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Thema: Niedersächsische Steuerverwaltung schafft Linux-Desktops ab

87 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Schorsch am Mi, 25. Juli 2018 um 14:49 #

Hohe Zölle auf amerikanische Software! Mit dem Geld kann freie Software gefördert werden.

  • 1
    Von KarlMeier am Mi, 25. Juli 2018 um 15:15 #

    Linux Foundation - Sitz: USA.

    Bring die Regierung nicht auf dumme Ideen, sonst führen sie bald noch einen Internetzoll ein.

    • 0
      Von schmidicom am Mi, 25. Juli 2018 um 15:42 #

      Bring die Regierung nicht auf dumme Ideen
      Oder Trump...

      • 1
        Von KarlMeier am Mi, 25. Juli 2018 um 15:47 #

        Oder Trump...

        Ich schrieb "Regierung". Gehört Trump zu keiner Regierung?

        • 0
          Von schmidicom am Mi, 25. Juli 2018 um 16:04 #

          Der Depp weiß doch gar nicht was eine Regierung ist oder wofür sie gut ist, das einzige was er hin bekommt ist seine Rolle als Elefant im Porzellanladen.

          • 1
            Von KarlMeier am Mi, 25. Juli 2018 um 16:25 #

            Weißt du denn, was eine wahre Regierung ist und welche Aufgaben sie eigentlich hätte?

            3
            Von Anonymous am Mi, 25. Juli 2018 um 20:14 #

            Immer, wenn sich die Massenmedien unisono auf irgendwas oder irgendwen einschiessen, werde ich misstrauisch.

            Sicherlich ist Trumps Verhalten unmöglich und der überschätzt sich maßlos, aber immerhin hat er noch keine neuen heimlichen Kriege vom Zaun gebrochen (im Gegensatz zum Friedensfürsten Obama).

            Und dass er dem "tiefen Staat" der USA (CIA-Opa Hayden nannte den ja mal in einem Interview liebevoll den "permanenten Staat") Ärger zu machen versucht, kann uns (als NSA-Dauerüberwachte) ja eher amüsieren.

            Und mit seiner Kritik an den deutschen Handelsüberschüssen hat er auch aus deutscher Sicht recht:

            Volkswirtschaftlich gesehen schenken "wir" denen unsere Auto-Überproduktion. Die Autohersteller kriegen zwar ihr Geld, aber die EZB weiss nicht, wohin mit den vielen Dollar-Devisen. Die kauft dann damit wertlose US-Staatsanleihen, die NIE zurückgezahlt werden.

            Auch ein Idiot kann zufällig mal das Richtige tun (wenn auch aus den falschen Gründen).

            • 1
              Von Ede am Mi, 25. Juli 2018 um 20:59 #

              Ja, gut beschrieben!

              0
              Von schmidicom am Do, 26. Juli 2018 um 09:12 #

              Obama war sicher nicht perfekt aber immerhin wusste er was ein Kompromiss ist. Regierungsangelegenheiten benötigen Feingefühl, vor allem im internationalen Bereich, etwas das Trump definitiv nicht hat. Trump führt das Präsidentenamt wie das eines Firmen-CEO, wenn irgendetwas nicht zu 100% genau so läuft wie er es will wird einfach so lange krach geschlagen bis er bekommt was er will oder eben alles in Trümmern liegt. Und dass auf seine Aussagen kein verlass ist, weil bereits 24h später wieder alles ganz anders sein kann, macht die Sache auch nicht gerade besser.

              • 1
                Von RalfS am Do, 26. Juli 2018 um 09:21 #

                Ich kann die Kritik nicht nachvollziehen. Obama mag deshalb leiser aufgetreten sein, weil er den Gang des "großen Geldes" ging und es deshalb nicht zu Konflikten kam - die Interessen der amerikanischen Arbeiter standen aber damit kaum im Vordergrund. Um den FOCUS zu zitieren:
                "Die EU sitzt ohnehin im Glashaus, sie ist protektionistischer als die USA, wie Daten der Welthandelsorganisation (WTO) zeigen. So lässt die EU nur 26% ihrer Nicht-Agrar-Importe zollfrei ins Land, während die USA das für 48% ihrer Importe zulassen. Außerdem erhebt die EU durchschnittlich höhere Zollsätze als die USA. Die EU sollte Trump daher anbieten, ihre Autozölle von 10% auf die 2,5% zu senken, die die USA bisher erheben. "
                [https://www.focus.de/finanzen/experten/sorge-vor-handelskrieg-vergeltung-bringt-nichts-die-eu-sollte-ihre-auto-zoelle-auf-us-niveau-senken_id_8589181.html]

                • 0
                  Von Nein am Do, 26. Juli 2018 um 14:00 #

                  Wenn man immer nur Teilbereiche anschaut, wird man immer etwas finden, wo der Eine "schlechter" ist als der Andere, hier "protektionistischer".

                  Man sollte aber das Gesamtbild nicht aus den Augen verlieren: Apple, Google, Microsoft, Amazon, ebay etc. pp. sind amerikanische Firmen, die sehr große Umsätze und Gewinne in Europa machen. Das ist zwar zum Großteil kein Handel in dem Sinne von physischem Warenaustausch, zählt aber sehr wohl in die Leistungsbilanz.
                  Dank Tochterfirmen und dubioser Steuertricks zahlen diese Firmen idR in Europa aber kaum Steuern und parken ihre Geldreserven irgendwo in Finanzoasen.

                  Der ach so am Welthandel und Zollabbau interessierte Herr Trump hat ja jetzt tolle Konditionen ermöglicht, um dieses Geld zu "repatriieren" und die Steuern in den USA abzuführen.

                  Auf Deutsch: Amerikanische Unternehmen wirtschaften mit "Intellectual Property", Lizenzen und Francises in der EU, zahlen aber Steuern fast ausschließlich in den USA.
                  Für mich ist das auch eine Form von gewolltem Protektionismus bzw. "Ausbeuten" fremder Märkte.

                  Da ist wirklich keiner besser als der Andere und genau deshalb braucht es keine "Deals" mit dem sprunghaften Donald, sondern einen Regelbasierten Handel auf Grundlage der WTO.

                  • 0
                    Von RalfS am Fr, 27. Juli 2018 um 14:32 #

                    Er ist der amerikanische Präsident und hat somit den "Job", sich für die Belange der Amerikaner einzusetzen. Es ist unser Problem, wenn unsere Politiker dies nicht machen und sich mehr für das "große Geld" einsetzen.
                    "Silicon Valley" scheint berechtigt nicht im Fokus von Trumps Bemühungen zu stehen, denn es ernährt die dort arbeitenden Massen schlecht:

                    Silicon Valley 1

                    Silicon Valley 2

                    San Francisco

              0
              Von wurzel am Di, 31. Juli 2018 um 23:45 #

              Volkswirtschaftlich gesehen schenken "wir" denen unsere Auto-Überproduktion. Die Autohersteller kriegen zwar ihr Geld, aber die EZB weiss nicht, wohin mit den vielen Dollar-Devisen. Die kauft dann damit wertlose US-Staatsanleihen, die NIE zurückgezahlt werden.
              Sowas kann man schön behaupten und es geht dem 'gemeinen Volk' hier als plausibel durch.. hat nur einen Fehler

              es ist FALSCH

              Der Exportüberschuss von D in die USA ist bereinigt um Dienstleistungen in der Gegenrichtung (die ja auch bezahlt werden müssen) ziemlich gering. Bezogen auf EU-USA ist die Bilanz nahezu null. Das hat sogar Trump begriffen als ich das J.C.J mit Hilfe von USA-amtlichen Statistiken erklärt hat.
              Nun kann man natürlich behaupten, dass diese ganzen Dienstleistungen nur Schmarozer-Lizenzzahlungen von Multis in die USA sind .. aber wie wir ja wissen .. gehen die zumindest im Falle Apple und Googe usw nach Irland ..
              alles nicht so einfach

      2
      Von Schorsch am Mi, 25. Juli 2018 um 17:58 #

      Auf der Basis freier Software wäre es möglich in Europa einiges auf die Beine zu stellen. Fähige Leute gibt es ja. Also auf BSD-, Linux-, Gnu-Basis meine ich.

      • 1
        Von blablabla233 am Do, 26. Juli 2018 um 08:56 #

        Mit etwas auf die Beine stellen hat Europa aber seine Probleme, auch gibt es das Oracle von Europa (SAP) welches wohl noch tiefer in NSA's A...steckt als Oracle selbst. Peinlich das es Europa (speziell Deutschland) nicht schafft von Windows fortzukommen, obwohl es bewiesene Backdoors hat die nur für der USA bekannt, für alle aber offen ist (wenn er gefunden wird)

      1
      Von skinnie am Mi, 25. Juli 2018 um 18:38 #

      Opensuse - Sitz in Nürnberg, Deutschland.

3
Von mw am Mi, 25. Juli 2018 um 15:09 #

Das Problem mit Microsoft und Windows ist, dass nicht punktuell die oder die andere Software iengesetzt werden kann. Damit entfällt auch ein Grund für den Hersteller sich mehr am Kunden zu orientieren.

GNU/Linux Systeme können frei aus allen möglichen Komponenten zustammengestellt werden, Aus diesem Grund gibt es natürlich auch nicht 'das' GNU/Linux.

Technisch gibt es mit GNU/Linux keinerlei Einschränkungen.

Politisch natürlich schon, weil GNU/Linux keinen Lobbismus betreibt und auch niemanden finanziell unterstützt.

Krass ist natürlich, dass die Umstellung im Koalitionsvertrag festgeschrieben ist, wo ausgewiesenermaßen nur technische Pfeiffen verhandelt haben.

1
Von Fax am Mi, 25. Juli 2018 um 15:15 #

Niedersachsen ist bekannt dafür, vieles anders zu machen :-D

  • 2
    Von Bayer am Mi, 25. Juli 2018 um 15:42 #

    Als Bayer wundere ich mich gelegentlich, dass ein Bundesland noch korrupter sein kann als meine Heimat. Stichwort: "Maschseemafia".
    Klar, auch in Bayern gehen die Uhren sprichwörtlich anders, aber eine derart mutmaßlich enge, partei- und konfessionsübergreifende Verflechtung zwischen Bossengenossen, Bundesschnäppchenpräsidenten, hochrangigen Kirchenpersönlichkeiten, Onepercentern, Rotlichtmilieu, Schattenwirtschaft und Wirtschaft hat selbst die CSU in mehr als 50 Jahren an der Macht nicht hinbekommen.

    • 1
      Von KarlMeier am Mi, 25. Juli 2018 um 15:51 #

      aber eine derart mutmaßlich enge, partei- und konfessionsübergreifende Verflechtung zwischen Bossengenossen, Bundesschnäppchenpräsidenten, hochrangigen Kirchenpersönlichkeiten, Onepercentern, Rotlichtmilieu, Schattenwirtschaft

      Du sprichst von Nordrhein-Westfalen, oder?

      Du hast allerdings die Steuerbetrügerei, Vetternwirtschaft und Korruption zwischen SPD, Bürgermeistereien und Arbeitsämtern vergessen.

      • 2
        Von Bayer am Mi, 25. Juli 2018 um 16:06 #

        Du sprichst von Nordrhein-Westfalen, oder?
        Nein. Ich hatte aber ursprünglich überlegt, noch einen Vergleich zum roten NRW-Filz, dem Kölner Klüngel, aber auch zum "Sachsensumpf" zu schreiben. Letzteren halte ich für einen der widerwärtigsten Abgründe, die es in Deutschland gibt. Unter ferner liefen in Sachen Korruption kämen dann noch Berlin, Baden-Württemberg und Hamburg. Der failed state NRW rangiert irgendwo in der Mitte.

        Niedersachsen zeichnet meiner Meinung nach aus, dass es mutmaßlich alle Facetten der Korruption, inklusive menschlicher Abgründe in sich vereint. Im Vergleich zu Niedersachsen ist der an sich schon widerliche "Sachsensumpf" "nur" ein kriminelles Milieu.

        • 2
          Von KarlMeier am Mi, 25. Juli 2018 um 16:28 #

          Ich denke, wir können uns getrost darauf einigen, dass die gesamte BRD der Hure Babylon ins nichts nachsteht.

          Willkommen in Sodom und Gomorrah (oder auch "Hallo? Wir leben im Jahre 2018, Altah! Komma kla, yao!").

3
Von guyhighlander am Mi, 25. Juli 2018 um 16:31 #

Mehr oder weniger eine Kopie der momentanen Lage in diesem Land , diese Arroganz der sogenannten Elite mit Ihren Helfershelfern ,den Beamten,Lobbyisten und Politikern uvm. verschmilzt zu einen dicken Haufen Scheisse. Und was macht der Proll ? Er gibt die Schuld den Flüchtlingen.............
Dabei sieht diese sogenannte Elite nicht, das Sie ihr Volk mit Füssen tritt (Mindestlohn,Renten,Bürokratie usw.) und in Heerscharen in AFD treibt.
Nichts mehr mit dem Volk der Denker und ................

1
Von Töppke am Mi, 25. Juli 2018 um 17:43 #

doch jetzt sollen alle Systeme auf Windows migriert werden.
Haben sich die Lobbyisten wieder durchgesetzt.

-Steuersoftware unter windows 10
-Personenbezogene Daten in der Cloud, sprich USA.

Microsoft legt Fokus auf Cloud und KI

Jahrelang drehte sich bei Microsoft alles um das Betriebs­system Windows. Damit dürfte es nach dem Umbau, den Konzernchef Satya Nadella vorantreibt, vorbei sein. Künftig geht es vor allem um die Cloud und künstliche Intelligenz.

https://www.computerwoche.de/a/microsoft-legt-fokus-auf-cloud-und-ki,3544680

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Von pointer am Mi, 25. Juli 2018 um 18:20 #

Alles was die Steuerverwaltung schwächt, ist gut! :)

1
Von wolfgang-p am Mi, 25. Juli 2018 um 20:02 #

Von Linux zurück zu Windows = dümmer geht es nicht.

Abhängigkeit von amerikanischen Software-Riesen fördern = wie schwachsinnig ist das denn!

Ausgerechnet jetzt, wo in den USA ein unberechenbarer Mensch Präsident ist. Wenn der den MS-Konzern anweist, dass die den Sachalter für Europa auf null stellen, dann geht in allen Behörden in Deutschland und Europa nichts mehr - und das Geschrei wäre groß. Die Folgen wären verheerend, dagegen wären Zölle auf unsere Autos ein Kinderspiel. Klug wäre also das Gegenteil: je schneller weg von Windows, desto besser.

Weitsichtige, verantwortungsvolle Politik sieht anders aus.

1
Von Andre am Mi, 25. Juli 2018 um 20:04 #

opensuse 12.2/13.2 out of support - das spricht für sich. warum werden keine distros mit entsprechenden support zyklen genommen?
klar wenn ich alle 2 jahre eine neue distro auf 15.000 clients ausrollen muss ist das unproduktiv...

und wenn ich mich richtig erinnere war opensuse in verbindung mit dem kde3>4 wechsel ein musterbeispiel dafür wie es nicht gemacht werden sollte - welches dann mit kde5 nochmal glänzend wiederholt wurde.

sry leute - alles hausgemachte probleme achso intelligenter admins ...


bei limux durfte ich so die eine oder andere konfiguration sehen... sehr schön kaputtgefriemelt...

  • 1
    Von pointer am Mi, 25. Juli 2018 um 20:42 #

    >opensuse 12.2/13.2 out of support - [...]
    Das ist doch nur vorgeschoben und fadenscheinig.

    Der Wechsel zu einer LTS-Distribution wäre doch ein Klacks verglichen mit dem, was die jetzt vorhaben.

    Und falls man bei openSuse bleiben wollte: Leap 15 wird afaik jetzt 3 Jahre unterstützt.

    Darüber hinaus wird Windows auch nicht ewig bei "10" stehen bleiben.

    1
    Von mw am Do, 26. Juli 2018 um 12:45 #

    "bei limux durfte ich so die eine oder andere konfiguration sehen... sehr schön kaputtgefriemelt..."

    Schon möglich, aber Windows ist "defective by design"

1
Von scytale am Do, 26. Juli 2018 um 06:09 #

Vor allem gerade jetzt, wo die Migration auf Windows 10 ansteht, ist das Timing auf einen Windows only Umstieg riskant.

Ich würde da in der komfortableren Situation einer Verwaltung nochmal 5 Jahre warten, was im Windows-Markt passiert.

Ich sehe in meinem Unternehmen, wie viel Manpower Windows alleine durch die Windows-Updates vernichtet. Die Feature-Updates sind schön und gut, aber wenn man auch nur anfängt, mit was anderem als dem Home-User-Anwendungsfall zu arbeiten, gibts nur Scherereien, die es mit Windows 7 tendenziell nicht gab. Allein die Content-Upgrades sind ein Ärgernis. Erstmal resetten die häufig Systemeinstellungen (I.e. Fastboot) und man muss während der Installation z. T. Händchen halten, wenn man ne Bitlocker Verschlüsselung oder ein BIOS Passwort hat, weil Windows sonst nicht das Update durchzieht.

Dazu der Datenschutz, wo überhaupt nicht klar ist, ob Win 10 in total kritischen Positionen überhaupt verwendet werden kann.

Die meißten Unternehmen haben nicht die Wahl, da die ganze Infrastruktur auf Windows läuft, aber wenn man die User doch schon mal an Linux gewöhnt hat, wieso sollte man plötzlich sich wieder in den Vendor-Lock begeben, der viel teuerer ist, keine heimischen Firmen unterstützt, und komplett angreifbar gegenüber Geheimdiensten von Drittstaaten macht.

Ganz unglücklich, diese Korruption.

  • 0
    Von schmidicom am Do, 26. Juli 2018 um 11:33 #

    Zumindest für die Sache mit dem Fastboot gibt es einen Workaround.

    Mit einer GPO den folgenden Registry-Eintrag setzen lassen und dann bleibt der Mist auch nach einem Upgrade ausgeschaltet:

    Struktur: HKEY_LOCAL_MACHINE
    Schlüsselpfad: SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Power
    Wertname: HiberbootEnabled
    Werttyp: REG_DWORD
    Wertdaten: 0x0 (0)
    Ebenfalls zu empfehlen wäre an dieser Stelle noch:
    Struktur: HKEY_LOCAL_MACHINE
    Schlüsselpfad: SOFTWARE\Microsoft\Windows\CurrentVersion\NcdAutoSetup\Private
    Wertname: AutoSetup
    Werttyp: REG_DWORD
    Wertdaten: 0x0 (0)
    Damit gewöhnt man es Windows dauerhaft ab irgendwelche Geräte (hauptsächlich Drucker) aus dem lokalen Netzwerk ungefragt (und meist auch mit dem falschen Treiber) zu installieren. Das kann einem nämlich auch in einer Domänenumgebung sehr schnell passieren wenn Windows mal nicht merkt das es gerade mit der Domäne verbunden ist.

    Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 26. Jul 2018 um 11:37.
1
Von Mint am Do, 26. Juli 2018 um 08:58 #

Bayern ist raus und nun auch Niedersachsen. Hoffentlich macht es Schleswig Holstein besser! Die starten nun mit Linux durch. Aber wie in der Politik üblich, wird vieles nur auf 4 Jahre hinaus geplant.

1
Von Alzheimer am Do, 26. Juli 2018 um 11:24 #

Leider ist es in einigen Behörden und auch Unternehmen so, dass sich die Betriebsräte große sorgen darüber machen, dass der Betrieb sein Personal mit der eingesetzten Software zu sehr quält und sich jeglichem Einsatz von Software in den Weg stellt, den die Mitarbeiter nicht in der Regel schon von zu Hause, aus der Berufsschule oder vorigen Arbeitgebern kennen. Linux kommt da überhaupt nicht in die Tüte. Ein anderes Office auch nicht. Und auch Bildbearbeitung hat Photoshop zu sein. Und natürlich darf dann auch diese "Standard-Software" auch nicht so konfiguriert sein, dass da irgendwas grün ist, was gewöhnlich rot ist - und wehe irgend ein Icon ist nicht an seinem normalen Platz.

  • 0
    Von me am Do, 26. Juli 2018 um 12:58 #

    Ich war 25 Jahre lang Betriebsrat und die meiste Zeit davon Vorsitzender, auch im GBR.

    Was Du behauptest stimmt nicht. Die Regeln (ehemals Bildschirmarbeitplatzverordung) verlangen ergonomische Software. Das trifft auf Microsoft so gut wie gar nicht zu. Aber die BRe beißen sich an dem strohdummen ITlern und Unternehmensleitungen meist die Zähne aus, weil sie eben nicht wirklich im erforderlichen Maße mitbestimmen dürfen. I. d. R. forciert die IT Abteilung Microsoft, weil die dort eben nur blöd rumklicken wollen und sich nicht in echte Konfiguration vertiefen wollen. MS läuft out-of-the-box, zwar unbrauchbar aber es läuft. Und es gibt an jeder Ecke Tausende, die beahupten MS Spezialisten zu sein, nur weil sie zuhause mal ein Windows95 installiert haben.

1
Von pointer am Do, 26. Juli 2018 um 12:18 #

Mich würde doch mal interessieren, ob SUSE in dieser Angelegenheit (rechtzeitig) etwas unternommen hat.

Ein Prestige-Objekt, 12.000 PCs, ursprünglich auf SUSE-Linux, dann offenbar auf openSuse und dann - statt auf SLE oder Leap - wieder auf Windows?

Kommt mir irgendwie komisch vor.

  • 0
    Von Gitstompha am Do, 26. Juli 2018 um 13:39 #

    ...wieder auf Windows?

    Nix, mit wieder auf Windows! Vor der Migration zu Linux, sind die ganzen Kisten mit Solaris gelaufen. :)

    • 0
      Von pointer am Do, 26. Juli 2018 um 15:24 #

      Ah - danke für die Info! Ein echter Unix(oid)-Key-Account also.

      Wurde vielleicht nicht gut genug betreut. Die "Community" kann das jedenfalls nicht leisten.

      • 0
        Von Gitstompha am Fr, 27. Juli 2018 um 08:26 #

        Wieso soll die Community das leisten? Der Support wurde extern eingekauft.

        Außerdem lag die Zufriedenheit mit dem System bei 70%

        Das Problem liegt wie üblich in der Führungsebene.

        • 0
          Von pointer am Fr, 27. Juli 2018 um 12:33 #

          >Wieso soll die Community das leisten?
          Die soll/kann das eben *nicht* leisten. Das sollten Firmen mit entsprechenden Ressourcen/Know How übernehmen, wie SUSE, RedHat etc..

          Ich frage mich halt nur, wo die in diesem Fall (oder auch bei LiMux) eigentlich waren. Gehört oder gelesen habe ich da jedenfalls nichts. Vielleicht sind solche Projekte für die ja auch uninteressant. Für mich schwer vorstellbar, aber bitte...

          >Außerdem lag die Zufriedenheit mit dem System bei 70%
          Wundert mich nicht. ;)

          >Das Problem liegt wie üblich in der Führungsebene.
          Dann sollte man der mal auf den Zahn fühlen. Denn eigentlich ergibt diese Umstellungsaktion keinen Sinn. Jedenfalls für mich nicht. Für MS schon eher. ;)

          • 0
            Von Gitstompha am Fr, 27. Juli 2018 um 13:51 #

            Das sollten Firmen mit entsprechenden Ressourcen/Know How übernehmen, wie SUSE, RedHat etc..
            Danke! Gibt auch noch andere Firmen, die das können, anbieten und machen :D

            Ich frage mich halt nur, wo die in diesem Fall (oder auch bei LiMux) eigentlich waren. Gehört oder gelesen habe ich da jedenfalls nichts. Vielleicht sind solche Projekte für die ja auch uninteressant. Für mich schwer vorstellbar, aber bitte...

            Nö, die sind nicht uninteressant. Man bindet halt die Community bzw. die Öffentlichkeit bei solchen Projekten nicht ein. Dafür habe ich ja meine Experten, die ich bezahle. IMHO gerade bei Linux ein Fehler, aber andererseits habe ich ja dafür meine Firmen, die sich darum kümmern, und auch bezahlt werden.

            Ein "inoffizieller" Austausch findet dann meist nur über Foren oder direktem Kontakt statt.

            Dann sollte man der mal auf den Zahn fühlen. Denn eigentlich ergibt diese Umstellungsaktion keinen Sinn. Jedenfalls für mich nicht. Für MS schon eher. ;)

            Dann fühl mal nach. Außer viel nichtssagendem Bla Bla, wirst du nicht viel zurückbekommen :D

            Die Umstellung macht IMHO auch keinen Sinn. Ich würde jetzt Nägel mit Köpfen machen, und komplett auf Linux umstellen, als mir so einen Unsinn, wie Windows 10 ans Bein zu binden. Vorallem, da ja auch noch die Landespolizei von Niedersachen 12000 Clients mit Linux am laufen hat, Die wollten 2014 auf Windows, haben es aber dann doch gelassen, da zu aufwending und kompliziert. Im Moment wäre der Zeitpunkt supergünstig um sich mit Schleswig-Holstein zusammen zu tun, die ja Richtung Linux und OpenSource migrieren wollen.

            • 0
              Von pointer am Fr, 27. Juli 2018 um 15:18 #

              >Nö, die sind nicht uninteressant. Man bindet halt die Community bzw. die Öffentlichkeit bei solchen Projekten nicht ein. Dafür habe ich ja meine Experten, die ich bezahle. IMHO gerade bei Linux ein Fehler, [...]

              Insbesondere, wenn ein so großes und prestigeträchtiges Projekt auf der Kippe steht. Die Wirkung gezielter und zeitiger PR ist nicht zu unterschätzen. Post factum bringt das nur noch wenig.

              >Dann fühl mal nach. Außer viel nichtssagendem Bla Bla, wirst du nicht viel zurückbekommen :D

              Kommt auf den Zahnarzt an. Und darauf, wie tief er bohrt. :)

              >Die Umstellung macht IMHO auch keinen Sinn. Ich würde jetzt Nägel mit Köpfen machen, und komplett auf Linux umstellen,

              Bietet sich an. Insbesondere, da ja offenbar schon jahrelange Erfahrung vorhanden ist. User und Admins kennen sich aus mit Linux. Und ich wüsste auch nicht, wo ein Leap 15 (nur als Beispiel) nicht mindestens auf Augenhöhe mit Windows 10 wäre. Von Vorteilen im Bereich Datenschutz, Unabhängigkeit etc. pp. mal ganz zu schweigen.

              >als mir so einen Unsinn, wie Windows 10 ans Bein zu binden. Vorallem, da ja auch noch die Landespolizei von Niedersachen 12000 Clients mit Linux am laufen hat, Die wollten 2014 auf Windows, haben es aber dann doch gelassen, da zu aufwending und kompliziert. Im Moment wäre der Zeitpunkt supergünstig um sich mit Schleswig-Holstein zusammen zu tun, die ja Richtung Linux und OpenSource migrieren wollen.

              Klar, hier ließen sich Synergien nutzen. Kommt drauf an, ob man will. Die Koalitionäre in NS wollen offenbar nicht. Warum auch immer.

              Meine große Hoffnung besteht darin, dass alle Politiker eines nicht allzu fernen Tages durch KI ersetzt werden. OpenSource natürlich! ;)

0
Von Tron1975 am Fr, 27. Juli 2018 um 10:27 #

Und wieder werden Mio. und Mio. eingeäschert.
Für den Mist gibt es Geld, aber für Kinder wie dieses da gibt es nichts www.change.org/liam
Schämt euch ihr Pfeifen!!!
Ihr wollt uns regieren?
Hr. Scholz wie war das nochmal "ordentlich regieren" ?

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