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Di, 26. Juni 2018, 08:15

Software::Entwicklung

GitLab 11 baut Auto DevOps aus

Mit GitLab 11 stellt sich das Codeverwaltungssystems besser gegen den jetzt zu Microsoft gehörenden Konkurrenten GitHub auf.

GitLab

Mit GitLab 11 erschien jetzt eine neue Version des Codeverwaltungssystems, die einen bereits mit GitLab 10 eingeführten Satz von Automatisierungsfunktionen unter dem Begriff Auto DevOps weiter ausbaut. Auto DevOps wurde entwickelt, um den komplexen, mehrstufigen Prozess der Bereitstellung von Code von der Maschine eines Entwicklers bis hin zur Produktion zu rationalisieren. Es soll eine Alternative zu den traditionellen DevOps-Toolchains sein, die oft aus unterschiedlichen Technologien bestehen, die manuell miteinander integriert werden müssen. Der Prozess vom automatischen Erkennen, Bauen und Testen bis hin zum Ausrollen von Anwendungen wird künftig über Container abgewickelt, die von Kubernetes verwaltet werden.

Andere Neuerungen in GitLab 11 betreffen unter anderem das Lizenz-Management, das automatisch mit dem Merge-Request die Lizenzen der Abhängigkeiten von Projekten wie etwa Bibliotheken oder Frameworks erkennt. Zudem wurden erweiterte Sicherheitstests von Code, Containern und Abhängigkeiten eingeführt. Die Kubernetes-Integrationsfunktionen wurden um die Möglichkeit erweitert, Kubernetes-Pod-Protokolle direkt aus GitLab heraus zu durchforsten. Darüber hinaus wurde die GitLab Web IDE weiter ausgebaut.

Seit der kürzlichen Übernahme von GitHub durch Microsoft haben viele Projekte die größte Code-Sharing-Plattform in Richtung GitLab und anderer Plattformen verlassen. Bereits im Vorfeld hatte GitLab Zulauf von Projekten wie Gnome oder Inkscape erfahren. Jetzt verlässt GitLab Microsoft Azure und siedelt sich auf der »Google Cloud Platform« (GCP) an, um die Leistung und Zuverlässigkeit des Dienstes zu erhöhen. Insbesondere die »Google Kubernetes Engine« soll dies im großen Stil ermöglichen. Der Umzug ist für den 28. Juli geplant.

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