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Thema: Ubuntu 18.04 LTS wird mit Xorg als Standard ausgeliefert

63 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Ursula am Mo, 29. Januar 2018 um 12:18 #

Kann jemand in einfachen Worten sagen, weshalb Xorg veraltet ist und Wayland Vorteile hat?

  • 0
    Von schmidicom am Mo, 29. Januar 2018 um 12:45 #

    https://wiki.gentoo.org/wiki/Wayland
    1. Compositor und Displayserver sind bei Wayland ein Programm welches dazu auch noch viel stärker auf der bereits vom Kernel erledigten Arbeit weiter aufbaut.
    2. Das Protokoll ist frei von Altlasten welche beim X11 nur aufgrund der Abwärtskompatibilität noch herumgammeln aber kaum bis gar nicht genutzt werden.
    3. Wurde darauf geachtet heutigen Ansprüchen gerecht zu werden, so ist es zum Beispiel nicht jedem beliebigen Programm so einfach möglich den Input/Output eines anderen Programms mit zu lesen oder gar zu manipulieren.

    1
    Von devil am Mo, 29. Januar 2018 um 12:50 #

    Das X Window System setzt auf ein netzwerktransparentes Client-Server-Modell, dass in seinen Grundzügen vor rund 30 Jahren entworfen wurde. Mittlerweile ist es ein nur schwer zu wartender Flickenteppich von Patches, der vielerseits als nicht sicher eingeschätzt wird. Wayland hat bewusst nicht auf generelle Netzwerktranparenz gesetzt. Zudem isoliert Wayland den Input und Output jedes Fensters und sorgt so für mehr Integrität und Sicherheit.

    • 1
      Von Ursula am Mo, 29. Januar 2018 um 12:54 #

      Danke. Wenn ich Wayland ausprobieren möchte, wo funktioniert es bis jetzt am besten? Ich vermute Plasma ...

      • 1
        Von oldmcdonald am Mo, 29. Januar 2018 um 12:58 #

        So viel ich weiß, verfügt Gnome derzeit über die beste Wayland-Integration.

        1
        Von xcvb am Mo, 29. Januar 2018 um 13:03 #

        Falls du eine aktuelle Version von Gnome Shell oder Plasma installiert hat, kann man das beim Login auswählen. Ansonsten kann man auch einfach Weston installieren. Weston ist recht klein und man kann es innerhalb von Xorg als eigenes Fenster starten.

        1
        Von tom2 am Mo, 29. Januar 2018 um 13:04 #

        Fedora ist eine gute Möglichkeit oder auch RebeccaBlackOS, wenn du Wayland mit einer Live-Distro ausprobieren möchtest.

      1
      Von 1ras am Di, 30. Januar 2018 um 01:48 #

      Die Frage ist, wie oft muss man eigentlich "falsch" abbiegen, bis man doch wieder in die richtige Richtung fährt?

      X11 hat einfache Zeichendirektiven implementiert, was eigentlich genial war und sich auch super Netzwerktransparent übertragen lies. Für die Toolkits haben diese einfachen Zeichendirektiven irgendwann nicht mehr ausgereicht und diese haben - nein nicht etwa X11 um leistungsfähigere Zeichendirektiven erweitert - sondern lokale Bitmaps erstellt und diese dem X11 Server als solche rübergeschoben. Netzwerktransparent schon nicht mehr so gut nutzbar, aber über einen komprimierten SSH-Tunnel gehts dann mit einzelnen Anwendungen doch noch immer besser als alle anderen Ansätze.

      Jetzt zementiert Wayland den Bitmap-Weg fest und lässt alles andere hinten runter fallen. Wie die Netzwerktransparenz, diese ist überhaupt nicht mehr vorgesehen und soll erst nachträglich drangeflanscht werden. Der Trend geht zur Cloud und Gigabit-Internet, aber wer will schon Anwendungen netzwerktransparent übertragen können?

      Sind wir jetzt schon oft genug "verkehrt herum" abgebogen, so dass es wieder in die richtige Richtung geht? Ich weiß es nicht. Wenn ich jedoch lese, dass Dinge wie "Screen-Sharing- oder Remote-Desktop-Anwendungen" als Netzwerktransparenz verkauft werden, dann habe ich starke Zweifel. Denn mit Netzwerktransparenz auf Applikationsebene, wie eben durch X11 bereitgestellt, hat beides nicht das Geringste zu tun.

    1
    Von djfjdj am Mo, 29. Januar 2018 um 13:05 #

    Weil Xorg nicht weiß, was sich in einem Fenster befindet. Xorg arbeitet wie ein kariertes Blatt Papier. Einfaches Beispiel. Du scrollst 10 Pixel nach unten. Unter X wird das Bild neu aufgebaut. Unter Wayland wird das Bild verschoben und nur die 10 neuen Pixel werden aufgebaut. Das Verschieben kann sogar die Grafikkarte alleine, sodass das Verschieben dann sehr schön flüssig ist.
    Noch ein Beispiel. Du hast einen 4k Monitor neben einem gleich großem normalen Monitor stehen und verschienst ein Fenster vom einem Monitor auf den anderen. Das geht mit Xorg gar nicht, ohne dass die die Größe ändert.

    • 1
      Von Ursula am Mo, 29. Januar 2018 um 14:48 #

      "Unter Wayland wird das Bild verschoben und nur die 10 neuen Pixel werden aufgebaut.":
      Es spricht ja vieles für Wayland, aber das überzeugt mich jetzt vollends. Heute Abend probiere ich es aus.

      • 1
        Von djfjdj am Mo, 29. Januar 2018 um 15:16 #

        Na ja. Bei aller Begeisterung. Den Unterschied siehst du bei normalen Programmen eigentlich nicht. Also ob es sich lohnt, Wayland auszuprobieren, weiS ich nicht. Im besten Fall ist alles wie vorher. Es ist wohl eher für die Programmierer ein Unterschied.

        • 1
          Von Ursula am Mo, 29. Januar 2018 um 20:52 #

          Ich habe es gerade auf Debian Sid installiert, mit KDE-Plasma, daher lässt es sich mit Xfce, was ich vorher ausschließlich verwendet habe, nicht vergleichen. Es braucht halt deutlich mehr RAM und es fühlt sich alles träger an. Aber gut, das ist wahrscheinlich nicht das Problem von Wayland.
          Ich teste mal weiter.

      0
      Von schmidicom am Mo, 29. Januar 2018 um 15:08 #

      Noch ein Beispiel. Du hast einen 4k Monitor neben einem gleich großem normalen Monitor stehen und verschienst ein Fenster vom einem Monitor auf den anderen. Das geht mit Xorg gar nicht, ohne dass die die Größe ändert.
      Das ist etwas woran auch Windows nach wie vor kläglich scheitert. ;)

      1
      Von Jan-Nik am Mo, 29. Januar 2018 um 15:36 #

      > Unter Wayland wird das Bild verschoben und nur die 10 neuen Pixel werden aufgebaut.

      Hast du ne Quelle dafür? Soweit ich weiß stimmt das nämlich nicht. Das Scrollen innerhalb eines Fensters wird vom Toolkit (z. B. Gtk+ oder Qt) erledigt und die bauen den Inhalt neu auf bzw. haben ihre eigene Vorgehensweise um Renderergebnisse zu cachen, die sich nicht groß innerhalb von Xorg (mit Compositing) oder Wayland unterscheiden sollte.

      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 29. Jan 2018 um 15:36.
      • 1
        Von ifdsdf am Mo, 29. Januar 2018 um 20:26 #

        OK. Du hast eigentlich schon Recht. Hier ist eine Quelle: https://wayland.freedesktop.org/architecture.html
        Der Unterschied ist, dass bei Xorg X den Client bittet, sich zu rendern. Unter Wayland zeichnet sich der Client selber. Der Client teilt sein gerendertes Bild Wayland mit, sodass Wayland immer im Bilde ist, was auf dem Bildschirm ist.
        Auf der Adresse steht aber auch die Sache (wie ich beschrieben hatte), dass nur Änderungen übertragen werden. Du hast schon Recht. Wayland weiß nichts von Scrolling. Ich habe da etwas zu viel interpretiert. Für Wayland sind es einfach nur Pixel. Aber die Idee bleibt, dass Wayland/Weston ein Fenster nach Belieben Hin- und Her schieben (oder sogar verdecken) kann ohne, dass die Anwendung davon etwas mitbekommt. Weil eben Wayland weiß, was im Fenster ist.
        Bei OpenGL sieht aber alles ganz anders aus. Das muss man auch dazu sagen.

        • 1
          Von 1ras am Di, 30. Januar 2018 um 00:59 #

          Aber die Idee bleibt, dass Wayland/Weston ein Fenster nach Belieben Hin- und Her schieben (oder sogar verdecken) kann ohne, dass die Anwendung davon etwas mitbekommt.

          Das hat man doch unter X11 mit dem Compositor bereits abgedeckt.

    1
    Von FeuRenard am Mo, 29. Januar 2018 um 13:08 #

    Ich habe bisher auch schon einen praktischen Vorteil von Wayland erlebt:
    Bei Videos auf einem 2560*1440 Pixel Display tritt unter Xorg starkes Tearing auf. Unter Wayland nicht.

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Von asdasdsda am Mo, 29. Januar 2018 um 16:56 #

> Dadurch ist es derzeit nicht möglich, Screen-Sharing- oder Remote-Desktop-Anwendungen einzusetzen

Das ist doch ein schlechter Witz oder?

In Debian ging es noch nie reibungslos.

In der Standard Installation sieht man nach Installation von XRDP nur ein Oh No..

Wer das fixen möchte begibt sich in die Konfigurations- und Frickelhölle.

  • 1
    Von kamome umidori am Mo, 29. Januar 2018 um 20:12 #

    Das ist doch ein schlechter Witz oder?

    Nein – das ist gleichzeitig auch einer der gewichtigsten Vorteile von Wayland: dass eben nicht jeder Client alle Ein-/Ausgaben jedes anderen Clients sehen kann.

    Debian:
    (noch mit X)
    Oder man installiert auf beiden Seiten Empathy (und vino, vinagre) … Bin mir nicht sicher, wie gut das noch gepflegt wird, aber et lüppt.

    0
    Von Ignatz am Di, 30. Januar 2018 um 16:17 #

    Kann ich nicht nachvollziehen, hab hier XRDP auf einem Desktop und einem Server (ja, ein Linux-Server mit KDE) und beide laufen einwandfrei. Seit Debian 9 sogar ohne Grafikfehler und Abstürze.

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Von Anonymous am Mo, 29. Januar 2018 um 17:27 #

Hab' ich beim lesen jetzt aber gelacht!
3 Eimer voll. Und niemand wollte sie ausschütten. :P

1
Von Holger H. am Mo, 29. Januar 2018 um 19:34 #

... außer Canonical Ubuntu und (wahrscheinlich) dessen abgeleitete Distributionen ... Ist echt ein Augenschmaus zu sehen, wie die sich weiter fleißig demontieren! :up:

2
Von Anonymous am Mo, 29. Januar 2018 um 21:06 #

Also für Idioten, die zu blöd dafür sind, einen Klick im Display-Manager selber zu setzen. Es ist doch schon beides seit einiger Zeit dabei. Und Wayland soll ja bei Gnome schon ziemlich gut laufen. Also ich starte die Kiste und kann dann bei der Anmeldung auswählen, was ich habe will und entscheide mich dann für das, was mir besser gefällt.

Warum macht sich dieser Idiotenverein Gedanken darüber, wo ich denn meine Haken gerne setzen würde?

Deshalb liebe ich Gentoo. Egalm was es ist, es gibt da kein "Default". Alles wird gleich behandelt, es ist meine Entscheidung, was ich nutze.

Und jetzt kommen wir zum Problem: Alles was nicht "Standard" ist wird bei Ubuntu nachrangig behandelt. Kubuntu war immer eine Lachnummer. Als Gnome noch der Standarddesktop war, gab es immer die aktuelle Version. Als dann Unity der Standard war, gab es nur noch alte Versionen von Gnome. Und inzwischen gibt es wieder aktuelle.

Man geht davon aus, dass die Anwender der Distribution geistig etwas unterbelichtet sind und sorgt dafür, dass alles, was nicht "Standard" ist, nachrangig behandelt wird.

  • 1
    Von tom21 am Mo, 29. Januar 2018 um 21:47 #

    Weil Idioten wie du nicht verstehen dass manche Leute einfach nur ein stabil laufendes System wollen wo man nichts einstellen muss oder zwischen Sachen entscheiden muss die man nicht versteht.
    Wo ist dein Problem? Setz bei Ubuntu den Haken unter Wayland und gut ist. Kann doch jeder nutzen was er will so.

    • 1
      Von Verfluchtnochmal am Di, 30. Januar 2018 um 10:39 #

      Das ist ja das Problem dass die Idioten die heute vor dem Rechner sitzen genau nichts mehr verstehen und deswegen werden Systeme mittlerweile von Idioten für noch grössere Idioten gebaut die dann später teilweise für die nächste Ausbaustufe Idioten Software zusammenkloppen

      Wenn das Rad noch ein paar Genrationen so weiter geht gute Nacht - 90% Softwareentwicklung ist doch heute schon irgendeinen Schwachsinn von Stackoverflow zusammenzukloppen der hoffentlich wenn man nicht genauer hin sieht irgendwie funktioniert

      Von verstehen was man da tut bewegt sich die Welt immer weiter weg

      • 0
        Von Markus B. am Di, 30. Januar 2018 um 11:58 #

        [...] deswegen werden Systeme mittlerweile von Idioten für noch grössere Idioten gebaut die dann später teilweise für die nächste Ausbaustufe Idioten Software zusammenkloppen.
        Nicht mittlerweile, das ist schon seit dreißig Jahren "Industriestandard". Nennt sich 'Windows'...

        1
        Von kurzpimmel am Di, 30. Januar 2018 um 13:06 #

        Du hast keine Ahnung.

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        Von tom21 am Di, 30. Januar 2018 um 14:43 #

        Und wie lange werden schon Autos für Leute entwickelt die keinen Plan haben wie ein Auto funktioniert? Erwache aus deiner Nerdfantasiewelt und realisiere dass das in jedem Bereich so ist: Experten entwickeln für die Allgemeinheit. Jedem sein Fachbereich, oder auch keiner. Dadurch sinkt die Qualität nicht.

        0
        Von chilli am Di, 30. Januar 2018 um 15:01 #

        Genau genommen dürfte es dann sowas wie einen Displayserver gar nicht geben. Und Fenstermanager auch nicht. Die Maus als Eingabegerät ist dann auch endlich obsolet (und in der Konsequenz gibt es auch keine 'Mausschubser' mehr vor den Rechnern). Ins Internet dürfen nur noch Leute, die ein Netzwerkprotokoll auch selber schreiben können.

        Kannst ja gerne wieder Lochkarten stanzen gehen und Dich heimelig nerdig fühlen, weil Du die Informationsextraktion von den Dingern aus dem Kopf kannst.

        • 0
          Von Verfluchtnochmal am Di, 30. Januar 2018 um 17:00 #

          Es liegen Welten zwischen Lochkarten und für den grössten Deppen den man finden konnte optimiert - Der hat mit Windows und OSX zwei Systeme zur Auswahl die ihn als definitive Zielgruppe haben - Warum also sollte Linux die gleiche Zielgruppe ansprechen?

          Linux IST NICHT Windows/OSX; war es nie und will es auch nicht sein und das ist auch gut so

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            Von chilli am Di, 30. Januar 2018 um 18:15 #

            Wieso sollte ein beliebiger Linux Anwender verstehen sollen, wie sein Displayserver funktioniert? Wieso sollte ein beliebiger Windows oder OSX Anwender nicht Linux benutzen sollen (bzw. erst zu Linux wechseln "dürfen", wenn er die Funktionsweise des Displayservers verstanden hat)?

            Wieso sollte jeder, der die technischen Feinheiten des/der Displayserver(s) nicht kennt, ein Idiot sein?

            Geh halt in die LFS Ecke, fühle dich als Checker und lass die Leute verschiedenster Couleur Linux aus den verschiedensten Gründen verwenden.

            Plus: "I still want that desktop" (Linus Torvalds)

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              Von Verfluchtnochmal am Di, 30. Januar 2018 um 19:09 #

              Es darf ja jeder Idiot ohne irgendeiner Ahnung zu Linux wechseln aber das impliziert nicht den Anspruch dass Linux ein OS für Idioten zu sein hat und ja viele Dinge wären nicht so verwässert worden wenn man nicht in zuvielen Bereichen zu viel Rücksicht auf Idioten nehmen würde

              Linux IST benutzerfreundlich, es sucht sich nur seine Freunde aus

              Im Zweifel ist es ein System von Geeks für Geeks, du musst kein Geek sein um es zu benutzen aber dann komm nicht mit dem Anspruch dass sich die Welt um dich dreht

              Keine Sorge, ich bin auch nicht mit Linuxwissen geboren worden, ich wollte aber von Microsoft und deren Philposophie weg und habe entsprechend meine Hausaufgaben gemacht

              Willst du nicht - Schön, dann lerne zumindest mit dem Resultat zu leben aber erwarte nicht dass sich die Entwicklung ausgerechnet an dir orientiert

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                Von tom21 am Di, 30. Januar 2018 um 19:44 #

                Entwickler sollten Meinungen deiner Art komplett ignorieren. Du hörst dich an wie ein Kleinkind dem man sein Spielzeug weg nimmt. Weil Ubuntu xorg als standard wählt. Gottchen werd erwachsen du möchtegern Informatiker.

                "Linux" ist weder benutzerfreundlich noch nicht benutzerfreundlich. Linux ist ein Kernel der seinen Job erfüllt. Deine Meinung über was die verschiedenen Distributionen dann damit machen geht glaub ich 99.9% der Entwickler königlich am A vorbei. Canonical möchte eine benutzerfreundliche Linux-Distribution schaffen. Das ist weder verboten noch spricht es gegen eine Philosophie. Die machen einen riesen Job um Linux an den Mann zu bringen.

                Ach man was verlier ich Zeit auf so einen Quatsch zu antworten.

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                  Von Verfluchtnochmal am Di, 30. Januar 2018 um 19:49 #

                  Du kapierst es nicht: Mir geht Wayland ja/nein genauso wie Ubuntu als solche skomplett am Arsch vorbei und erst recht ob wer "Linux an den Mann bringt" - Linux hat die letzten 20 Jahre auch ohne die ganzen Idioten hevorragend funktioniert und wenn du dir anschaust was alles die letzten 10 Jahre an Optionen vershwunden ist um ja keine Trottel zu überfordern wiel sie oh Gott Entscheidungen treffen müssen ahnst du vielleicht wovon ich eigentlich spreche

                  GESCHISSEN auf den DAU-user, lerne was oder geh zu Apple - So einfach ist das

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                    Von chilli am Di, 30. Januar 2018 um 20:21 #

                    Super Logik. Die meisten Optionen hat GNOME eingebüßt, entwickelt von "Linux"-Entwicklern. Und wo gibt es genau weniger Optionen? Du kannst mittlerweile drei init-systeme fahren, wenn Du willst, kannst verschiedene Soundserver verwenden und jetzt neu: kannst verschiedene Displayserver nehmen. Du kannst ganz einfach auf dem gleichen Niveau wie vor 20 Jahren Dein Linux Süppchen kochen.

                    Wie schon oben gesagt, geh, nimm Dir Linux-from-scratch oder meißel Dir ein Gentoo aus den Quellen, fühl Dich toll und nerdig und elitär dabei. Und lass andere anderes aus anderen Gründen verwenden.

                    Ich glaube Du hast sehr Grundlegendes bei freier Software nicht verstanden, kannst ja nochmal nachlesen:
                    https://www.gnu.org/philosophy/free-sw.html

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                      Von Verfluchtnochmal am Di, 30. Januar 2018 um 20:26 #

                      "Die meisten Optionen hat GNOME eingebüßt" - Nicht nur GNOME - Es ist seit Jahren neue Mode Optionen aus Software zu entferen weil hirntote mit Entscheidungen überfordert sein könnten

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                        Von chilli am Di, 30. Januar 2018 um 20:44 #

                        Aha, auf die zahlreicher werdenden Möglichkeiten und Optionen auf Systemebene gehst Du nicht ein. Na gut:
                        Bei MATE kommen immer neue Optionen dazu, gleiches gilt für Cinnamon und KDE/Plasma. Auch XFCE implementiert (wenn auch langsamer) laufend neue Optionen. Falls das Deine Definition von "Software" eher trifft ... von den verschiedenen stetig vielfältiger werdenen Möglichkeiten Netzwerke bis hin zu großen Clustern zu verwalten ganz zu schwegen.

                        Wo ist jetzt genau Dein Problem?

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                          Von Verfluchtnochmal am Di, 30. Januar 2018 um 20:53 #

                          Siehe das Posting vom Thread-Starter: Von Idioten für Idioten

                          Wie lange bist du schon dabei?
                          Wie gut ist dein Gedächtnis?

                          Irgendwann hat man einfach die Schnauze voll wenn die keine Ahnung wievielte Iteration von Rewirtes um alles besser zu machen mit der Hälfte der Features daher kommt um alles schön wartbar zu halten

                          So die Naive Annahme, irgendwann kommt man dann recht schnell drauf dass es für vieles doch einen Grund gab und rütest es wieder nach

                          Well, finally ist die Codebase genauso unwartbar wie die alte, der nächste Idiot ohne AHnung der Geschichte beginnt einen rewrite from-scratch und lässt erstmal alles was er nicht für zwingend hält weg

                          Endloses Rad - Irgendwann hast du als langjähriger User halt die Fresse voll wenn du einem Jungspund zusehen kannst wie er Fehler die vor 10 Jahren und 15 Jahren und 20 Jahren schon mal gemacht wurden wiederholt und du wieder die gleichen Bugreports schreiben kannst

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                            Von chilli am Di, 30. Januar 2018 um 23:22 #

                            Seit 1999.

                            Wo z.B. systemd nur die Hälfte der Features dessen, was es alles abgelöst hat haben soll, musst Du mir erklären (und bei der Gelegenheit bitte auch gleich, wieso es wartbarer sein soll).

                            Ist Dir eigentlich aufgefallen, dass Du noch kein einziges konkretes Beispiel für Deine dumbing-down Faseleien geliefert hast? Nur heiße Luft.

                            Und nachdem Du nach eigener Aussage 2006 gewechselt bist, was weißt Du von "Linux"-Fehlern, die vor 15 oder 20 Jahren gemacht wurden? Verwechselst Du in Deinem Fall evtl. Gedächtnis mit Wahnvorstellungen? Und andere am laufenden Band Idioten nennen.

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                              Von Verfluchtnochmal am Mi, 31. Januar 2018 um 06:22 #

                              Spannend dass du ausgerechnet systemd verteidigst wo ich das weder genannt habe sondern es im Gegenteil eine der wirklich guten Entwicklungen ist (Und du kannst jetzt gerne nach systemd Themen)

                              Nur weil ich erst 2006 endgültig und ohne Multiboot umgestiegen bin heisst das doch noch lange nicht dass das mein erster Linux Kontakt war, der bewegt sich auch irgendwo um 1998/1999

                              Beispiele?

                              Jedes KDE oder GNOME Majorupgrade war bis jetzt eine bodenlose Frechheit nämlich dass man nichts vom letzten Mal gelernt hat und dem User nicht jedesmal instabile Bananensoftware der noch dazu ein Haufen features fehlen vorsetzen kann wo es 2-3 Jahre dauert bis das wieder halbwegs brauchbar wird

                              Und dann feiern irgendwelche Deppen die Entwickler weil es Jahre später hier und dort neue Features gibt - Als jemand der ein fotografisches Gedächtnis hat steigt dir die Zornesröte ins hes

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                              Von Verfluchtnochmal am Mi, 31. Januar 2018 um 06:32 #

                              Spannend dass du ausgerechnet systemd verteidigst wo ich das weder genannt habe sondern es im Gegenteil eine der wirklich guten Entwicklungen ist (Und du kannst jetzt gerne nach systemd Themen)

                              Nur weil ich erst 2006 endgültig und ohne Multiboot umgestiegen bin heisst das doch noch lange nicht dass das mein erster Linux Kontakt war, der bewegt sich auch irgendwo um 1998/1999

                              Beispiele?

                              Jedes KDE oder GNOME Majorupgrade war bis jetzt eine bodenlose Frechheit nämlich dass man nichts vom letzten Mal gelernt hat und dem User nicht jedesmal instabile Bananensoftware der noch dazu ein Haufen features fehlen vorsetzen kann wo es 2-3 Jahre dauert bis das wieder halbwegs brauchbar wird

                              Und dann feiern irgendwelche Deppen die Entwickler weil es Jahre später hier und dort neue Features gibt - Als jemand der ein fotografisches Gedächtnis hat steigt dir die Zornesröte ins Gesicht wenn du genau weisst dass es das alles schonmal gab und man statt Applaus eher fragen sollte was verflucht nochmal hat da so lange gedauert und wieso gibt man neue major Versionen nicht erst dann frei wenn man auch fertig ist

                              Die wievielste Iteration fahren wir jetzt bei "irgendwasd" -> "irgendwaskit" -> "uirgendwas" und jeder fucking from-scratch rewrite hat immer erstmal die Hälfte der Funktionalität, dafür doppelt so viele Bugs und ist am Ende genauso unwartbar weil dummerweise das Design dann doch scheisse war wenn man sich nur über 50% Gedanken gemacht hat und noch immer nicht realisiert hat dass die letzten 20% üblicherweise 80% der Arbeit sind, das hebelst du auch nicht durch weglassen und behaupten du wärst feature-complete nicht aus

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                                Von chilli am Mi, 31. Januar 2018 um 10:24 #

                                Was heißt "verteidigen", ich habe systemd einfach mal als beispielhaftes Funktionsmonster aufgeführt. Die Diskussion darüber kenne ich genug.

                                Ich wusste, dass Du jetzt ausgerechnet mit DEs kommst ... das zeigt, dass Du genau keine Ahnung hast, wovon Du redest. Hättest die ganze Zeit bei XFCE bleiben können. Oder von GNOME2 zu MATE wechseln können. Alles (fast) nahtlose Übergänge ohne Funktionseinbußen. Oder Du hättest eins der anderen frischen DEs nehmebn können, es gibt da eine reichliche Auswahl:
                                https://wiki.archlinux.org/index.php/desktop_environment

                                Wenn Du mit der Auswahl nicht klar kommst, Dein Problem.

                                Dein fotografisches Gedächtnis weiß sicher noch, dass der Thread hier bei der Wahl des Displayservers startete? Hint: das ist eine Software, von der man an sich gar nichts sieht. https://en.wikipedia.org/wiki/Display_server

                                Als Hausaufgabe kannst Du Dich jetzt gerne noch über die Wartbarkeit von TDE schlau machen ... vielleicht fällt Dir dann auf wieso es KDE4 gab (und ja, der Übergang war verborkt, und auch der hin zu Plasma 5 war eine Durststrecke, aber wen juckt es dass GNOME eine Insel ist, wenn es im DE Bereich Funktionsoasen wie XFCE, Mate, Cinnamon, ... gibt). Also, Dein Problem. Und such Dir für Dein Featureverlust-Gejammer doch bitte endlich ein GNOME Forum. Hier ging es mal darum, dass eine LTS Version nochmal mit dem alten X11 als Standard kommt, weil Wayland für die Zielgruppe noch nicht fest (und Featurecomplete) genug ist. Auswahl! Funktionen! Für jeden was dabei. Hurra.

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                Von chilli am Di, 30. Januar 2018 um 20:06 #

                Woher willst Du wissen, was ich für Linux Hausaufgaben gemacht habe? Hm? Und wer meint jetzt, dass sich Linux um seinen Geek-Geist zu drehen habe?

                Nochmal: lass doch die Leute, welche auch immer, Linux aus welchen Gründen auch immer benutzen. Und ja, da gibt es dann Distributionen, die es Umsteigern leichter machen und welche, die es den Leuten erlauben alles, alles selbst einzusteleln. Ist doch prima. Für jeden was dabei.

                Stattdessen jammerst Du hier rum über eine Teilmenge der User, die Linux benutzen (aus Gründen, die Du offenbar nicht willens oder fähig bist nachzuvollziehen), bzw. der Distributionen, die die Nachfrage an out of the box funktionierenden Linuxsystemen bedienen wollen.

                Nach Deinem Geschmack soll Linux die Deppen aussperren, bis sie genug Linux "können", also nur was für "Auserwählte" sein. Glücklicherweise dreht sich die Welt NICHT um Dich und es gibt alle möglichen Arten von Linuxdistributionen.

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                  Von Verfluchtnochmal am Di, 30. Januar 2018 um 20:13 #

                  Dummerweise dreht sich vieles in der Entwicklung halt nur mehr um diese Idioten während es Leuten die WIRKLICH vestehen wollen wie ihr System im Detail funktioniert durch die damit zwangsweise entstehende technische Komplexität dahinter immer schwerer gemacht wird

                  Dummerweise sind Foren und Mailinglisten mittlerweile weitgehend von Trotteln bevölkert die nicht in der Lage sind 10 Sekunden selber nachzudenken oder Google anzuwerfen und damit die 999 mal benatwortete Frage zum tausendsten Mal zu stellen und das in einer Form das man erst nach 3 mal nachfragen überhaupt versteht wovon der Affe da eigentlich spricht

                  Was hätten diese Volldeppen in den 90ern gemacht als man noch ohne Internet rausfinden musste wie man Xorg denn nun funktionierend zum laufen bringt?

                  Ehr nett, aber wenn diese Arschlöcher dann auch noch anfangen Code zu schreiben und auf die Welt lozulassen wirds halt dann grausam wenn sich selbiger in Abhängigkeiten reinschmuggelt weil ein noch dümmeer zu faul war 5 zeilen code selber zu schreiben

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                    Von chilli am Di, 30. Januar 2018 um 20:38 #

                    Verwendest Du Ubuntu und regst Dich auf, dass gerade Ubuntu bei Umsteigern beliebt ist? Dann ist das einfach schlicht Dein Problem. Gibt genug Foren, in denen es nicht so ist.

                    KEINER hindert Dich, wirklich verstehen zu wollen, wie Dein System im Detail funktioniert. Gibt genug Linux Distributionen, die genau das ermöglichen und fördern (z.B. LFS, Arch, Slackware, Gentoo). Kannst das 90er Jahre Gefühl jederzeit wieder haben (und mit mehr Möglichkeiten als je zuvor).

                    Jetzt mischst Du auch noch DAUs und Software-Entwicklung ... gewagter Spagat. Aber passt zu Deinem Weltbild (ich hoffe nebenbei, dass Dein Code nicht so vor Typos strotzt).

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                      Von Verfluchtnochmal am Di, 30. Januar 2018 um 20:42 #

                      Nochmal: Ich scheisse auf Ubuntu aber es hat einen wesentlichen Anteil an "Wir machen Linux auch zu einem Ssystem für Idioten" von dem sich leider auch andere Distributionen entziehen können weil sich die Attitude auf das komplette Linux-Ökosystem auswirkt

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                        Von chilli am Di, 30. Januar 2018 um 20:52 #

                        Nochmal:
                        "Gibt genug Linux Distributionen, die genau das ermöglichen und fördern (z.B. LFS, Arch, Slackware, Gentoo). Kannst das 90er Jahre Gefühl jederzeit wieder haben (und mit mehr Möglichkeiten als je zuvor)."

                        Die Möglichkeiten sind gewachsen, nicht geschrumpft. Es verwenden heute wahrscheinlich mehr Leute "Linux der reinen Lehre" (d.h. o.g. Distributionen) als seinerzeit in den 90ern. Keiner der o.g. Distributionen macht "DAU-Konzessionen". Geh dorthin, fühl Dich wohl. Es könnte allerdings sein, dass Dein Vokabular und Dein Sprachduktus (Idioten, Vollidioten, scheisse, Arschlöcher) dort nicht wohl gelitten sind.

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    Von Anonymous am Di, 30. Januar 2018 um 10:36 #

    Von den 30000 Paketen, die so eine Distribution nun mal hat, sind nicht alle aktuell; die Hauptlinie(n) wird/werden intensiv gepflegt, aber wenn man sich exotische Pakete anguckt, sind die oft auf einem alten Stand.

    Aufgefallen war mir das vor einigen jahren bei FVWM und XFE (da sich bei den beiden upstream nicht mehr viel tut, sind die Dsitributionen aber mittlerweile aktuell).

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