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Thema: Jade - Neue Desktopumgebung vorgestellt

18 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von kraileth am Fr, 1. Juni 2018 um 08:15 #

Seit wann ist Manjaro denn Debian-basiert? So weit ich weiß, setzt man auf Arch (auch wenn in der Manjaro-Gemeinschaft viel selbst gebastelt wird und man sich mit eigenen Repos usw. etwas davon entfernt). Die Nutzung von Debian würde mich jedenfalls wundern.

Zum Desktop: Warum auch nicht. Es ist zumindest nicht der zehnte GTK+- oder Qt-Desktop. Der Ansatz hat schon irgendwie seinen Reiz und ich schätze, daß er auch eine Nutzerschaft finden dürfte. Zumindest ansehen werde ich mir JADE auf jeden Fall mal. Wahrscheinlich aber eher, wenn es etwas gereift ist.

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    Von Demon am Fr, 1. Juni 2018 um 08:23 #

    Sorry, war noch zu früh. Wurde korrigiert...

    Gruß,
    demon

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    Von Skeptisch am Fr, 1. Juni 2018 um 10:41 #

    Zum Desktop: Warum auch nicht. Es ist zumindest nicht der zehnte GTK+- oder Qt-Desktop
    Na ja, das vielleicht nicht, aber ich sehe nicht wirklich den Bedarf für noch einen Desktop, der von einem Kleinstteam (oder sogar nur einem Entwickler) gepflegt wird - davon gibt es schon mehr als genügend und alle haben so ihre Schwächen.

    Jeder Entwickler kann natürlich machen, was er will, aber auf mich wirkt das immer wie Profilierung und NIH, weil ein neuer Desktop natürlich mehr Strahlkraft hat und auch technisch eine größere persönliche Lern-Herausforderung darstellt, als einen Skin für einen bestehenden Desktop zu machen.
    Ich glaube aber, das damit wesentlich mehr gewonnen wäre - wenn Entwickler mit eigenen Visionen von ihrem perfekten Desktop sich auf einen Skin bzw. eine Konfiguration beschränken würden.
    Mit KDE Plasma z.B. sollte das aufgrund der Flexibilität problemlos machbar sein, das Gezeigte abzubilden.
    Würde dann halt dafür sorgen, das
    - für eine bestehende Umgebung mehr Varianten entstehen
    - wenn dabei Fehler auffallen, diese in der Grundumgebung gefixt werden können

    Aber was soll's, so ist freie Software, jeder kann machen, worauf er Lust hat.

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      Von Bill Tür am Fr, 1. Juni 2018 um 10:57 #

      Mit KDE Plasma z.B. sollte das aufgrund der Flexibilität problemlos machbar sein, das Gezeigte abzubilden.
      Schon richtig, aber was macht man, wenn das KDE-Team wieder mal einen Rappel bekommt und alles über den Haufen wirft?

      Aber was soll's, so ist freie Software, jeder kann machen, worauf er Lust hat.
      So ist es.

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      Von ... am Fr, 1. Juni 2018 um 11:35 #

      Why did i build this?

      I built JADE out of my desire to learn Python. I was also in need of an interface for my home entertainment PC, that was easy to use and to hack into. Later on I decided to adapt Jade for desktop use and I decided to release Jade to the masses, maybe someone else will like using it too.

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        Von Skeptisch am Fr, 1. Juni 2018 um 12:31 #

        Danke für den Hintergrund.

        Bestätigt mich aber in meiner Annahme: Da wollte einer was Neues lernen (was natürlich total in Ordnung ist) und hat sich was gebaut.
        War für Ihn sicher sehr spannend.

        Das jetzt zu releasen ist ok, so funktioniert OpenSource/Freie Software nun mal. Linux hat auch so angefangen.

        Ich bleibe aber dabei, wirklich gebraucht hat Niemand einen weiteren "Ein-Personen-Desktop". Kann sein, das es wider Erwarten durchstartet, aber ich glaube eher nicht.

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        Von Labersülz am Fr, 1. Juni 2018 um 15:39 #

        Eigentlich wollte ich durchstarten mit, "Och nee!! Nicht noch ein Desktop!!!". Aber nachdem ich dein Post durch gelesen habe, kann ich nur Respekt sagen. Ich suche auch ein Projekt, wo ich Python lernen könnte. Programmiersprachen lernt man am besten, wenn man es in einem Projekt verwendet.

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Von rgsidler am Fr, 1. Juni 2018 um 09:24 #

gefällt mir überhaupt nicht. Ich habe den Eindruck, dass wesentlich mehr Zeit auf die Gestaltung rundherum als auf die Präsentation und Zugänglichkeit der Inhalte verwendet wurde.

Wie geschrieben - das ist mein persönlicher Eindruck auf Basis einiger weniger Bildschirmfotos...

Grüsse

Roland

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 01. Jun 2018 um 09:26.
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Von määäääh am Fr, 1. Juni 2018 um 10:57 #

Sehr gefährlich, so einen Artikel direkt nach dem Frühstück zu lesen …

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Von Ahahaha am Fr, 1. Juni 2018 um 19:56 #

Also Technologien, die für ihren geringen Footprint im Arbeitsspeicher und den CPU-Caches und für ihre großartige Interaktion mit nativen Technologien bekannt sind.
Naja, was solls, jetzt wo auch andere Desktops hinüber sind...
https://www.phoronix.com/scan.php?page=news_item&px=GNOME-3-Hungry-For-Pi

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Von Anonymous am Sa, 2. Juni 2018 um 07:19 #

Das Ding mag in seiner Grundfunktion einfach zu bedienen sein, aber das bedeutet noch lange nicht, dass es einen bei all den Dingen unterstützt, die man als Anwender haben möchte.

Wenn ich das z.B. auf meinem Laptop installiere, kann ich dann die Bildschirmhelligkeit regeln und die Klappe zuklappen, um meinen Laptop in den Ruhemodus zu versetzen?
Kann es die Lautstärke regeln, auch über Hardware-Tasten? Gibt es eine Möglichkeit, um den Audio-Output auf eine andere Soundkarte zu verlegen? Und so weiter...

Und dann eben auch so subjektives Zeug, z.B. kann ich da keine Workspaces sehen. Manche Leute finden's verwirrend, die meisten Anwender, die darauf kommen mal Linux auszuprobieren, finden's aber extrem gut und eine Erleichterung in der Bedienung.

Also eben kein Desktop, den ich einem Neuankömmling einfach mal empfehlen würde, auch wenn's prinzipiell nicht kompliziert ist und ganz fancy aussieht.

Und gut aussehen tut's eben auch nur oberflächlich. Wenn man sich (oder die Distribution einem) mal den Xfce Power Manager, das nm-applet, redshift-gtk usw. installiert hat, um die ganzen Sachen steuern zu können, dann sieht das eben auch tendenziell aus wie Kraut und Rüben. Da ist ein vollintegrierter Desktop wie KDE eben doch deutlich konsistenter.

Um auch mal wieder was Nettes zu sagen, es ist definitiv ein interessanter Desktop und hat seine Nische in der er existieren sollte. Nur eben bitte nicht als etwas bewerben, was er nicht oder nur in begrenzten Situationen ist.

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