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Fr, 27. Juli 2018, 11:33

Gesellschaft::Politik/Recht

PublicCode mit mehr Übersetzungen und neuen Interviews

Die Initiative PublicCode hat neue Übersetzungen für ihre Webseite, den offenen Brief und das Video erhalten. Außerdem hat die Free Software Foundation Europe Interviews über die Vorteile von »Public Code« mit Vertretern der öffentlichen Verwaltung veröffentlicht.

Public Money, Public Code

publiccode.eu

Public Money, Public Code

Die digitalen Dienste, die öffentliche Verwaltungen anbieten und benutzen, sind die kritische Infrastruktur demokratischer Nationen des 21. Jahrhunderts, wie die Initiatoren der Initiative PublicCode glauben. Um Vertrauen in jene Systeme aufzubauen, die das Herzstück der digitalen Infrastruktur sind, müssen Behörden die volle Kontrolle über sie haben. Aufgrund restriktiver Softwarelizenzen ist dies jedoch selten der Fall. Um das zu ändern, haben 31 Organisationen im September 2017 die Initiative PublicCode gegründet.

Die Initiative betreibt eine mehrsprachige Webseite und hat einen offenen Brief veröffentlicht, in welchem sie Abgeordnete dazu aufruft, für die rechtlichen Grundlagen zu sorgen, die es bei der Beschaffung von eigens für die öffentliche Hand entwickelter Software erfordern, dass diese unter einer freien Lizenz veröffentlicht werden muss.

Wie die Free Software Foundation Europe (FSFE), die an der Initiative beteiligt ist, jetzt mitteilt, ist die Webseite der Kampagne jetzt in 18 Sprachen übersetzt, was dabei hilft, möglichst viele Unterstützer in ihrer Muttersprache zu erreichen. Neben europäischen sind auch bereits erste Übersetzungen in nicht europäische Sprachen vorhanden. Das Kampagnen-Video wurde in sechs Sprachen (Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch, Portugiesisch und Russisch) vertont und ist mit Untertiteln in insgesamt 16 Sprachen verfügbar.

Der offene Brief wurde ebenfalls übersetzt und wurde nach Angaben der FSFE bisher von fast 18.000 Personen und 150 Unternehmen oder Organisationen unterschrieben. der offene Brief kann auch weiterhin unterzeichnet werden, und zwar bis zur Europawahl 2019. Einer der Unterzeichner ist die Stadtverwaltung Barcelona. Um die Motivation und Ideen hinter der Entscheidung der Stadtverwaltung zu verstehen, führte die FSFE mit Francesca Bria (CTO von Barcelona) ein Interview, das auf der Webseite der FSFE zu finden ist. In diesem erklärt sie, wie freie Software hilft, eine demokratischere, offenere und nachhaltigere digitale Gesellschaft zu schaffen.

Ein weiteres Interview führte die FSFE mit Elena Muñoz Salinero, der Leiterin des »Technology Transfer Centre« der spanischen Regierung. In dem Interview ging es um die besten Vorgehensweisen zur Wiederverwendung von Software-Lösungen zwischen verschiedenen Verwaltungen durch die Veröffentlichung unter einer freien Lizenz.

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