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Di, 27. Februar 2018, 08:25

Software::Kernel

Oracle stellt Testversion von UEK 5 vor

Der US-amerikanische Hersteller Oracle hat eine Vorschau auf die kommende Version seines »Unbreakable Enterprise Kernels« 5 veröffentlicht. Der auf Linux 4.14 basierende Kernel beinhaltet unter anderem die neueste Version von DTrace.

oracle.com

Nachdem Oracle mit »Oracle Linux« eine zu Red Hat Enterprise Linux (RHEL) kompatible Distribution in Konkurrenz zu Red Hat auf den Markt gebracht hatte, startete das Unternehmen auch ein eigenes Kernel-Projekt. Der »Unbreakable Enterprise Kernel« beruht im Gegensatz zum Kernel 3.10 von Red Hat Enterprise Linux 7 auf der neueren Kernel-Version 4.14 und enthält, soweit erforderlich, die gleichen Erweiterungen und darüber hinaus diverse Erweiterungen von Oracle. Dazu optimierte das Unternehmen den Kernel für verschiedene Einsatzbereiche und ergänzte ihn um diverse neue Funktionalität. Eine der wichtigeren Änderungen des Kernels stellte in der Vergangenheit beispielsweise die Einbindung von Btrfs dar. Damit war Oracle einer der ersten Hersteller, der das Dateisystem in eine Unternehmens-Produktpalette aufnahm – und das, obwohl Btrfs in dem von Linus Torvalds gepflegten Kernel noch als experimentell bezeichnet wurde.

Nun hat Oracle eine Vorschau auf die kommende Version des Kernels veröffentlicht. Die technologische Vorschau auf »Unbreakable Enterprise Kernel Release 5« (UEK5) basiert auf dem Kernel 4.14 und ist sowohl für die x86_64- als auch für die ARM64-Architektur verfügbar. Neben allen Neuerungen, die bereits die offizielle Version des Kernels 4.14 mit sich bringt, fügt die aktuelle UEK-Version auch diverse Neuerungen von Oracle ein. Dazu zählen unter anderem die Unterstützung der neuesten Version von DTrace, die laut Aussage von Oracle mittlerweile über mehr als 5000 Tracepunkte verfügt, sowie Optimierungen hinsichtlich der Netzwerk- und Festplattenzugriffsgeschwindigkeit.

UEK 5 kann direkt von der Seite des Unternehmens heruntergeladen oder mit Yum installiert werden. Wie das im Falle von Oracle Linux 7 funktioniert, beschreibt das Unternehmen im hauseigenen Blog.

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