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Thema: Fahrplan zu Debian 10 näher erläutert

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Von dhhdjdjdjd am Di, 17. April 2018 um 10:00 #

Man kann tausende nutzlose Pakete sehr einfach entfernen. Mit den Wildcards *[Ss]imple*. Die vielen Paints, Viewer, Media-Player, die nach der Installation nur frustrieren und enttäuschen.

Konsequent wäre dann nicht jeden Müll in die Repo aufzunehmen, der eine bereits gelöste Aufgabe nochmals noch schlechter lösen will.

Die meisten Open-Source Anwendungen sind mittlerweile zu einer Müllhalde geworden. Jahrzehnte entfernt vom Stand der Technik.

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    Von Übler Nixer! am Di, 17. April 2018 um 10:10 #

    Man kann tausende nutzlose Pakete sehr einfach entfernen. Mit den Wildcards *[Ss]imple*. Die vielen Paints, Viewer, Media-Player, die nach der Installation nur frustrieren und enttäuschen.

    Konsequent wäre dann nicht jeden Müll in die Repo aufzunehmen, der eine bereits gelöste Aufgabe nochmals noch schlechter lösen will.

    Die meisten Open-Source Anwendungen sind mittlerweile zu einer Müllhalde geworden. Jahrzehnte entfernt vom Stand der Technik.

    Da spricht ein wahrer Kenner des Maintainings und der Diversität! Wetten, dass du weder jemals einen Bugreport verfasst, noch dich in sonst einer Weise in eine Distribution eingebracht hast! - Ach ja stimmt, meckern ist auch so viel einfacher, als wirklich aktiv zu werden!

    Typisch deutsch eben! :evil:

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      Von langjähriger nutzer am Di, 17. April 2018 um 10:26 #

      Recht hat er aber. Viele Linux Programme haben schon bessere Tage gesehen und tatsächlich war früher rund um Linux viel aktiver. Heute profitiert Linux meist von freier Software die für mehrere Betriebssysteme angeboten werden. Vor allem wird sehr viel freie Software unter Windows und für Windows entwickelt. Danach ist eben Ebbe. Viele Programme laufen auf verschiedenen Plattformen, aber wenn sich niemand speziell um eine Plattform kümmert, muss eben mit Bugs rechnen.

      Und je kleiner ein "Biotop" ist, umso schlimmer wird das ganze. Ich nutze zum Beispiel mehr freie Software die für mehrere Plattformen unterstützt werden. Wenn ich mal native Linux Desktop Software probiere, sind Defizite sehr schnell erkennbar. Vieles ist einfach alt, verbuggt und haben wenig Funktionen. Die sonnigen Jahre von 2000 - 2010 scheinen wohl erst einmal vorbei zu sein. Profitiert hat der Linux Desktop wohl von den negativer Meinung über Windows Vista. Letztendlich konnte der "Hype" um Linux nicht bestehen. Gründe dafür sind vielfältig.

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        Von user am Di, 17. April 2018 um 12:12 #

        Also, dem kann ich nicht zustimmen!
        Zu einen ist "Linux" nur der Kernel, also eher was sehr Technischen, der sich um das ansprechen der Hardware kümmert und in Form von syscalls dem Userland zu verfügungestellt und noch einige dinge mehr wie z.b Dateisysteme.

        GNU/Linux, also der Userland "GNU" stellt einige Werkzeuge bereit um überhaupt aus den Sourcen von Kernel (Linux) eine in Binäre Forme bereitzustellen, die dann von der Maschine (z.b ein x86 PC) gebootet werden kann, nach dem booten werden dann weiter Anwendungen von GNU und nicht GNU Programmen die für GNU/Linux oder den Kernel sind gestartet oder mann kann Sie startet, wie z.B (die meisten User es machen) Gimp oder einen Webbrowser.

        Alles was von GNU oder mit Ihrer Lizenz GPLv2...v3 ist freie Software und darf verändert werden und verbreitet werden.

        Sicherlich, gibt es hier und da immer Sachen die Buggy sind oder so erscheinen, sicherlich gibt es Leute und Firmen die mit freie Software Geld machen wollen, es gibt aber genügennt die gutes damit machen.

        M$ auch wenn Sie Linux Kernel Schnittstellen im Windows 10 haben, bleibt M$ Böse, genau wie Google, Facebook und andere.

        Hier liegt dich Schuld ganz klar an die Hardware Bauer, denn wenn hier OpenHardware Supportet wird, wird es M$ an den kragen gehen.

        UEFI wurde ich gerne gegen coreboot eintauschen, aber finde mal ein Mainboard z.b für ein Ryzen Threadripper oder Epyc System sowas, das liegt nur an AMD, Intel und co.

        Freiheit ist kostbar und ja wir leben im Überfluss, aber wie gut das es OpenSource gibt, sonst würden wir noch alle Windows 3.11 booten und noch mehr schlechte dinge.

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          Von Gast am Di, 17. April 2018 um 12:15 #

          M$ auch wenn Sie Linux Kernel Schnittstellen im Windows 10 haben, bleibt M$ Böse, genau wie Google, Facebook und andere.
          Hier liegt dich Schuld ganz klar an die Hardware Bauer, denn wenn hier OpenHardware Supportet wird, wird es M$ an den kragen gehen.

          Das wurde in den späten 90ern auch schon und es ist nie eingetreten.

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            Von blablabla233 am Di, 17. April 2018 um 16:51 #

            Ja und der witz an der Sache....Microsoft war offener was das Hardware betrifft wie z.B IBM oder Sun wo man nur das Packet HW+SW kaufen konnte...man koennte also sagen das zu jener Zeit Microsoft der vorreiter in "freie" wahl des HW Produzenten war.

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              Von Absolut am Di, 17. April 2018 um 17:54 #

              Absolut!

              Ohne Microsoft würde der PC vermutlich einfach verschwinden und die heutige Generation eher aus Großrechner bestehen. Vermutlich wäre vielleicht Apple heute der Monopolist. Laut Geschichte haben sich die Unix-Entwickler überhaupt nicht für den PC interessiert, weil sie langsamer und klein waren, und somit den Desktop verschlafen.

              Microsoft entschied damals richtig, ihr Betriebssystem für moglichst viele Computer anzubieten. Der Rest ist Geschichte. Microsoft trug zu Freiheit für Nutzer bei, da IBM, Novell und Co. Zu ihrer Zeit zb. horrende Preise verlangten und die Nutzer an sich knebelten.

              Heute muss eher Konkurrenz zu Microsoft entwickelt werden, damit der Nutzer immer eine Wahl hat. Konkurrenz trägt zur Freiheit bei.

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        Von noch ein nutzer am Di, 17. April 2018 um 12:54 #

        Heute profitiert Linux meist von freier Software die für mehrere Betriebssysteme angeboten werden.

        Nunja. Also Gnome, KDE/Plasma, XFCE und wie sie nicht alle heißen laufen nicht unter Windows und MacOS—von dwm, i3, awesome und Konsorten mal ganz zu schweigen. systemd, ALSA und PulseAudio haben jetzt auch nicht unbedingt andere Plattformen als Linux im Fokus.

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          Von Gast am Di, 17. April 2018 um 12:57 #

          Ich würde mal wage behupten dass die meisten Desktopprogramme für Linux tot sind.

          Ob es stimmt oder nicht muss jeder für sich entscheiden, da die Anwendungsanforderungen je nach Umgebung und Nutzer immer unterschiedlich sind.

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            Von foobar user am Di, 17. April 2018 um 15:13 #

            Was heisst tot?

            Ist keine aktuelle Version verfügbar oder nutzt diese Programme unter Linux niemand oder wie soll man das verstehen?

            Das ich bei der Anzahl an Programmen, die z.B. Debian im Repository hat, nicht jedes Programm nutze, ist doch selbstverständlich. Ich bin jedes mal überrascht, wenn ich ein bestimmte Anwendung suche, dass Debian diese hat und ich mir ein unter Umständen umständliches Kompilieren erspare. Das dann das nicht die aktuelle Version ist, ist meistens zu verschmerzen.

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            Von Condor am Di, 17. April 2018 um 15:16 #

            Na wenn du eine Behauptung aufstellst, kannst du das sicher auch belegen. Welche Programme sind denn verstorben?

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    Von Anonymous am Di, 17. April 2018 um 12:34 #

    Das Problem schein mir eher, dass es so viele verwaiste Software gibt, die dennoch einen kleinen Nutzerkreis hat, weswegen man sie nicht aus dem Repository entfernen mag, sondern mit Patches am Leben erhält.

    Im übrigen haben simple Programme durchaus ihren Anwenderkreis; nicht jeder will sich in Gimp einarbeiten, nur weil er alle paar Monate mal ein Foto aufhellen oder zuschneiden möchte.

    Das Problem ist wohl eher, Übersichtlichkeit über die Repositories zu verbessern.

    - was ist aktuell?
    - was ist aktuell, wendet sich aber an Gelegenheitsnutzer?
    - was ist veraltet und nur noch für eine spezielle Fangemeinde gedacht?

    Zum Teil wird das ja bereits über Metapakete für die verschiedenen Desktops erreicht, die sind ja meist eine sinnvolle Vorauswahl brauchbarer Software.

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    Von Janko Weber am Mi, 16. Mai 2018 um 21:18 #

    >Konsequent wäre dann nicht jeden Müll in die Repo aufzunehmen, der eine bereits gelöste Aufgabe nochmals noch schlechter lösen will.

    Das sehe ich auch so.
    Was fehlt ist ein fertiges System mit dem der Desktop-User etwas anfangen kann. Das die Aufgaben erfüllen kann die der Nutzer vom System erwartet. Wer hat Lust im Repo nach einem Bildbetrachter zu suchen um dann feststellen zu müssen daß die ersten 3 die man gefunden und dann installiert hat nicht annähernd dem entsprechen was man sich vorstellt?
    Da ist Frust vorprogrammiert.
    Ich bin so ein gefrusteter Anwender. Deshalb versuche ich mit meinem Remaster Abhilfe zu schaffen...
    http://www.pro-linux.de/news/1/22964/comm/
    621787/die-kompletteste-linux-cd.html

    >Jahrzehnte entfernt vom Stand der Technik.
    Mit solchem Geschwafel kann ich nun wieder garnichts anfangen. Vor 2 Jahrzehnten hatte ich mehr Spaß im Umgang mit Desktop-PCs.
    Damals war alles(?) besser. Naja, Linux nicht: ich habe die Tage eine CD mit Linux Mandrake 5.2 gefunden...


    MfG Janko Weber

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Von Gast am Di, 17. April 2018 um 11:30 #

Werden dann eigentlich auch mal die bekannten Bugs behoben?

Wenn man beispielsweise einen Intel-Chip hat stürzt das WLAN alle paar Minuten ab und hat eine Bandbreite welche schlechter als ISDN ist ...

Oder wenn man endlich mal Sicherheitspatches für viele weitere Pakete veröffentlicht ... beispielsweise nodsjs, welches laut den Debianentwicklern keinen Maintainer hat ... Na, irgendwer muss es doch im Release da reingestellt haben?

Oder dass Chromium endlich mal auf den neuesten Stand gebracht wird ... Debian selbst schreibt auf ihren Seiten dass sie Firefox und Chromium immer auf den neuesten Stand halten ... jedoch sieht das bei Chromium anders aus, welches teilweise sogar noch in Version 63 rumgammelt ... und wir haben jetzt schon Version 68 und höher.

Wenn das alles genauso in Debian 10 passiert, was ich mal vermute, dann werde ich Debian auch weiterhin den Rücken kehren und jedem davon abraten es zu nutzen.

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    Von Scytale am Di, 17. April 2018 um 12:09 #

    Debian Testing *hust*

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    Von foobar user am Di, 17. April 2018 um 13:08 #

    Wenn Du weiterhin Debian den Rücken kehren willst, heisst das ja, dass Du Debian aktuell nicht einsetzt. Woher kommen dann solche allgemeine Aussagen zum Intel-Wlan-Chip? Ich selber verwende nur noch Intel, informiere mich aber vor dem Kauf, welche Hardware Debian unterstützt. Und Abstürze gab es sehr selten. Dass Debian bzgl. Kernel- und Firmware-Version gegenüber anderen Distributionen zurückhängt, sollte bekannt sein.

    Mich würde auch die Quelle interessieren, dass die Debian-Entwickler versprochen haben, Firefox und Chromium in Debian Stable immer in der aktuellen Version zur Verfügung zu stellen.

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      Von Gast am Di, 17. April 2018 um 13:12 #

      Bitte hier klicken.

      Ich darf zitieren:

      Das Chromium-Paket - basierend auf der Webkit-Codebasis - wird aktuell gehalten, indem die aktuellen Chromium-Veröffentlichungen für Stable neu gebaut werden. Firefox und Thunderbird werden ebenfalls über ein Neubauen der aktuellen ESR-Veröffentlichungen für Stable aktuell gehalten.

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        Von foobar user am Di, 17. April 2018 um 15:23 #

        Danke. Dass das so explizit gesagt wurde, hat mich doch überrascht.

        Ich persönlich möchte gar keine neue Version in Stable haben, deswegen benutze ich ja Debian. Stabilität in der Funktionalität ist mir wichtiger, als neue Features. Aber für den Fall habe ich mir z.B. den Firefox-Nightly extra installiert. Ich habe noch einen Rechner unter Ubuntu laufen, dort stört mich ab und zu solch ein Feature-Update.

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      Von 1ras am Mi, 18. April 2018 um 03:21 #

      Leider hat er aber nicht ganz Unrecht. Das WLAN ist in Debian Stable merkbar instabiler geworden als es unter Oldstable war. Auch Hibernate funktioniert unter i386 nicht mehr mit Stable, auch nicht mit dem aktuellsten Kernel aus den Backports. Installiert man aber den 3er Kernel aus Oldstable, rennt Hibernate wieder.

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    Von tetetete am Di, 17. April 2018 um 14:17 #

    Oder dass Chromium endlich mal auf den neuesten Stand gebracht wird ... Debian selbst schreibt auf ihren Seiten dass sie Firefox und Chromium immer auf den neuesten Stand halten ... jedoch sieht das bei Chromium anders aus, welches teilweise sogar noch in Version 63 rumgammelt ... und wir haben jetzt schon Version 68 und höher.
    Das stimmt (leider aber nur) für Jessie, der Maintainer schafft es nicht beide Pakete in Jessie und Stretch aktuell zu halten. Kompilier mal den Chromium ... dann kannst du auch etwas Verständnis dafür aufbauen.
    Unter Stretch gibt es V64 und aktuell ist V65 und nicht 68 oder höher. Unter Sid gibt es bereits V66, also bitte bei der Wahrheit bleiben.

    Das WLAN-Thema sagt mir nichts und nodejs hat am 4.4. das letzte Update bekommen. Debian zieht aber die Version nicht hoch, sondern patcht nur die Sicherheitslücken der verwendenten Version.

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    Von Deppenjäger am Di, 17. April 2018 um 15:12 #

    Werden dann eigentlich auch mal die bekannten Bugs behoben?

    Wo ist dein letzter Bugreport, dein Patch, oder dein Fix?

    Wenn man beispielsweise einen Intel-Chip hat stürzt das WLAN alle paar Minuten ab und hat eine Bandbreite welche schlechter als ISDN ist ...

    Wenn du solche (Windowstypischen) Fehlerbeschreibungen ablieferst, muss du dich absolut nicht wundern, warum dir niemand helfen will, du keine Antwort erhälst und dein Problem nicht beseitigt wird!
    Frag dich doch einmal mal, wer hier auf wen angewiesen ist!

    Oder wenn man endlich mal Sicherheitspatches für viele weitere Pakete veröffentlicht ... beispielsweise nodsjs, welches laut den Debianentwicklern keinen Maintainer hat ... Na, irgendwer muss es doch im Release da reingestellt haben?

    Du mit deinem gefährlichem Halbwissen willst anderen erzählen, wie sie komplexe Prozesse zu händeln haben?

    Oder dass Chromium endlich mal auf den neuesten Stand gebracht wird ... Debian selbst schreibt auf ihren Seiten dass sie Firefox und Chromium immer auf den neuesten Stand halten ... jedoch sieht das bei Chromium anders aus, welches teilweise sogar noch in Version 63 rumgammelt ... und wir haben jetzt schon Version 68 und höher.

    Und weil du nicht verstanden hast, wie die einzelnen Debian Release Pfade funktionieren, musst du deine Inkompetenz nicht auch noch hier zur Schau stellen!
    Also bevor ducdich hier weiter lächerlich machst, beschäftige dich gefälligst mit dem Releaseprozess deiner Distribution!

    Wenn das alles genauso in Debian 10 passiert, was ich mal vermute, dann werde ich Debian auch weiterhin den Rücken kehren und jedem davon abraten es zu nutzen.

    Tschüß! - Wenn deine Kumpels genau solche Tiefflieger sind, dann können wir froh sein, wenn nicht noch mehr von deiner Sorte in die Linux Community kommen!

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