Login
Newsletter
Werbung

Thema: Code-Editor Mu in Version 1.0 vorgestellt

3 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
0
Von Anonymous am Fr, 27. Juli 2018 um 09:42 #

Der primäre Einsatzzweck von Mu ist die Erstellung von Python-Anwendungen, die optimalerweise dann einem Minirechner wie den Raspberry Pi steuern.

Das stimmt nicht so ganz. Mu diente ursprünglich zum offline-Programmieren des BBC micro:bit.

Der micro:bit ist so eine spleenige Idee von ein paar Briten, die meinen, dass es sinnvoll sei, wenn bereits die Grundschulkinder programmieren lernen.

Primär wird der im Browser über Web-Oberflächen programmiert (in einigen der Oberflächen codet man, indem man bunte Klötzchen zusammenschiebt). Die jeweilige Website erzeugt dann ein Hex-File, das der Nutzer runterlädt und auf den micro:bit schiebt.

Eine der Web-Oberflächen bietet das Programmieren in Python an, und neben diesem Clous-Service entstand dann auch der Mu-Editor als offline-Version.

1.0.0 ist die erste stabile Version, in der man auch andere Mikrocontrollerplatinen (von AdaFruit) programmieren kann oder Python-Code für den Rechner, auf dem der Mu-Editor läuft (u.a. auch auf dem/für den RasPi).

Im übrigen halte ich den Mu-Editor für einen ziemlich üblen Hack, weil der etwa 50 Python-Pakete nachzieht; wahrscheinlich dauert es wegen der vielen Abhängigkeiten nur ein paar Wochen, bis der broken ist.

Unter Windows und OSX wird der ganze Schlonz in eine grosse ausführbare Datei gepackt; da ist die Abhängigkeitshölle dann zumindest sauber eingefroren.

So eine Monster-Einzeldatei gab's bei den älteren Versionen auch für Linux, die lässt sich aber im Moment wohl unter Linux nicht bauen.

1
Von Froz am Mo, 30. Juli 2018 um 12:51 #

In Zeiten von Visual Studio Code und Atom (bzw. Vim, Emacs, Notepad++ und Sublime) einen neuen Editor zu releasen, ist schlicht und einfach verschwendete Zeit und Arbeitskraft...

Pro-Linux
Traut euch!
Neue Nachrichten
Werbung