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Mo, 9. April 2018, 08:14

Software::Kommunikation

Pidgin 2.13 freigegeben

Pidgin, ein Multi-Protokoll-Instant Messenger, wurde in Version 2.13 veröffentlicht. Die Neuerungen der aktuellen Version umfassen neben zahlreichen Korrekturen auch diverse neue Funktionen – darunter eine bessere Unterstützung für dunkle Themen und eine verbesserte Behandlung von Transparenz.

pidgin.im

Ohne eine Ankündigung haben die Entwickler von Pidgin knapp ein Jahr nach der letzten stabilen Version eine neue Version im letzten Monat veröffentlicht. Die aktuelle Version 2.13.0 korrigiert einige Ungereimtheiten und Fehlfunktionen. Innerhalb von libpurple wurden unter anderem ein Buffer Overread in der Funktion purple_markup_linkify() und die Konvertierung von utf8-Inhalten korrigiert. Libgnt lässt sich auch mit Curses 6.0 bauen und die IRC-Komponente stürzt nicht mehr nach der Freigabe von MOTD ab. Zudem wurde in irc_nick_skip_mode() das Lesen von Inhalten außerhalb der Speichergrenzen eliminiert.

Neben Korrekturen schafften auch diverse kleinere neue Funktionen Einzug in die Anwendung. Die Applikation unterstützt in der neuen Version dunkle Themen besser und kommt besser mit Transparenz klar. Ständige Chatverbindungen werden nach einem Verbindungsverlust wieder aufgebaut und IPv6-Links korrekt terminiert. Weitere Neuerungen können dem Änderungslog der aktuellen Version entnommen werden.

Pidgin ist ein Instant Messaging (IM)-Client für BSD, Linux, Mac OS X und Windows. Die Applikation unterstützt eine Reihe von Protokollen. Unter anderem kann Pidgin AIM, Bonjour, Gadu-Gadu, Google Talk, Groupwise, ICQ, IRC, SILC, SIMPLE, Sametime, XMPP und Zephyr handhaben. Pidgin wurde mit GTK+ programmiert und unterliegt der GPL. Durch seine modulare Bauweise können mehrere Dienste gleichzeitig genutzt werden. Die Applikation wurde 1999 als GTK+-Oberfläche für das proprietäre Instant-Messaging (IM)-Protokoll von AOL unter dem Namen »GTK+ AOL Instant Messenger« von Mark Spencer initiiert. Nach Einspruch von AOL wurde der Name in Gaim geändert. Nachdem AOL das Kürzel AIM als Marke registrieren ließ und von Gaim eine Namensänderung verlangte, wurde die Applikation Anfang 2007 in Pidgin umgetauft.

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