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Di, 8. Mai 2018, 09:25

Software::Distributionen::Ubuntu

Ubuntu Mate 18.10 schränkt 32-Bit-Unterstützung ein

Ubuntu Mate wird bereits ab der kommenden Version keine Abbilder mehr für die i386-Plattform anbieten. Auch Ubuntu Studio und Ubuntu Budgie beenden die Produktion der 32-bittigen Abbilder und wollen sich künftig nur noch auf moderne Architekturen konzentrieren.

Canonical

Nachdem bereits die Entwickler von Ubuntu und der offiziellen Derivate entschieden hatten, künftig nicht mehr auf die in die Jahre gekommene i386-Architektur Rücksicht nehmen zu wollen, ziehen nun auch die inoffiziellen Abkömmlinge nach. So haben unter anderem Ubuntu Budgie, Ubuntu Mate und Ubuntu Studio angekündigt, die Unterstützung für die alte 32-Bit-Archtektur in der kommenden Version einschränken zu wollen. Wie auch schon bei Ubuntu werden dabei die drei Projekte zwar weiterhin die i386-Architektur unterstützen, bei der Freigabe neuer Versionen aber keine Installationsabbilder mehr für x86 32-Bit-Systeme erstellen.

Die Entscheidung der Einschränkung beruht auf der Tatsache, dass immer weniger Nutzer die alte Architektur einsetzen. So schreibt Martin Wimpress beispielsweise bei der Ankündigung der Einstellung, dass nur noch weniger als 10 Prozent der Anwender Ubuntu Mate auf der i386-Plattform installieren. Viele der Anwender installieren zudem die 32-Bit-Distribution auf neuer Hardware, wo es keine wirkliche Notwendigkeit dafür gibt.

Ähnlich sehen das auch die beiden anderen Projekte. Laut Ubuntu Studios Release Manager, Erich Eickmeyer, sei ein Einsatz der Software auf der alten Architektur nicht mehr sinnvoll. »Wir sind zum Entschluss gekommen, dass unsere Software am besten auf moderner 64-Bit-Hardware genutzt werden sollte«, so Eickmeyer. Laut David Mohammed ist darüber hinaus bei Ubuntu Budgie auch der Umstand schuld, dass keiner der Entwickler mehr über die alte Hardware verfüge. Die komplette Entwicklung müsse deshalb innerhalb einer virtuellen Umgebung erfolgen. »Das ist nicht wirklich zufriedenstellend«, so Mohammed.

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