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Thema: Mozilla legt neues Test-Pilot-Experiment auf

24 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Heia Rulott am Mi, 8. August 2018 um 10:04 #

Da regt sich die ganze Welt über Datensammlungen auf und schon kommt ein "OpenSourceSammler" daher...

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    Von Anonymous am Do, 9. August 2018 um 04:57 #

    Ist deswegen ja auch im Test Pilot Programm und 3/4 der Test Pilot Seite weist nochmals nachdrücklich darauf hin, dass hier massiv Daten gesammelt werden. Niemand zwingt irgendjemanden an dem Test Pilot Programm teilzunehmen und für's Trainieren so eines Datenmodells braucht man eben Daten.

    Wenn das Modell mal trainiert ist, könnte ich mir gut vorstellen, dass Mozilla das ohne Internetanbindung in Firefox einbaut. Browsing-Historie liegt ja lokal vor, könnte nur problematisch sein, wenn das Trainingsmodell eventuell ziemlich groß wird.

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Von Josef Hahn am Mi, 8. August 2018 um 10:27 #

Es ist einfach vorbei, dass ich dich überhaupt noch ernst nehmen kann...

Sagt mal bescheid, wenn ihr durch seid mit dem Mist, und nach Crash und Neuausrichtung wieder einfach Browser macht, und zwar _für_ den User.

Ich brauche eure Datenabflusskanäle nicht, eure Spezialbrowser nicht, und eure Experimente sind durch die Bank Dünnpfiff. Da kann man immer schon froh sein, wenn es nur harmloser Unfug wie vertikal gesplittete Tabs sind, und ihr nicht wieder meine DNS Anfragen an Cloudflare rauspusten wollt...

Privat benutze ich inzwischen Chrome. Ist mir schwergefallen - aber den Firefox, den ich vermisse, gibt es seit geraumer Zeit halt garnicht mehr... :-/

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    Von PraetorCreech am Mi, 8. August 2018 um 11:49 #

    Wow, da muss man einfach mal die gigantische Leistung Googles loben, dass sie bei informierten und versierten Nutzern mittlerweile als vertrauenswürdiger gelten mit sensiblen Daten umzugehen, als eine kleine Foundation mit ihrem Open Source Browser, die sich das eigentlich mal auf die Fahne geschrieben hat. Ich will gar nicht diskutieren, ob Google nun Daten aus seinem Browser raus zieht oder nicht, das klärt sich hier eh nicht, aber alleine die Leistung mittlerweile als kleineres Übel gegenüber Mozilla zu gelten finde ich überaus bemerkenswert.

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      Von Anonymous am Mi, 8. August 2018 um 13:21 #

      In der Tat.

      Jedoch - ist das wirklich die Lestung Googles oder die Leistung der Mozilla Foundation?

      Mozilla lebt ja von Google-Zahlungen. Wer weiss, wie die inoffiziellen Nebenabsprachen aussehen.

      Aber dennoch - solange man den Scheiß aus dem Mozilla-Browser rauswerfen oder stillegen kann, ist mir der lieber als Chrome bzw. Chromium. Bei den Google-Browsern habe ich den Verdacht, dass der noch mehr "Privacy Leaks by Design" enthält.

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        Von PraetorCreech am Mi, 8. August 2018 um 15:10 #

        Ja, ich habe Firefox auch noch als Standard, allerdings fahre ich zur Zeit eh eine Multi-Browser Strategie und da ist schnell mal mit dem Hauptbrowser gewechselt.
        Ich will aber den Ursprungspost gar nicht kritisieren, Mozilla macht immer mehr Aktionen, die dem lauten Teil ihres Publikums nicht gefallen und Google macht mit öffentlich wirksamen Aktionen mehr positive als negative Nachrichten. Nur selten habe ich in einem linuxfreundlichen Portal so deutlich gelesen, dass Chrome dem Firefox vorzieht eben wegen dem Umgang mit Daten. Technische Gründe wurden schon früher öfters ins Feld geführt, aber Datenschutzgründe? Ist mir neu.

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      Von Josef Hahn am Mi, 8. August 2018 um 15:42 #

      Ihr habt mich halb verstanden - halb nicht.

      Ich glaube nicht, dass Google substanziell besser mit meinen Daten umgeht. In der Standardeinstellung ist es vielleicht sogar schlimmer.

      Aber: Die Standardeinstellung ist eh bei beiden Browsern ungenießbar - da muss man eh schrauben. Und Google lügt mir weniger rotzfrech ein Manifest ins Gesicht!

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      Von Anonymous am Do, 9. August 2018 um 05:41 #

      Der Klassiker eben. Einer erzählt in freien Stücken von dem was er so an fragwürdigem, aber eben eigentlich doch vollkommen harmlosen Zeug macht, und der andere schweigt sich aus.

      Man kann fast nicht überprüfen, was die beiden wirklich machen, daher ist das einzige fragwürdige Zeug, was man hört, das was die beiden selbst erzählen. Und solange man nicht wirklich genau hinschaut, fußt man seine Meinung eben auf der Menge an fragwürdigem Zeug, das man hört, nicht auf dem Inhalt, welcher mal wieder eigentlich vollkommen harmlos ist.

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        Von Josef Hahn am Do, 9. August 2018 um 17:13 #

        Hm, ja klar, Mozilla will nur spielen :) Ich fand weder den (gescheiterten) Versuch, mir Werbung auf der Startseite einzublenden, vollkommen harmlos, noch die Pocket-Integration...

        Wenn man dann auch bei den uninformierten wie mir ankommen möchte, die halt nicht so genau hinschauen, sollte man vielleicht prophylaktisch keine Services direkt hart in die Software verdrahten, deren AGB dann doch wieder unverschnörkelter ansagt, worum es wirklich geht...

        "If you are on a mobile device, we collect the advertising identifiers provided by Apple on iOS and by Google on Android."

        "You may decline our cookies if your browser permits, although [...] We may also use "pixel tags," [...] in connection with emails [...] to count users who have visited certain pages on our Website [...]" (wo man ja fast den Eindruck bekommt, sie winden sich hier um Kopf und Kragen ^^)

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    Von mw am Mi, 8. August 2018 um 12:28 #

    Kaum ist man mit den Staunen darüber, wie Mozilla gegen seine User arbeitet und sie nach Strich und Faden verarscht, wird auch schon nachgelegt.

    Prima Mozilla, ihr macht Euch selbst überflüssig. Ernst zu nehmen ist FF schon lange nicht mehr. Zunehmend ungern arbeite ich mit FF 52 ESR und wenn das vorbei ist, dann wird auch die Ära Mozilla auf meinen Maschinen zu Ende sein.

    Mozilla lernt es nie.

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Von schmidicom am Mi, 8. August 2018 um 15:57 #

Ich kann ja irgendwie nachvollziehen das solche "Erweiterungen" eingebaut werden aber warum eigentlich immer standardmäßig aktiviert. Ist es den wirklich zuviel verlangt solche Sachen erst dann scharf zu schalten wenn der Benutzer das ausdrücklich will/erlaubt?

Opt-OFF ist wie Wasser predigen aber Wein saufen...

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