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Thema: Gnome 3.28.1 beseitigt viele Fehler

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Von GnomeHinUnWiederMalTester am Di, 17. April 2018 um 12:18 #

Ich begreife nicht, dass die aktuelle Version von Gnome überhaupt noch User hat. Das Ui kann nix (featurleer), die nativen Apps sind featurarm und in keiner Weise intuitiv. Das ganze Zeuch ist nur mit der Kneifzange zu konfigurieren ..

Der allfällige Vergleich von Gnome und Plasma/KDE ist ähnlich sinnvoll wie der zwischen einer Sonnenuhr aus Ast+Strichen im Sand und einem mechanischen Schweizer Chronometer.
Beide zeigen die Zeit an ..
Klar .. die Sonnenuhr ist viiiiel besser - sie zeigt nie die falsche Zeit, ist ökologisch korrekt und voll GPL

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    Von ____# am Di, 17. April 2018 um 12:46 #

    Ich benutze Gnome 3 jetzt schon länger. Die ersten Versionen waren wirklich Mist und als dann eine Version für mich benutzbar war, brauchte ich noch ein paar Extensions. Inzwischen brauche kein "Task-Dock-Leiste" mehr und an Gnome gefällt mir zum Beispiel, dass ich nur oben eine schmale Leiste habe, die eigentlich auch schon fast weg könnte. Mehr Platz für die Fenster wo wirklich die Aktion passiert.

    Ich verwende Gnome an einen kleinen Notebook Monitor (14 Zoll) und an größeren Monitoren (25 und 28). Gnome ist einfach ruhig und nicht überladen. Die Grundfunktionen sind da, es ist ja auch einiges zurückgekommen - und wenn ich was Spezielleres machen möchte, helfen Tastenkombinationen. Einige habe ich in meinen täglichen Ablauf eingebaut.

    Gut gefällt mir, dass ich im Nautilus per Knopf die Tastenkombinationen anzeigen lassen kann. Ja, es gibt Dinge die mich nerven, aber insgesamt sind das weniger als bei dem andern Desktopumgebungen. Die kommen mir immer vor wie Smartwatches. Die können alles, nur nicht die Zeit anzeigen.

    Was die Gnome Apps angeht, hast du zum Teil Recht. Das altbackende Evolution ist immer noch der Mail-Client, Kalender und Kontakte-App. Es gibt zwar für alles neue schlanke Apps, aber die sind noch sehr schlank.

    Zu viele benutzen wohl "einfach" Gmail. In dem Bereich (PIM und Synchronisation) wurde früher viel mehr entwickelt. Aber ich denke da hat sich viel getan. Z.B. hat Thunderbird endlich ein richtiges Adressbuch.

    Ich habe schon so viel ausprobiert, und nach meiner Erfahrung ist es doch besser wenn es ein Feature gar nicht gibt als viele die ein bisschen Buggy sind. Aber ich habe zur Not ja auch die Konsole ;-)

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      Von chilli am Di, 17. April 2018 um 17:42 #

      "Aber ich habe ja zur Not ja auch die Konsole"

      Ähm, und was war dann nochmal der Sinn eines DEs? Wenn Du eh nur Fenster und Tastenkombis brauchst, dann nimm doch einfach i3, damit sparst Du Dir eine metrische Tonne an GNOME Ballast, der ohne Extensions eh zu nix gut ist.

      Es ist mir unverständlich, wie GNOME bei seiner Feature"dichte" einen solch fetten RAM-Verbrauch hinlegen kann.

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        Von programmierer am Di, 17. April 2018 um 21:50 #

        Sehr viel passiert im Untergrund, ohne das der Benutzer damit aktiv in Berührung kommt.

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        Von ____# am Mi, 18. April 2018 um 08:13 #

        Ich kenne i3 nicht wirklich. Ich verwende schon mehr von Gnome als nur Fenster + Tastenkombinationen. Bei Gnome kann man auch die Basics auch mit der Maus erledigen. Tastenkombinationen sind eben eine Möglichkeit. Mir gefällt auch die Übersicht wenn ich mit der Maus in die linke obere Ecke gehe oder die Pinguin-Taste drücke.

        In der rechten oberen Ecke habe ich noch ein paar interessante Funktionen wie Zugriff auf das Wlan Netz, Soundeinstellungen etc. Ich weiß nicht wie das bei i3 funktioniert.

        Was den Ballast angeht, nun ich habe früher mal von Gnome/KDE zu Xfce gewechselt, weil mein Rechner alt wurde und Gnome 2 und KDE immer mehr Leistung brauchten. Aber im Moment sind meine Rechner flott genug. Also wozu brauch ich unbenutzen RAM. Ich mache auch keine aufwendigen Arbeiten die viel RAM benötigen.
        Der Ballast hilft wahrscheinlich auch in Situationen, wenn ich an mein Notebook einen Monitor/Beamer/TV anschließe. Bei einem simplen Windowmanager passiert da erstmal nichts.

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      Von to_ha am Mi, 18. April 2018 um 08:49 #

      Sorry, aber immer wenn jemand im Zusammenhang mit PIM von Thunderbird schwärmt könnte ich mich stundenlang auf dem Boden wälzen vor lachen!

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        Von _____# am Mi, 18. April 2018 um 11:51 #

        Da gibt es nichts zu lachen. Es kommt halt drauf an welche Features man braucht. Thunderbird ist der einzige E-Mail Client der, in all den Jahren, performant und zuverlässig lief (subjektive Erfahrung).

        Geschwärmt habe ich auch nicht, denn eine PIM zum Schwärmen habe ich noch nicht gesehen.

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          Von to_ha am Mi, 18. April 2018 um 18:12 #

          Beim Thunderbird ist die Zeit irgend wo gegen Ende des letzten Jahrtausend stehen geblieben. Technisch meine ich.
          Im Jahr 2018 erwarte ich da ganz anderes.
          Wobei alt nicht unbedingt schlecht sein muss!
          Zu meinem Vergnügen fahre ich bei schönen Wetter ja auch noch eine Touren-AWO Baujahr 1955. Aber eben nur zum Vergnügen.

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    Von Anonymous am Di, 17. April 2018 um 21:29 #

    Na, die werden sich einen drauf runterholen, dass ein DE versucht, ohne erkennbare Funktion möglichst viel von ihren 8GB RAM zu belegen. Sonst wäre es ja Blödsinn gewesen, so viel RAM zu kaufen ;)

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