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Mi, 6. Juni 2018, 09:50

Software::Distributionen::OpenSuse

Suse stellt neues Dashboard für Ceph vor

Suse hat ein neues Dasboard für die freie Storage-Lösung Ceph entwickelt. Mit der Neuentwicklung soll sich sowohl die Verwaltung als auch die Überwachung des Systems erleichtern und beschleunigen.

Das neue Dashboard für Ceph

ceph.com

Das neue Dashboard für Ceph

Das neue Ceph Manager Dashboard wurde in den letzten sechs Monaten laut Aussage von Suse von den Mitarbeitern des Unternehmens neu geschaffen und lehnt sich konzeptuell an die Management-Funktionalität des Open-Source-Projekts openATTIC an. Dafür hat Suse seine Entwicklungsressourcen von openATTIC auf Ceph umorientiert. Die Funktionalität des neuen Dashboards soll die Managementfähigkeiten von Ceph erweitern und laut Suse unter anderem die Akzeptanz der Management-Lösung in Unternehmen erhöhen. Als Grund wird die einfachere Nutzung und Administration genannt. Ferner soll die Verwaltung und Überwachung der Ceph-Storage-Plattform erheblich vereinfacht werden – insbesondere für Anwender, die weniger Erfahrung mit der Kommandozeile haben.

Das neue und verbesserte Dashboard ist ein Bestandteil der neuen Version 13.2 Mimic von Ceph, die heute angekündigt wurde und zudem über weitere Neuerungen in RADOS, RGW, CephFS und RBD verfügt. Ceph ist eine über beliebig viele Server redundant verteilte Storage-Lösung. Der Speicher besitzt keinen »Single Point of Failure«. Gleichgültig, welche Komponente des Speichers ausfällt, lässt er sich immer noch weiter nutzen. Objekte sind dabei beliebige binäre Datenblöcke. Über den Ceph-Speicher lässt sich ein Dateisystem legen, wobei die Blöcke einzelnen Dateien entsprechen.

Suse vereint Ceph und das openATTIC-Management-Framework innerhalb des Suse Enterprise Storage, einer Storage-Management-Lösung auf Basis von Ceph, zu einer Einheit und stellt es als eine Komplettlösung für Unternehmen bereit. »Damit sich Unternehmen einfacher an veränderte Geschäfts- und Datenanforderungen anpassen können, verwirklicht es dessen Speicherinfrastruktur mit kosteneffizientem, hoch skalierbarem und widerstandsfähigem Speicher auf handelsüblichen Servern und Festplatten«, beschreibt Suse die Lösung.

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