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Thema: Erster Wahlcomputer mit freier Software in den USA

6 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von joeHun am Fr, 13. April 2018 um 11:23 #

Das macht die parlamentarische Demokratie mit ihren freien Mandaten nicht viel attraktiver

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Von hyperultrarealist am Fr, 13. April 2018 um 12:48 #

Das bedeutet, denen zu sagen, dass sie die Maschinen wegwerfen sollen und zu Papier zurückkehren sollen.
Wahlcomputer sind eine inhärent schlechte Idee, freie Software löst hier nur ein Problem von vielen.

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Von gustl am Fr, 13. April 2018 um 13:03 #

Weil hier ja auf Wahllokal-Ebene die eigentliche Auszählung passiert ist eine Manipulation aufgrund der hohen Strafandrohung und der geringen Wirksamkeit sehr unwahrscheinlich. Die gesamte Informationskette dahinter lässt sich leicht (also von jeder Partei gesondert) nachvollziehen, somit gibt es auch hier keine Möglichkeit zur absichtlichen Manipulation.

Nachdem in den meisten Wahllokalen Mitglieder aller großen Parteien sitzen, die dann ihre Ergebnisse an die jeweiligen Parteizentralen melden, git es multiple Kommunikationspfade, d.h. eine Manipulation der Wahl durch externe Geheimdienste ist auch extrem schwer.

In Summe: Analog durchgeführte Wahlen mit dezentraler Zählung sind der Goldstandard, und nur ein solcher ist einer Demokratie würdig.

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Von Anonymous am Fr, 13. April 2018 um 14:48 #

Das US-Wahlsystem hat ganz andere Probleme.

Da haste als Wähler auf allen Ebenen die Wahl zwischen jeweils zwei Kandidaten, die beide Multimillionär sind und sich die Wahlkampfkosten von den Firmen ihres Einflussbereiches per Wahlspenden finanzieren lassen (selbstverständlich in Erwartung von Gegenleistungen).

Das Mehrheitswahlrecht in Verbindung mit dem Wahlmänner-System sorgt dafür, dass auf alle Ewigkeit nur zwei Parteien am Ruder sind, die sich nur in Nuancen unterscheiden.

Manche nennen das auch ein Einparteien-System mit zwei rechten Flügeln. Oder eine waschechte Oligarchie, in der stets die Partei der Superreichen regiert.

Da ist es völlig bedeutungslos, ob die Wahlen durch gehackte Wahlmaschinen oder Gerrymandering beeinflusst werden. Aber solange man publikumswirksam um Details streitet, hält man die Leute davon ab, das gesamte System als Farce zu erkennen.

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Von L.Lenort am So, 15. April 2018 um 12:33 #

Es ist super zu lesen, dass es wieder ein Schritt in die richtige Richtung geht. Ich werde nicht Müde daran zu glauben, dass irgendwann auch der letzte erkennt, ohne Open Source keine Selbstbestimmung, Sicherheit und Autonomie. Es geht dabei nicht um das Verfahren sondern um die Transparenz und Offenheit der systemtechnischen Umsetzung. Daher ist es auch nicht relevant ob das Amerikanische Wahlverfahren inhärente Probleme aufweist. Auch das Deutsche Wahlverfahren hat sehr große Probleme. Aber das muss die Organisation adressieren nicht aber die Technik. Und um genau diese geht es hier.

IT hat keine Nationalität noch sollte sie auch nicht implementieren. Daher gibt es m.E. keine Alternative zu Open Source für uns Alle :-)

Eigentlich hätte ich solche Schritte eher von der EU erwartet aber da bleiben nur die ewigen Erwartungen und Hoffnungen. Ich persönlich hoffe da auf Herrn Macron. Ist es nicht komisch, dass der Einsatz von Softwarelösungen Ländersache ist oder wie in den USA eine Angelegenheit der Bundesstaaten zu sein scheint. Wann bekommt die Digitalisierung endlich den Stellenwert der ihr zusteht?

Egal, a big Thumb up Ohio! Super, weiter so :-)
lle

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    Von Janko Weber am Mo, 16. April 2018 um 17:44 #

    >Daher gibt es m.E. keine Alternative zu Open Source für uns Alle

    Das Problem ist nur daß Leute wied Du die Computer- oder IT-Industrie-Branche nicht begriffen haben. SIE ist ein Machwerk der Herrenmenschen dieser Welt. Die werden immer in der Lage sein ihre Interessen durchzusetzen; insb. im Hinblick auf Spionage. Alle wichtigen Open source Projekte sind vom US-amerikanischen Geheimdienst unterwandert; die wichtigsten sogar direkt von denen initiiert! Pauschal ausgedrückt: Open source is a lie.


    MfG Janko Weber

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