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Do, 28. Juni 2018, 08:17

Software::Grafik

Krita 4.1 veröffentlicht

Die Entwickler des freien Malprogramms Krita haben Version 4.1 freigegeben. Die neue Version bringt zahlreiche neue Funktionen bei Animationen, ein neues Werkzeug für Referenzbilder, Speichern und Laden von Sitzungen und einiges mehr.

Drei Monate nach Krita 4.0 ist jetzt die Version 4.1 verfügbar. Krita 4.1 bringt zahlreiche neue Funktionen. So ist das Werkzeug für Referenzbilder zurück und ersetzt den bisherigen Docker für Referenzbilder. Die Entwickler statteten das Werkzeug mit neuen Funktionen aus, darunter das Hinzufügen mehrerer Bilder auf einmal, das Verschieben eines oder mehrerer Bilder auf der Leinwand oder aus der Leinwand heraus, das Skalieren und Rotieren der Bilder, die Deckkraft und Sättigung der Bilder und das Einbetten oder Verlinken der Bilder in der Krita-Projektdatei.

Bei der Animation existieren jetzt mehr Optionen. So können Frames in der Zeitleiste verschoben, hinzugefügt und kopiert werden und die Abspieldauer kann festgelegt werden. Die Zahl der Spaltenaktionen wurde erhöht, und alle Aktionen können an Tastenkombinationen gebunden werden. Außerdem wurde die Darstellung der Zeitleiste verbessert.

Große Animationen werden in Krita 4.1 besser gehandhabt, indem ein Teil der Daten in eine Datei geschrieben wird, was mehr RAM verfügbar macht. Dieser Cache kann konfiguriert werden. Es kann auch eine Region definiert werden, die von Interesse ist. Krita spart sich die Berechnungen für alles, was außerhalb dieser Region liegt.

Fotostrecke: 2 Bilder

Frame-Aktionen in Krita 4.0 und 4.1
Spalten-Aktionen in Krita 4.0 und 4.1
Bei der Farbauswahl kann man nun eine Mischung der ausgewählten Farbe mit einer vorhandenen vornehmen, um die Wirkung auszuprobieren. Der Fluchtpunkt-Assistent wurde verbessert und alle Assistenten können jetzt mit frei definierten Farben gezeichnet werden. Das Skript-Modul unterstützt neben Python 3 auch Python 2. Bilder können nun in deutlich mehr Raw-Formaten eingelesen werden als bisher.

Neu sind in Krita 4.1 auch die Sitzungen, die gespeichert und geladen werden können. So lassen sich die gerade bearbeiteten Bilder und geöffneten Ansichten speichern und exakt wieder herstellen. Als Erweiterung der Workspaces gibt es nun Fenster-Layouts, wobei es auch möglich ist, diese über mehrere Monitore zu verteilen.

Die Farbanpassung kann nun auch Kurven für den Farbton und die Sättigung zusätzlich zu den vorhandenen Kanal-, Alpha- und Helligkeitskurven verwenden. Außerdem wurde der Tablet-Tester, ein Werkzeug zum Finden von Problemen mit Grafiktabletts, in Krita eingebunden. Als erstes Ergebnis des Google Summer of Code wurde die Geschwindigkeit von zwei Arten von Pinseln stark gesteigert. Einzelheiten kann man in den noch nicht vollständigen Anmerkungen zur Veröffentlichung nachlesen.

Portable Binärpakete für Linux, MS Windows und Mac OS X stehen bereit. Für Linux sind diese Pakete als AppImages erstellt. AppImages sind ein distributionsübergreifendes Format, das aus der KDE-Initiative Klik hervorgegangen ist. Die Download-Möglichkeiten sind in der Ankündigung zu finden.

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