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Thema: Dortmund erwägt freie Software und offene Standards

3 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Der Jupp am So, 15. April 2018 um 17:12 #

Warum denkt ihr bei allen Kommentaren immer nur an den Desktop?
Viel wichtiger für die Strategie sind die Fachanwendungen ( oder wie es im öffentlichen Sektor so schön heißt: Fachverfahren) und die Hoheit über die Daten.

Wenn wir anfangen, die Fachverfahren kommunenübergreifend in Open Soiurce zu entwicklen, die Daten in offenen Formaten zu speichern und die UI der Fachverfahren webfähig zu machen, ist es doch piepegal, mit welchem verkrüppeltem Client-OS man den Browser startet. Viel mehr noch: Dann ist es auch nicht mehr weit mit einer Mobile-Strategie.

Es wäre so einfach: Public Money -> Public Code! Und dann die Früchte später ernten: https://publiccode.eu/

meine 0.02 €
Der Jupp

  • 0
    Von Janko Weber am Mo, 16. April 2018 um 17:28 #

    >Wenn wir anfangen, die Fachverfahren kommunenübergreifend in Open Soiurce zu entwicklen, die Daten in offenen Formaten zu speichern und die UI der Fachverfahren webfähig zu machen...

    Das werden die Herrenmenschen dieser Welt aber zu verhindern wissen.
    Übersetzt: Träum weiter!


    MfG Janko Weber

    • 0
      Von Der Jupp am Mo, 16. April 2018 um 18:36 #

      Das sehe ich nicht so. Der öffentliche Bereich ist sicherlich (leider) hier kein Vorreiter, aber in vielen Bereichen haben fachliche Webanwendungen Microsoft-spezifische Clientprogramme faktisch abgelöst.
      Schon alleine aus Verwaltungs und Managementgründen setzt sich das durch.
      Ich will nicht sagen, dass sie dann immer Open Source sind, aber zumindest plattformübergreifend nutzbar.

      Im öffentlichen Sektor kommt nun hinzu, dass man fordern kann, das öffentliche Gelder nut in öffentlichen Code wandern sollen. Ja, das wird sicher nicht leicht und es gibt da sicherlich einigen Widerstand von Lobbyorganisationen, aber ich sehe das nicht unmöglich.

      Ich denke da vor allem an spezielle Fachverfahren. Da ist der Markt ohnehin begrenzt. Die Firmen könnten vermutlich auch Open Source entwickeln ohne ihr Geschäftsmodell zu stark zu verändern.

      Anders sieht es sicher bei Standardanwendungen aus, da greift die Regel aber auch nicht, da diese ja nicht ausschließlich für den öffentlichen Sektor entwickelt werden, Hier hift dann halt die Plattformunabhängigkeit als Webanwendung.

      Der Jupp,

      oder um es mit John Lennon zu sagen: "You may say I'm a dreamer, but I'm not the only one..."

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