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Thema: Canonical will Daten zu Hard- und Software der Anwender sammeln

32 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Nutria am Do, 15. Februar 2018 um 10:01 #

Und demnächst noch den Browserverlauf? Zuzutrauen wäre es ihnen...

4
Von rgsidler am Do, 15. Februar 2018 um 10:49 #

Kurz:

Ich bevorzuge "opt-in" klar gegenüber "opt-out". Wenn ich vergesse, das Häkchen zu setzen, hat das in keinem Fall negative Konsequenzen für, anders herum unter Umständen schon (allgemein, nicht auf Ubuntu bezogen)

Ich finde es gut, dass die Sache offen kommuniziert wird.

Es grüsst


Roland

  • 3
    Von da-real-lala am Do, 15. Februar 2018 um 11:07 #

    >Wenn ich vergesse, das Häkchen zu setzen, hat das in keinem Fall negative Konsequenzen

    Das ist dieses Argument, welches ein großes Vertrauen in die Benevolenz Canonicals legt. Ähnlich dem: „Wer nichts zu verbergen hat...“

    Nun wäre ich instinktiv dabei, wäre da nicht der vorherige unsorgsame Umgang Canonicals mit den Daten der Benutzer: Mit Zuwachs von Einfluss und Umsatz bei Canonical dachte man sich, man müsse für den Nutzer entscheiden, ob seine Daten durch Amazon ausgemistet werden sollen, um die Shopping Bequemlichkeit anderer zu erhöhen. Als die Beschwerden kamen, wurden Kritiker als Verschwörungstheoretiker eingestuft. Als dann die Kritik immer größer wurde, strafte Canonical uns: Anstatt nur die befragte Amazon Suche auszuschalten, hatte der Benutzer die Wahl zwischen allen Onlinesuchen und keiner. So straft nur jemand, der Macht gekostet hat und dann nicht mit Kritik umgehgen kann.

    Leider scheint Canonical den Fehler zu wiederholen. Und wieder werden Ängste und Befindlichekiten von Usern missbraucht: „Sieh mal! Es ist _deine_ Schuld, dass unsere Hardware-Datenbank so scheiße ist, weil _du_ nicht wie alle anderen brav die Hardware-Abfragung eingeschaltet gelassen hast!“ Das ist ein Framing, auf das Politiker neidisch wären.

    Ich werde zumindest neuen Nutzern wieder von *buntu aus diesem Grund abraten.

    • 0
      Von DriverDevel am Do, 15. Februar 2018 um 19:42 #

      "Der vorherige unsorgsame Umgang Canonicals mit den Daten der Benutzer"

      Ja, das scheint nicht ganz so zu sein, wie man sich es vorstellen würde - milde ausgedrückt?

      Zumal ich mich neulich bei einem Upgrade auf 14.04LTS fragte, ob denn dieses "zeitgeist"-Package-Zeugs da neu hinzugekommen sei (auf 12.04LTS nie gesehen?), und welchen lebenserleichternden/sinn-erfüllenden Zweck dieses hätte.

      Und schließlich und endlich hat 14.04LTS nach 12.04LTS immer noch nicht folgendes gefixt:
      - kompletter Box-Crash bei chaotischem Tippen von meta keys (Caps Lock), zumindest auf einem gewissen Dell-Kisten-Typ
      - DHCP lease management angesichts ordentlich verwendetem Suspend(-To-RAM)
      --> werde zeitnah auf 16.04LTS upgraden und bei Verbleib dieser Bugs "Zeter und Mordio schreien" (oder vielleicht besser mich auch bei dieser Installation hin zu "The universal operating system" verbessern?).

      Da bleiben so manche Fragen übrig.

      • 0
        Von da-real-lala am Fr, 16. Februar 2018 um 08:53 #

        >vielleicht besser mich auch bei dieser Installation hin zu "The universal operating system" verbessern

        Und mittlerweile sind bei Debian auch vernünftige Themes dabei, deshalb kann ich getrost z.B. eine der gängigen Desktops für normale Benutzer herrichten. Die großen Meta-Pakete installieren alles mit, von Bluetooth bis automatischer Druckererkennung. Flatpak und Snap sind bei Stretch auch dabei, daher sehe ich keine Vorteile mehr bei Ubuntu gegenüber Debian.

    1
    Von da-real-lala am Do, 15. Februar 2018 um 11:41 #

    Roland, ich merke gerade, dass ich in meinem vorherigen Post deine Aussage andersrum verstanden habe. Entschuldige. :)

2
Von Michael3485 am Do, 15. Februar 2018 um 11:25 #

Ach. Ich wußte nicht, dass Canonical jetzt das Internet revolutioniert hat. Datenübertrgung ganz ohne Senden der IP-Adresse. Nicht übel ;-).

Im übrigens bin ich froh, kürzlich den Wechsel auf Debian gemacht zu haben. Canonical ist mir mittlerweile unsympathisch. Schon die Amazon-Lens war nicht so meins und das Ubuntu-Phone mit der Pflicht zum Anlegen eines Canonical-Kontos und einem akzeptablen Mail-Client, der zunächst nur für Google-Mail funktioniert haben mich gewarnt. Ne, ne. Danke, aber verzichte.

  • 1
    Von Ede am Do, 15. Februar 2018 um 12:51 #

    Ich verstehe sowieso nicht, weshalb Ubuntu genommen wird und nicht Debian. Seit 2002-Woody verwende ich Debian und habe bis jetzt noch keinen Grund für Ubuntu gefunden. Das Original ist doch einfach problemloser.

    • 0
      Von Jemand Vonweitweg am Fr, 16. Februar 2018 um 00:39 #

      Debian Ok, Solide!, aber was ist mit Siduction, ist das Stabil & Gut,
      ein Rolling Release vom Debian Unstable Zweig?

      Hast du oder sonst wer schon mal damit Erfahrung gesammelt?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Siduction
      https://wiki.siduction.de/index.php?title=Hauptseite
      https://forum.siduction.org/

      8)

      • 0
        Von Mueller am Fr, 16. Februar 2018 um 08:22 #

        Ja, ich habe Erfahrung gemacht.
        Also siduction bezeichnet sich selbst als ein von der Gemeinschaft basierende Distribution.
        Doch als ich eine sachliche Frage hatte, weil ich mich wirklich für ein Rolling Release interessierte, kam Bashing und vom Moderator und vom Admin nicht viel zur Klärung, eher nachtreten.
        Es lief darauf hinaus das siduction so wie es ist gut ist und alle anderen sind Nörgler. Für mich sah es eher wie eine konservative und nicht anpassungsfähige Sache aus.
        Wie geschrieben, das war mein persönlicher Eindruck. Konnte ja sein, am selbeigen Tag sind wir alle mit dem falschen Fuß aufgestanden :-)

        0
        Von V_180_358 am Fr, 16. Februar 2018 um 09:42 #

        Warum eine "billige" Kopie, wenn man mit wenig mehr Aufwand das "Original" bekommt?
        Ich fahre Sid in Reinform inzwischen auf 3 Rechnern. Die älteste Installation läuft seit August 2012.
        Natürlich muß man sich klar sein, was "Sid" ist.
        Natürlich muß man wissen, wie Debian an sich funktioniert.
        Natürlich muß man wissen, wie Sid in sich funktioniert.
        Und natürlich muß man sich zu helfen wissen, wenn ja mal was aus der Reihe läuft.
        In der letzten Zeit gab es z.B. ab und an mal Probleme mit der VirtualBox, wo das Kernelmodul nicht, oder nicht korrekt, gebaut wurde.
        Auf dem einem Laptop macht auch schon mal der Broadcom-WLAN-Chip Zicken.
        Aber insgesamt habe ich mit angeblich "stabilen" Distributionen schon viel öfter und viel schwerwiegendere Dinge aus dem Ruder laufen sehen.

        0
        Von Ede am Fr, 16. Februar 2018 um 11:07 #

        Ja, das wäre meine 2. Wahl. Aber ich verwende auch Sid.

        0
        Von Oiler der Borg am Mo, 19. Februar 2018 um 12:44 #

        .. und muss sagen, ich hab noch etwas zu kauen, was an der Nähe zum originären Debian liegt

        Ich verstehe sowieso nicht, weshalb Ubuntu genommen wird und nicht Debian. Seit 2002-Woody verwende ich Debian und habe bis jetzt noch keinen Grund für Ubuntu gefunden. Das Original ist doch einfach problemloser.

        ... auf dem Server bestimmt

        Warum eine "billige" Kopie, wenn man mit wenig mehr Aufwand das "Original" bekommt?

        Es ist halt sehr gewöhnungsbedürftig, dass man infolge der religiösen RMS-Dogmen für "alles was Spass macht" gegen das System arbeiten muss :cry:

        Letztlich stimmt, was schon vor 20Jahren kolportiert wurde: Debian wird nie wirklich auf dem Desktop ankommen....

        Schwamm drüber, ich geb mir das jetzt mal , solange der Geduldsfaden hält.... :angel: :angel:

    0
    Von ehWurst am Fr, 16. Februar 2018 um 14:05 #

    >> Das Original ist doch einfach problemloser.< <
    Und da sollte man Kanotix nicht vergessen. Ist ebenfalls Debian stable, schön und blitzschnell installiert. Hier gibt´s die nightlies.
    http://nightly.kanotix.acritox.com/

6
Von Karl Napp, der Abwaschbare am Do, 15. Februar 2018 um 11:33 #

Warum nur wird mir diese Bude mit jeder neuen (hier, oder wo anders - egal) Meldung noch unsympathischer?

6
Von Anonymous am Do, 15. Februar 2018 um 12:37 #

Welche Hardware verwendet wird, dass interessiert einzig und alleine die Kernelentwickler. Sollte es Hardware geben, die von Linux noch nicht unterstützt wird, dafür haben die noch niemals etwas getan.

Und welche Software? Können die das nicht an ihren Downloadzahlen überprüfen?

Sympathisch wie Microsoft. Und das ist ja auch die einzige Existenzberechtigung für diese Klitsche. Leute, die von OpenSource nichts verstehen, von anderen Distributionen fernzuhalten. Diese Klitsche gibt es doch nur noch, um Menschen, die bei Windows besser aufgehoben wären, etwas für ihr Ego zu tun.

  • 0
    Von Gerd Grund am Sa, 17. Februar 2018 um 02:09 #

    Ich frage mich doch wirklich, warum dieser Beitrag eine negative Bewertung bekommt? Es ist zutreffend was darin geschrieben steht!

    Ubuntunutzer sind technikferne Hipster, die Linux und Open Source Software überhaupt keine Ahnung haben. Das wird besonders deutlich, wenn Ubuntunutzer dazu aufgefordert werden, etwas im cli zu erledigen. Und wenn die so etwas machen, dann ist das unüberlegtes Copy & Paste, ohne auch nur im Ansatz verstanden zu haben was die da eigentlich treiben!

    genau deswegen kann sich doch Canonical solche Ungeheuerlichkeiten herausnehmen, weil Ubuntu/Mint Nutzer absolut nicht verstehen, welche Tragweite die und andere Maßnahmen haben. Ubuntu Nutzer sind in der Mehrzahl technische Laien!

1
Von Töppke am Do, 15. Februar 2018 um 16:57 #

Können die nicht einfach ihre Nutzer fragen. Wenn dann wenigstens was dabei rauskäme, sprich Ressourcen in die Treiberentwicklungen fließen würden. dez. Soundkarten, Drucker Scanner, Plotter, usw ! Aber einfach so, und ungefragt...Mhm!
Hoffentlich macht Mint diesen Zirkus nicht auch noch mit.!

2
Von kamome umidori am Do, 15. Februar 2018 um 23:10 #

> Daten werden gesammelt ohne den Anwender zu fragen.

Naja, der Laden ist mir zwar auch schon lange nicht mehr sympathisch, aberdas stimmt ja nur, wenn man es sehr genau nimmt – bei der Installation eine Checkbox anzeigen, zählt für mich als „gefragt“ (wenn ich es auch mies finde, dass sie auf :checked gesetzt wird).

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