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Thema: Ubuntu 16.04.4 LTS freigegeben

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Holger H. am Sa, 3. März 2018 um 12:05 #

Ist Canonical und Ubuntu wirklich so wichtig, als dass man sogar deren Point Releases hier ständig erwähnen muss? Aus meiner Sicht ist es ausreichend, ein neues Major Release zu erwähnen! Denn die Point Releases enthalten lediglich die Fixes zur Frickellei von Canonical. :x

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    Von da-real-lala am Sa, 3. März 2018 um 19:23 #

    Haters gonna hate. :)

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    Von Scytale am So, 4. März 2018 um 10:31 #

    Die prominente Ankündigung von Point-Releases ist in der unternehmerischen Hinsicht schon von Relevanz, da ein neuer Kernel und der Hardware-Enablement-Stack von der aktuellen Zwischenversion (z.B. v. 17.10) zurück auf den aktuellen LTS portiert wird.

    Das kann unter anderem ein Gamechanger bei vormals nicht supporteter Hardware sein. Und ein ISO mit dem Point-Release garantiert einem, dass die Kompatibilität des Live-Systems identisch mit dem der Installierten Version ist.

    Seit dem Original 16.04 Kernel ist ja schon viel passiert. ( 4.4 -> 4.13)

    Ich meine, für die Pointreleases von Debian wird ja auch bisweilen ein Artikel veröffentlicht, und da ist es wirklich nur eine Zusammenfassung der bisherigen Updates.

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    Von -.,-.,-.,-,-.,-.,-. am So, 4. März 2018 um 16:53 #

    Bei anderen Distributionen (mit Ausnahme von Debian Stable und RHEL-Klonen wie CentOS) gibt es so etwas wie Maintenence über 5 Jahre hinweg gar nicht.

    Distributionen wie Opensuse und Fedora verweigern ja solche Supportzyklen, weil die Mutterfirmen diese ausschließlich an Ihre kostenpflichtigen Enterprise-Produkte koppeln. In dieser Hinsicht ist Ubuntu schon einigermaßen einzigartig, da hier Community- und Enterprise-Produkt für fünf Jahre völlig identisch sind und bei Ubuntu in diesen 5 Jahren keinerlei Restriktionen im Hinblick auf die für jedermann frei zugängliche Versorgung mit Sicherheits- und Maintenance-Updates vorkommen.

    Alleine schon deshalb ist das eine Meldung wert.

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      Von Tamaskan am So, 4. März 2018 um 19:14 #

      Wobei man bei Ubuntu nie vergessen darf, dass nur Pakete in "main" diesen langen Support-Status erhalten, Pakete aus "universe" werden nur sehr kurz unterstützt. Wenn man sich nur auf "main" beschränkt, muss man auf viele Programme verzichten, z.B LaTeX. Früher war "universe" (und "multiverse") standardmäßig deaktiviert. Die häufigsten Fragen in den Foren war damals "wie installiere ich Paket xy".

      Auch die zurückportieren Kernel- und XOrg-Versionen werden jeweils nur 9 Monate unterstützt - das heißt Sicherheitslücken im Kernel werden eventuell nicht gefixt, wer sicher gehen will, muss also den Original-Kernel verwenden.

      Debian hat diese Unterteilung nicht, allerdings gibt es auch hier Ausnahmen, z.B kriegen alle WebKit-Browser bis auf Chromium keine Sicherheitsupdates. Hier muss man also sehr darauf achten, was man sich installiert.

      Die Frage ist aber auch, ob es für Desktop-Systeme überhaupt sinnvoll ist, ein Distributionsrelease bis zum Ende der Laufzeit zu verwenden, oder ob es nicht zumutbar ist, alle 1-2 Jahre zu upgraden.

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      Von blablabla233 am So, 4. März 2018 um 22:50 #

      Du weißt aber wer Fedora steuert oder? Fedora hat genau NICHT das ziel langen support zu haben. OpenSuse....wer nutzt den Schrott schon für Firmen??

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        Von Christian Imhorst am Mo, 5. März 2018 um 11:18 #

        Ich verstehe nicht, was du mit "Schrott" meinst? openSUSE Leap basiert auf SLE und die Server relevanten Pakete kommen fast alle von da. Damit ist openSUSE Leap quasi eine freie SLE-Variante. Warum sollte man sie nicht in Firmen einsetzen?

        • 0
          Von Roger Waters am Mo, 5. März 2018 um 13:18 #

          Die ca. 18 Monate Lifetime einer openSUSE Version machen die Distribution im professionellen Einsatz unattaktiv. Stell Dir mal vor Du administrierst die Rechner in einem Unternehmen mit 100 oder 5000 Rechnern und musst Dir jedes Jahr Gedanken über eine Neuinstallation machen und Testing-Phasen durchführen. Da kann man ja nach einer erfolgreichen Migration gleich wieder mit dem Testen der neuen Migration anfangen. Selbst die Laufzeiten von Debian und Ubuntu mit ihren ca. 5 Jahren sind recht wenig. Da entsprechen SLE oder Red Hat schon eher dem Anspruch im professionellen Einsatz.

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          Von blablabla233 am Mo, 5. März 2018 um 13:28 #

          Schau dir nur mal die Probleme in Firmen an wenn du eine Java-Version änderst (heute nicht mehr ganz so schlimm) Server haben aber im allgemeinen weniger Probleme mit Upgrades (wenn sie richtig Dokumentiert sind und groesstenteils OSS drauf haben) oder Du geht bei Servern gleich den CoreOS-Weg. Bei Clients sieht es aber anders aus, da sitzen User dahinter, und User sind User sind User (wehe dem der die Schreibmaschine ändert) weshalb ich im allgemeinen eher bei Clients auf LTS achte und nicht bei Server (fette Ausnahmen sind z.B Oracle/SAP Installationen da ist ein RHEL fast ein muss)

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            Von Christian Imhorst am Mo, 5. März 2018 um 14:05 #

            Bei openSUSE Leap ist ein Unterstützungszeitraum von mindestens 36 Monaten angedacht, also für Leap 42, 15 etc. inkl. Point-Releases. Aber okay, auch das ist kürzer als bspw. bei Ubuntu.

            Generell, finde ich, kann kann man von Haus aus schwer sagen, ob kürzere oder längere Release-Zyklen zu bevorzugen sind, das hängt imho stark vom Einsatzgebiet der Server oder der Workstation ab.

            Aber darum ging es mir auch nicht. Einfach openSUSE ohne genaue Angaben von Gründen als "Schrott" zu bezeichnen finde ich nicht korrekt.

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          Von Frühstücksbrötchen am Mo, 5. März 2018 um 14:38 #

          D a s was "open" aus SLE macht, d a s was es damit anstellt - hat SLE nicht absolut verdient.
          Sage ich, nachdem ich erst neulich wieder mit zerschossenen grafischen Systemen unter OS 42.3 zu tun hatte. Gleich auf mehreren Rechnern.

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