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Mi, 23. Mai 2018, 11:01

Software::Container

Container-Projekt Kata 1.0 erschienen

Kata Containers ist ein neues Container-Projekt, das aus der Kombination von Intels Clear Containers mit dem Hypervisor RunV entstand. Es bietet eine nahtlose Integration mit Docker und Kubernetes.

Kata Containers im Vergleich mit herkömmlichen Containern

Kata Containers

Kata Containers im Vergleich mit herkömmlichen Containern

Im Dezember 2017 kündigte die Openstack Foundation auf der KubeCon in Austin, Texas das Projekt Kata Containers offiziell an. Das Open-Source-Projekt ist der Versuch, die Sicherheitsvorteile virtueller Maschinen mit den Bereitstellungs- und Verwaltungsvorteilen von Containertechnologien zu kombinieren. Kata entstand aus dem Zusammengehen von Intels »Clear Containers« mit der zur OCI kompatiblen RunV-Laufzeitumgebung von Hyper.sh. Jetzt ist die stabile Version 1.0 erschienen.

Intels Clear Containers wurde seit 2015 entwickelt. Es ging Intel darum, performante Linux-Container zu bieten, die gleichzeitig erhöhte Sicherheit durch die Unterstützung der Intel VT-Virtualisierung bieten konnten.

Kata Containers versucht nun, die immer noch bestehenden Bedenken zur Sicherheit von Containern zu zerstreuen, indem es jedem Container oder Pod eine eigene leichte VM und einen Mini-Kernel mitgibt. Somit bietet Kata eine bessere Isolation von Speicher, I/O und Netzwerkfunktionen, ohne dabei den Overhead traditioneller VMs mitzuschleppen. Hiermit sollen insbesondere auch Unternehmen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen angesprochen werden. Das Projekt strebt Kompatibilität zum bestehenden Container-Ökosystem an und unterstützt verschiedene Architekturen und Hypervisoren. Der Code wird auf GitHub gehostet und steht unter einer Apache-2-Lizenz.

Das Projekt, das zwar von der OpenStack Foundation initiiert wurde, aber nicht auf OpenStack-Code basiert und eigenständig agiert, erhält bereits viel Zuspruch aus Industriekreisen. So haben neben Intel und Hyper auch ARM, Dell/EMC, Intel und Red Hat finanzielle Zusagen gemacht, während Google, China Mobile, Canonical, NetApp, Huawei, Tencent und SUSE Unterstützung versprochen haben.

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