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Thema: Elektra 0.8.22 erschienen

11 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von zui. am Mi, 28. Februar 2018 um 13:55 #

Gibts größere oder bekanntere Projekte die das nutzen?

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    Von Janka am Mi, 28. Februar 2018 um 14:11 #

    Ich frage mich das auch jedesmal, wenn es hier wieder beworben wird. Seit anbeginn.

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      Von glasen am Mi, 28. Februar 2018 um 15:17 #

      Ich mich auch. Mir ist kein anderes so unbekanntes Stück Software bekannt, dass von Pro-Linux alle paar Monate einen extra Artikel bekommt. Es wäre mal nett, wenn der Artikelautor recherchieren würde von wem Elektra eigentlich eingesetzt wird. Ich finde nämlich nichts.

      Wenn man sich mal die Paketquellen von Ubuntu Debian anschaut, ist Elektra zwar vorhanden, aber kein anderes Paket definiert dieses als Abhängigkeit. In Debian ist es in Stretch gar nicht erst enthalten und in SID kommt nur die drei Jahre alte Version 0.8.14 vor.

      • 0
        Von markus23 am Sa, 3. März 2018 um 17:32 #

        In dem FOSDEM talk https://fosdem.org/2018/schedule/event/elektra/ wird erzählt von wem Elektra eingesetzt wird.

        Es ist tatsächlich so, dass Elektra hauptsächlich von Firmen und Administratoren eingesetzt wird.

        Das Ziel, dass FLOSS Software auch direkt Elektra verwendet ist ein längerfristiges. Verständlicherweise warten viele noch auf 1.0 und es gibt auch noch ein größeres Problem, dass vielen einfach egal ist ob Konfiguration benutzerfreundlich ist. (Z.b. ein openldap maintainer meinte bei einem Crash Report, dass man ja selbst schuld sei, wenn man eine Einstellung falsch getroffen hätte.)

        Auf jeden Fall Danke an pro-linux, dass Popularität nicht das einzige Kriterium ist ob von etwas berichtet wird, sondern dass es auch inhaltliche Kriterien gibt.

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    Von kamome umidori am Mi, 28. Februar 2018 um 16:43 #

    Vielleicht steht es ja auf der Website – einen Klick war mir das wert … aber ohne JS geht da nix – dann eben nicht, so wichtig ist es mir dann nicht (der Fakt, dass eine Website ohne JS nichts anzeigt, dagegen schon ;) ).

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      Von markus23 am Sa, 3. März 2018 um 17:45 #

      Danke für die Info.

      Es ist bekannt, dass ohne JS leider nichts angezeigt wird. Uns ärgert das selber auch, nur hat leider niemand die Zeit gefunden das zu ändern. Allen JS code den wir verwenden ist freie Software und nur von unserem Server. Im Gegensatz zu pro-linux (und fast allen anderen Seiten) binden wir keine Google oder sonstigen externe Dienste ein. Wir dachten das ist ein akzeptabler Kompromiss.

      Die Webseite rendert nur Markdown Seiten, die auch im GitHub repo liegen. Also wenn dir schöne Webseiten egal sind, versäumst du sowieso nichts auf der Webseite. Also einfach:

      git clone https://github.com/ElektraInitiative/libelektra.git

      eingeben und du bekommst alle Infos in Textdateien.

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Von Gefällt mir am Mi, 28. Februar 2018 um 20:24 #

Laut Webseite wird es bald Remote cluster Configuration können, das ist für größere Rechnernetze in der Tat sehr interessant, da es die Wartung deutlich vereinfacht.

Ein Beispiel.
Wenn in der Firma alle Monitore gegen andere mit größerer Auflösung ausgetauscht werden, dann werde ich über die WebGUI mit 1-2 Mausklicks die Auflösung der Default Monitorkonfiguration auf allen Rechnern anpassen können.

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    Von Janka am Do, 1. März 2018 um 11:07 #

    Es nützt dir aber gar nichts, wenn deine Remote-Cluster-Software dieses Framework nicht einsetzt.

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      Von schmidicom am Fr, 2. März 2018 um 09:38 #

      Es ist auch möglich Anwendungen die Elektra nicht direkt unterstützen darauf umzustellen, zum Beispiel über das Intercept File System. Damit könnte man die Samba-Konfiguration in Elektra verwalten ohne das Samba selbst etwas davon merkt.

      Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 02. Mär 2018 um 09:38.
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      Von markus23 am Sa, 3. März 2018 um 18:02 #

      Man kann schon auch Software mit Elektra verwalten, auch wenn Sie nicht Elektra verwendet.

      Neben den bereits genannten intercept-Techniken, kann man auch die Konfigurationsdateien einfach mounten und verwalten.

      Zum Beispiel um Samba mit puppet-libelektra zu konfigurieren reicht ein simples:


      kdbmount {'system/samba':
      ensure => 'present',
      file => '/etc/samba/smb.conf',
      plugins => ini
      }

      kdbkey {'system/samba/global/workgroup':
      ensure => 'present',
      value => $samba::workgroup
      }

      Weitere Infos dazu im zweiten Vortrag bei FOSDEM.

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    Von markus23 am Sa, 3. März 2018 um 18:47 #

    Laut Webseite wird es bald Remote cluster Configuration können, das ist für größere Rechnernetze in der Tat sehr interessant, da es die Wartung deutlich vereinfacht.

    Danke für das Feedback!

    Elektra kann bereits Cluster konfigurieren, z.B. mit ssh und kdb.

    Da man aber fast immer Ausnahmen in größeren Netzwerken hat, ist das Feature nicht so nützlich wie anfangs gedacht. Die Clusterkonfiguration war auch von der Usability in der WebUI problematisch. Eine Umfrage hat außerdem ergeben, dass das Feature kaum gebraucht wird.

    Deshalb empfehlen wir bei nicht trivialen Netzwerken bewährte CM tools wie Puppet, zusammen mit Elektra, zu verwenden. Dort ist es kein Problem Ausnahmen für einzelne Computer zu definieren. Bei 2-3 HomePCs funktioniert die WebUI einwandfrei, Sie hat Support für multiple Instanzen.

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