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Di, 31. Juli 2018, 09:53

Software::Distributionen

IPFire 2.21 aktualisiert den Kernel

Die Linux-Firewall-Distribution IPFire ist in Version 2.21 Core Update 122 erschienen. Die neue Ausgabe verbessert dank eines neuen Kernels 4.14 die Sicherheit und die Geschwindigkeit des Systems. Neu sind ebenfalls Aktualisierungen von Paketen und Korrekturen von gefundenen Fehlern.

IPFire-Projekt

IPFire ist eine auf Linux aufbauende Distribution, die vorwiegend als Router und Firewall eingesetzt wird. Das System lässt sich mit wenigen Klicks konfigurieren und ist durch diverse Add-ons, beispielsweise Apache, Samba, Cups, FTP und NFS, Asterisk und Multimedia, zu einem Server erweiterbar. Das Baukastenprinzip ermöglicht dem Nutzer zudem, sich ein nach eigenen Bedürfnissen maßgeschneidertes System zu erstellen. Dementsprechend bietet IPFire ein umfangreiches Paketverwaltungssystem, durch das sich das recht schlanke System mit zahlreichen Erweiterungen ergänzen lässt.

Mit der Aktualisierung auf die Version 2.21 Core Update 122 wurde die Distribution auf eine neue Generation des Kernels umgestellt. Die nun eingesetzte Version 4.14 soll laut Aussage des Hauptentwicklers Michael Tremer nicht nur die Sicherheit, sondern auch die Geschwindigkeit verbessern. Zudem eliminiert das Update die Meltdown und Spectre-Sicherheitslücken und bringt aktualisierten Microcode für Intel-Systeme mit. Resultierend aus der Umstellung kam es allerdings zu einer Inkompatibilität mit grsecurity, weshalb diese nun aus der Distribution entfernt werden musste.

Weitere Neuerungen von IPFire 2.21 Core Update 122 sind Aktualisierungen von ausgelieferten Paketen, wie beispielsweise Apache, cmake, Gcc, Grub, Nano, OpenSSH, Tar und wget. Die Liste der Zertifizierungsstellen wurde einer Überprüfung unterzogen und die Web-Oberfläche geringfügig angepasst. Ferner wurde die Größe des Abbildes reduziert, was unter anderem auf eine veränderte Aufteilung und eine bessere Kompression zurückzuführen ist.

Das Image zu PFire 2.21 Core Update 122 steht auf der Projektseite für verschiedene Architekturen zum Download bereit. Dort findet sich auch ein Verweis auf das Installationshandbuch sowie eine Auflistung aller Neuerungen der aktuellen Version.

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