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Fr, 29. Juni 2018, 13:17

Software::Container

Kubernetes 1.11 bringt In-Cluster-Load-Balancing und CoreDNS Plugin

Das Container-Orchestrierungswerkzeug Kubernetes 1.11 bringt mit In-Cluster-Load-Balancing und einem CoreDNS-Plugin zwei bereits länger erwartete Verbesserungen in stabilen Versionen.

Kubernetes

Mit Kubernetes 1.11 bieten die Entwickler neben den stabilen Versionen von In-Cluster-Load-Balancing und dem CoreDNS Plugin auch Verbesserungen bei dem in der letzten Version eingeführten Container Storage Interface (CSI), das aber noch nicht als stabil freigegeben ist. CSI soll ein Industriestandard werden, der es Storage-Anbietern erlaubt, anhand von stabilen APIs ein Plugin zu entwickeln, dass mit mehreren Orchestrierungs-Anwendungen zusammenarbeitet.

Zur allgemeinen Verfügbarkeit gereift ist dagegen In-Cluster Service Load Balancing. Das auf IP Virtual Server (IPVS) basierende Werkzeug soll einfacher zu handhaben sein als Iptables und dabei hochperformantes Load-Balancing im Kernel bieten. Dadurch sollen besserer Netzwerkdurchsatz und höhere Grenzen der Skalierbarkeit für den clusterweiten verteilten Load-Balancer erreicht werden. IPVS ist noch nicht der Standard, aber Cluster können damit beginnen, es produktiv zu nutzen.

Das zweite Feature, dass jetzt in stabiler Form ausgeliefert wird, ist das CoreDNS-Plugin. CoreDNS ist ein flexibler, erweiterbarer DNS-Server, der direkt in die Kubernetes-API integriert ist. CoreDNS hat weniger bewegliche Teile als der bisherige DNS-Server, da es sich um eine einzelne ausführbare Datei und einen einzigen Prozess handelt. Das Plugin unterstützt flexible Anwendungsfälle durch die Erstellung eigener DNS-Einträge.

Darüber hinaus erreicht Dynamic Kubelet Configuration den Beta-Status. Diese Funktion ermöglicht es, neue Kubelet-Konfigurationen in einem Live-Cluster auszurollen. Derzeit werden Kubelets über Kommandozeilen-Flags konfiguriert, was es schwierig macht, Kubelet-Konfigurationen in einem laufenden Cluster zu aktualisieren. Mit dieser Beta-Funktion können Benutzer Kubelets jetzt in einem Live-Cluster über den API-Server konfigurieren.

Noch mit Alpha-Status versehen wurde eine neue Funktion eingeführt, die es erlaubt, Persistent Volumes (PVs) online in der Größe zu ändern. Dies ermöglicht es dem Anwender, die Größe der PVs heraufzusetzen, ohne vorher die Pods zu beenden und das Volume auszuhängen. Der Benutzer aktualisiert den PVC, um eine neue Größe anzufordern, und das Kubelet ändert die Größe des Dateisystems für das PVC.

Eine Liste aller Neuerungen zu Kubernetes 1.11 findet sich in der offiziellen Ankündigung. Die neue Version steht auf GitHub zum Download bereit.

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