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Mi, 25. Juli 2018, 12:13

Software::Distributionen::Fedora

Fedora 29 nimmt Formen an

Fedora 29 steht zur Veröffentlichung erst im Oktober an, doch bereits jetzt lassen sich eine Menge intertessanter Änderungen und Entwicklungen absehen.

fedoraproject.org

Die Seite mit den für Fedora 29 bereits akzeptierten Änderungen ist prall gefüllt. Als Desktop-Umgebung wird wie gehabt Gnome zum Einsatz kommen, diesmal in Version 3.30. Erst kürzlich wurde als Etappenziel dorthin Gnome 3.29.4 veröffentlicht. Die Veröffentlichung von Gnome 3.30 steht für den September an und lässt auf viele Verbesserungen bei der Wayland-Integration hoffen. Ein aktueller Vorschlag, der sich auf den Xfce-Spin von Fedora 29 bezieht und noch der Zustimmung bedarf, ist der Plan, anstatt dem aktuell stabilen Xfce 4.12.4 die Pakete aus dem Entwicklungszweig 4.13 zu veröffentlichen. In dem Zweig, der einmal zu Xfce 4.14 werden wird, ist die Umstellung auf GTK-3 fast komplett erreicht, während der offiziell stabile Zweig 4.12 noch auf GTK-2 aufbaut.

Ein weiteres Ziel im Zusammenhang mit Wayland ist die Fertigstellung der Remote-Desktop-Unterstützung für die Gnome-Shell mithilfe von PipeWire, über die auch Christian Schaller in seinem letzten Report zu Fedora Workstation berichtete. Dabei soll mit Fedora 29 zunächst eine VNC-basierte Implementierung des Remote-Desktop ausgeliefert werden, weitere Protokolle wie etwa Spice sollen in kommenden Veröffentlichungen folgen.

Die mit Fedora 28 eingeführte Modularisierung über zusätzliche Repositories soll mit Fedora 29 auf alle Varianten ausgeweitet werden. Der Fedora-Installer Anaconda soll den Umgang mit LUKS2 beherrschen, die Metadaten des DNF-Repository sollen per Zchunk besser komprimiert werden. Als Standardimplementierung eines IPC soll der Linux-D-Bus-Message-Broker Dbus-Broker anstelle von D-Bus treten. TLS 1.3 soll via GnuTLS unterstützt werden.

Die »Fedora Atomic Workstation« wird zu Fedora Silverblue umbenannt und umfasst jetzt auch Fedora CoreOS. Eines der Ziele von Silverblue ist, eine Workstation-Variante von Fedora zu erstellen, die sich mittels atomarer Aktualisierungen auf dem aktuellen Stand halten lässt. Die Beta-Version von Fedora 29 ist, wenn keine Verspätungen eintreten, für den 18. September vorgesehen, die generelle Verfügbarkeit für den 23. Oktober.

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