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Di, 17. Juli 2018, 11:31

Gemeinschaft::Lizenzen

Weitere Unternehmen unterstützen GPL Cooperation Commitment

Nachdem Red Hat im Rahmen der Initiative Open Source Licensing, die die rechtliche Sicherheit bei der Nutzung von GPL-Software erhöhen will, Unternahmen zur Mitarbeit aufgerufen hat, kann das Unternehmen 14 neue Unterstützer verkünden. Neben Amazon und Intel wollen unter anderem auch NEC, Royal Philips und Toyota die Initiative unterstützen.

Mirko Lindner

Bereits im November 2017 hatten Red Hat, Facebook, Google und IBM eine neue Initiative gegründet, die es Unternehmen leichter machen soll, Verstöße gegen Lizenzen zu beheben. Anlass waren problematische Bestimmungen der GPLv2 und der LGPLv2.1 - dort wurde vergessen, die erneute Erteilung einer Lizenz nach der Behebung eines Lizenzverstoßes zu regeln. Mitte Juni dieses Jahres rief Red Hat auch andere Unternehmen und Institutionen dazu auf, die Initiative zu unterstützen.

Nun hat der Linux-Distributor bekannt gegeben, dass sich Amazon, Arm, Canonical, GitLab, Intel Corporation, Liferay, Linaro, MariaDB, NEC, Pivotal, Royal Philips, SAS, Toyota und VMware der Initiative angeschlossen haben, die das GPL Cooperation Commitment umsetzen will. Zu den Unternehmen, die sich jetzt engagieren, gehören damit acht Fortune-100-Unternehmen, die eine breite Palette von Branchen vertreten. Dazu kommen Anbieter von Unternehmenssoftware und Hardware sowie Firmen aus der Unterhaltungselektronik, Chip-Herstellung und Cloud Computing sowie Social-Networking- und Automotive-Firmen. Die Unternehmen, die sich zur Open-Source-Lizenzkonformität bekennen, stellen mehr als 39 Prozent der Firmen dar, die sich an der Weiterentwicklung des Linux-Kernel beteiligen, darunter sechs der Top-10-Kontributoren.

Durch die Annahme dieses Commitment lehnen die Unternehmen eine »harte Vorgehensweise« bei der Durchsetzung von Open-Source-Lizenzen ab. »Die Verpflichtung spiegelt die Überzeugung wider, dass eine verantwortungsvolle Einhaltung von Open-Source-Lizenzen wichtig ist und die Durchsetzung von Lizenzen im Open-Source-Ökosystem nach unterschiedlichen Normen erfolgt«, so Red Hat.

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