kann aus meiner - begrenzten - Erfahrung nur sagen, dass btrfs (wenn man einige Kniffs beherzigt) eine wunderbare Sache für / ist - nicht für /home ..
          Ich halte die Leute von Suse (der Profi-Version) nicht für Vollindioten. Das musste ich ansonsten, weil sie bei btrfs für / bleiben und die btrfs-Funktionalität in Yast noch weiter aufstocken.
          Ich möchte btrfs+snapper nicht mehr missen. Ich habe in meiner ext4-Zeit öfter durch irgendwelche (fremd- und eigenverursache) installations- und update-Orgien mein System zerlegt und es war endloses Gewürge, das wieder zu richten. Das ist in mehreren Distris passiert. Seit OS+snapper ist damit Schluss.
          Und das vorrangig auf einem home-Desktop-System.

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    Von atlantis am Do, 25. Januar 2018 um 09:19 #

    Na dann benutze mal k9copy .
    Funktioniert seit Leap nicht mehr.

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