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Di, 17. April 2018, 13:25

Gesellschaft::Politik/Recht

Bundesverwaltung setzt auf Nextcloud

Die Nextcloud GmbH, Hersteller der gleichnamigen freien Software, ist Nutznießer einer öffentlichen Ausschreibung des Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund), die die Firma Computacenter gewonnen hat. Die gesamte Bundesverwaltung wird künftig Nextcloud zum sicheren Speichern ihrer Daten nutzen.

nextcloud.com

Nextcloud GmbH, der Hersteller der gleichnamigen freien Software, die als Plattform für das Speichern, den Austausch und die Synchronisation von Daten sowie für gemeinsames Arbeiten auf Servern unter Kontrolle der Anwender bekannt ist, profitiert von einer öffentliche Ausschreibung des Informationstechnikzentrum Bund (ITZBund), den die Firma Computacenter gewonnnen hat. Diese setzt Nextcloud GmbH als Subunternehmer ein.

Als Ergebnis werden künftig alle Behörden der Bundesverwaltung Nextcloud zum Speichern von Daten nutzen. Nextcloud wird dabei vom ITZBund, dem zentralen IT-Dienstleister der Bundesverwaltung, betrieben und 300.000 Nutzern zur Verfügung gestellt. Dabei setzt ITZBund auf die Nextcloud Enterprise Subscription, um Zugriff auf Betriebs-, Skalierungs- und Sicherheitsexpertisen sowie auf die langfristige Unterstützung der Software zu haben.

Das ITZBund ist der zentrale IT-Dienstleister der Bundesverwaltung und betreibt darüber hinaus auch IT-Dienste für rund 700.000 Nutzer aus freien Wirtschaft. Das ITZBund entstand 2016 aus dem Zusammenschluss des Zentrums für Informationsverarbeitung und Informationstechnik (ZIVIT), der Bundesanstalt für IT-Dienstleistungen und der Bundesstelle für Informationstechnik. Die Gründung des ITZBund war ein erster Schritt zur Umsetzung des Grobkonzepts zur Konsolidierung der IT des Bundes. Das ITZBund beschäftigt rund 2.700 Mitarbeiter aus unterschiedlichen Fachrichtungen wie etwa Netzwerk- und Sicherheitsexperten.

Im Oktober 2016 startete ITZBund zusammen mit Nextcloud ein Pilotprojekt, bei dem rund 5.000 Benutzer die Funktionalität und Zuverlässigkeit der Cloud-Anwendung testeten. Ende 2017 entschied die Ausschreibung dann zugunsten von Nextcloud. Strenge Sicherheitsanforderungen waren ein wichtiger Faktor für die Wahl von Nextcloud als Datei-Synchronisations- und -Freigabelösung. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Skalierbarkeit sowohl in Bezug auf die große Anzahl von Nutzern als auch die Erweiterbarkeit mit zusätzlichen Features, ddie über das Nextcloud-Apps-Konzept realisiert werden können. Nextcloud wird die für das Unternehmen erfreuliche Entwicklung morgen offiziell bekanntgeben.

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