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Thema: Ubuntu Mate 18.10 schränkt 32-Bit-Unterstützung ein

33 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von mikevx am Di, 8. Mai 2018 um 09:50 #

Ich hoffe Lubuntu behällt seine 32-Bit-Unterstutzung noch ein wenig. Ich habe noch 2 Netbook mit alter ATOM-Architektur im Einsatz. Die sind nun mal leider 32bit. Die sind zwar schon alt, aber funktioniern noch perfekt und kleinere Tätigkeiten sehr gut zu benutzen.

  • 1
    Von Joo am Di, 8. Mai 2018 um 10:51 #

    Sehe ich auch so. Lubuntu 32 Bit setze ich auf den Systemen mit 512-2028MByte RAM ein und es läuft klasse.

    1
    Von Oiler der Borg am Di, 8. Mai 2018 um 11:40 #

    Einerseits ist das Fröhnen der Nostalgie manchmal sehr nett,
    Ich hab auch noch so eine alte Baronkiste mit Lubuntu 12.4 (ja ich weiss abgelaufen :D ) zum "abundzurumspielen"

    Aber seien wir mal ehrlich - 32Bit heisst idR auch 2Gig RAMmax..
    damit ist bei aktueller SW der Spass vorbei , sobald Du FF öffnest :down:
    Klar , man kann auch Qupzilla nehmen und Abiword statt LO etc..etc...etc. Die Frage die man mal offen stellen muss ist der Aufwand für ein paar tausend Nicht-Produktivsysteme vertretbar ?!?? und selbst wenn noch 200-400 obskure Rechner dazukommen , die tatsächlich mit kruder SpezialSW noch im Arbeitseinsatz sind ? :huh:

    • 1
      Von mikevx am Di, 8. Mai 2018 um 12:00 #

      Ich schreib mit den dingern keine Diplomarbeit. Einer liegt beispiesweise im Auto und steht bereit wenn bei jemandn schenll mal ein Netzwerk oder einen Datenträger fixen muß/soll. Das Los haben IT'ler nun mal, daß sie eben dahingehend gefragt werden. Und bein dem Ein- oder Anderen bin ich halt einfach nett.

      • 0
        Von schmidicom am Di, 8. Mai 2018 um 14:14 #

        Ich habe für sowas meinen Laptop (TUXEDO Book BM1507) und der ist fast immer dabei. Und wenn er mal nicht dabei sein sollte gibt es eben einfach keinen Support.

        Als IT'ler ist "ein bisschen Egoist sein" schlicht nötig, sonst wird man bald von jedem dahergelaufenen ausgenutzt...

        Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 08. Mai 2018 um 14:16.
        1
        Von Oiler der Borg am Mi, 9. Mai 2018 um 08:55 #

        und wenn es keine 32Bit-Unterstützung mehr gäbe , nähme man dafür wohl ein altes T420 o.ä.
        Darauf will ich ja hinaus - Ich halte es für nachvollziehbar , warum Entwickler es für überzogen halten, für solche 15Minutenjobs in einem Dutzend Distries den x86-32-Strang weiterzuziehen..... und es stattdessen auf eine handvoll darauf ausgerichteter Distries beschränken wollen (Antix , Puppy...)

      1
      Von Jollo am Di, 8. Mai 2018 um 12:11 #

      Wer sagt denn, das jemand mit dem Ding ins Internet will?
      Die Web-Fixierung, echt schlimm !
      3 GB Ram sollten immer möglich sein,
      bei 4 RAM-Speicherschnittstellen.

      1GB+512MB+1GB+512MB.

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      Von .-,-.,-.,-.,.-,-. am Di, 8. Mai 2018 um 21:39 #

      Angesichts von Meltdown, Spectre und auch noch Spectre-NG ist es aktuell völlig verantwortungslos, 32bit-Systeme durch Hardware-Neukauf auf 64bit umzustellen. Unter 32bit sind diese Fehler viel schwieriger auszunutzen, u.a aufgrund des meist verwendeten Kernel-1GB/Userland-3GB-RAM-Splits.

      Von daher: Kein Ersatz von 32bit CPUs durch neuere 64bit Intel- und AMD-CPUs: Die Hardware dieser 64bit-CPUs ist irreparabel defekt. Wenn man im Sinne der aktuellen Sicherheitslücken dann schon eine quasi "defekte" 32bit-CPU besitzt, ist es hirnverbrannt, sich eine noch "defektere" 64bit-CPU neu als Ersatz zu kaufen.

      Man sollte keine 64bit-CPUs kaufen, von denen man bereits weiß, dass diese solche schweren, in Hardware gegossenen Sicherheitslücken enthalten.

      Eine 64bit-Raspberry Pi-ARM-CPU gilt noch als sicher. Immerhin.

      IMO sollte man aufgrund dieses desaströsen Hardware-Totalschadens die 64bit-x86-Architektur so schnell wie möglich aufgeben und global raten, die 64bit-CPUs, die Meltdown und Spectre-anfällig sind, beim Schrotthändler abzugeben.

      • 0
        Von Verfluchtnochmal_5987109 am Mi, 16. Mai 2018 um 08:05 #

        Dummes Gelaber - Im Gegensatz zu x86_64 hat es für 32bit gefühlt ewig gedauert bis es die ersten Updates gab weil 32bit schlicht und ergreifend keine Sau mehr interessiert und irgednwann wenn sonst nichts zu tun ist und es keine grossen Umstände macht auch mitversorgt wird, oder auch nicht

    1
    Von ehWurst am Di, 8. Mai 2018 um 14:03 #

    mein EeePC läuft mit Kanotix=Debian Stretch. In 5 Minuten installiert.
    http://kanotix.com/
    Auch wenn die Webseite nicht übermäßig lebendig erscheint, sie ist es. :)
    Hier gibt´s die nightlies.
    http://nightly.kanotix.acritox.com/

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Von Motzi am Di, 8. Mai 2018 um 10:23 #

Sind die Zahlen zur Verbreitung von i386 (unter anderem, auf neuerer Hardware) eine Schätzung, oder Ergebnisse des Canonical Spy Prozess? Sollten die Zahlen aus dem Canonical Spy Programm kommen, muss die Frage gestellt werden, inwieweit sich Canonical noch von Microsoft unterscheidet? :evil:

  • 1
    Von joo am Di, 8. Mai 2018 um 10:47 #

    Helge, wir wissen, das du es bist. LOL

    2
    Von Heldenverehrer am Di, 8. Mai 2018 um 18:11 #

    Die Frage, aus welchen Quellen und auf welcher Grundlage diese Zahlen zu Stande kommen halte ich für durchaus berechtigt.

    • 0
      Von -.,-.,.-,-., am Mi, 9. Mai 2018 um 23:39 #

      Laut Mate stammen diese Zahlen aus dem Ubuntu-Report-Programm.

      Unter dem Wimpress-Link im Artikel findet sich u.a. folgender Satz:
      "Less than 10% of Ubuntu MATE users are running the i386 (32-bit Intel) images. Of those who do, thanks to the recent introduction of an installation telemetry reports, many are choosing to install the i386 images on amd64 (64-bit Intel) capable hardware."

      Die meisten 32bit-Nutzer installieren dabei ein 32bit-Mate-Ubuntu auf einer 64bit-CPU, was angesichts der Tatsache, dass für 32bit-Kernel noch keine Patches gegen Meltdown und Spectre zur Verfügung stehen, aufgrund der zugrundeliegenden 64bit-CPU ziemlich fatal ist. Mate-Ubuntu müsste hier per Multiarch automatisch den 64bit-Kernel (mit einigen Meltdown- und Spectre-Fixes) zur Nachinstallation anbieten, zumal der Mischmasch aus 64bit-Kernel und 32bit-Userland tadellos funktioniert. Dann wäre diese "Ubuntu-Report-Telemetrie" dann wenigstens zu etwas Sinnvollem nütze.

      Solche Updates werden aber nicht angeboten.

    0
    Von glasen am Do, 10. Mai 2018 um 19:27 #

    Das "Canonical Spy Programm", wie du es nennst, taucht direkt nach der Installation des Systems einmal auf und fragt nach ob es erlaubt ist grundlegende Daten des Systems zu übermitteln. Willst du nicht, wird auch nichts übermittelt. Die Daten sind dabei so allgemein, dass aus diesen keine Rückschlüsse auf den Benutzer zu machen sind. Hier mal die Daten meines Desktopsystems wie sie "ubuntu-report" erzeugt:


    This is the result of hardware and optional installer/upgrader that we collected:
    {
    "Version": "18.04",
    "OEM": {
    "Vendor": "Micro-Star International Co., Ltd",
    "Product": "MS-7B38"
    },
    "BIOS": {
    "Vendor": "American Megatrends Inc.",
    "Version": "2.80"
    },
    "CPU": [
    {
    "Vendor": "AuthenticAMD",
    "Family": "23",
    "Model": "8",
    "Stepping": "2"
    }
    ],
    "Arch": "amd64",
    "GPU": [
    {
    "Vendor": "1002",
    "Model": "67ff"
    }
    ],
    "RAM": 16.4,
    "Partitions": [
    35.9,
    202.2,
    0.5
    ],
    "Screens": [
    {
    "Resolution": "2560x1440",
    "Frequency": "59.95"
    }
    ],
    "Autologin": false,
    "LivePatch": false,
    "Session": {
    "DE": "GNOME",
    "Name": "gnome-xorg",
    "Type": "x11"
    },
    "Timezone": "Europe/Berlin",
    "Install": {
    "Media": "Ubuntu 18.04 LTS \"Bionic Beaver\" - Release amd64 (20180425.1)",
    "Type": "GTK",
    "PartitionMethod": "manual",
    "DownloadUpdates": false,
    "Language": "de",
    "Minimal": false,
    "RestrictedAddons": false,
    "Stages": {
    "0": "language",
    "10": "console_setup",
    "14": "prepare",
    "145": "partman",
    "153": "prepare",
    "328": "partman",
    "338": "partman",
    "339": "partman",
    "380": "partman",
    "407": "partman",
    "416": "partman",
    "417": "partman",
    "426": "partman",
    "431": "start_install",
    "432": "timezone",
    "462": "usersetup",
    "473": "user_done",
    "674": "done"
    }
    }
    }

    • 0
      Von .-,-.,-.,-.,-.-. am Do, 10. Mai 2018 um 22:22 #

      Ob das nach der aktuellen Datenschutzverordnung überhaupt noch zulässig ist?

      Siehe

      https://www.heise.de/thema/DSGVO

      IMO muss man in Zukunft dem Nutzer vor der Installation erklären, was das Programm macht und danach um die Erlaubnis zur Installation bitten. Man darf also nicht erst installieren und dann erst fragen.

      Solche "Überfälle", wie Du Sie beschreibst, sind nicht mehr zulässig.

      Das ist wie bei CallCentern. Ein CallCenter muss vor dem ersten Anruf bereits die explizite Erlaubnis haben, anrufen zu dürfen, und darf nicht erst bei einem nicht erlaubten "Cold Call" nachfragen, ob Anrufe z.B. zu Datenerhebungen überhaupt erlaubt sind.

      • 0
        Von glasen am Do, 10. Mai 2018 um 23:20 #

        Das Problem ist die Interpretation des Kapitels "Übermittlung personenbezogener Daten an Drittländer oder an internationale Organisationen". Sind die Daten die an Canonical übermittelt werden personenbezogen? Ich würde sagen nein, da anhand der Daten keine Rückschlüsse auf die Person gezogen werden können.

        0
        Von Verfluchtnochmal_5987109 am Mi, 16. Mai 2018 um 08:10 #

        Schwachsinn!

        So gut wie jede Software hat heute so eine Option und gesammelt wird erst wenn zugestimmt - der DSGVO ist die Implementierung und wie sie aufs System kommt einfach nur scheissegal solange erst gefragt und dann gesammelt wird

        Na das wird in ein paar Wochen ein Spass wenn Nullblicker wie du überall einschlagen und FUD verbreiten

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