Login
Newsletter
Werbung

Thema: Mozilla legt neues Test-Pilot-Experiment auf

6 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
1
Von PraetorCreech am Mi, 8. August 2018 um 11:49 #

Wow, da muss man einfach mal die gigantische Leistung Googles loben, dass sie bei informierten und versierten Nutzern mittlerweile als vertrauenswürdiger gelten mit sensiblen Daten umzugehen, als eine kleine Foundation mit ihrem Open Source Browser, die sich das eigentlich mal auf die Fahne geschrieben hat. Ich will gar nicht diskutieren, ob Google nun Daten aus seinem Browser raus zieht oder nicht, das klärt sich hier eh nicht, aber alleine die Leistung mittlerweile als kleineres Übel gegenüber Mozilla zu gelten finde ich überaus bemerkenswert.

  • 1
    Von Anonymous am Mi, 8. August 2018 um 13:21 #

    In der Tat.

    Jedoch - ist das wirklich die Lestung Googles oder die Leistung der Mozilla Foundation?

    Mozilla lebt ja von Google-Zahlungen. Wer weiss, wie die inoffiziellen Nebenabsprachen aussehen.

    Aber dennoch - solange man den Scheiß aus dem Mozilla-Browser rauswerfen oder stillegen kann, ist mir der lieber als Chrome bzw. Chromium. Bei den Google-Browsern habe ich den Verdacht, dass der noch mehr "Privacy Leaks by Design" enthält.

    • 1
      Von PraetorCreech am Mi, 8. August 2018 um 15:10 #

      Ja, ich habe Firefox auch noch als Standard, allerdings fahre ich zur Zeit eh eine Multi-Browser Strategie und da ist schnell mal mit dem Hauptbrowser gewechselt.
      Ich will aber den Ursprungspost gar nicht kritisieren, Mozilla macht immer mehr Aktionen, die dem lauten Teil ihres Publikums nicht gefallen und Google macht mit öffentlich wirksamen Aktionen mehr positive als negative Nachrichten. Nur selten habe ich in einem linuxfreundlichen Portal so deutlich gelesen, dass Chrome dem Firefox vorzieht eben wegen dem Umgang mit Daten. Technische Gründe wurden schon früher öfters ins Feld geführt, aber Datenschutzgründe? Ist mir neu.

    1
    Von Josef Hahn am Mi, 8. August 2018 um 15:42 #

    Ihr habt mich halb verstanden - halb nicht.

    Ich glaube nicht, dass Google substanziell besser mit meinen Daten umgeht. In der Standardeinstellung ist es vielleicht sogar schlimmer.

    Aber: Die Standardeinstellung ist eh bei beiden Browsern ungenießbar - da muss man eh schrauben. Und Google lügt mir weniger rotzfrech ein Manifest ins Gesicht!

    0
    Von Anonymous am Do, 9. August 2018 um 05:41 #

    Der Klassiker eben. Einer erzählt in freien Stücken von dem was er so an fragwürdigem, aber eben eigentlich doch vollkommen harmlosen Zeug macht, und der andere schweigt sich aus.

    Man kann fast nicht überprüfen, was die beiden wirklich machen, daher ist das einzige fragwürdige Zeug, was man hört, das was die beiden selbst erzählen. Und solange man nicht wirklich genau hinschaut, fußt man seine Meinung eben auf der Menge an fragwürdigem Zeug, das man hört, nicht auf dem Inhalt, welcher mal wieder eigentlich vollkommen harmlos ist.

    • 0
      Von Josef Hahn am Do, 9. August 2018 um 17:13 #

      Hm, ja klar, Mozilla will nur spielen :) Ich fand weder den (gescheiterten) Versuch, mir Werbung auf der Startseite einzublenden, vollkommen harmlos, noch die Pocket-Integration...

      Wenn man dann auch bei den uninformierten wie mir ankommen möchte, die halt nicht so genau hinschauen, sollte man vielleicht prophylaktisch keine Services direkt hart in die Software verdrahten, deren AGB dann doch wieder unverschnörkelter ansagt, worum es wirklich geht...

      "If you are on a mobile device, we collect the advertising identifiers provided by Apple on iOS and by Google on Android."

      "You may decline our cookies if your browser permits, although [...] We may also use "pixel tags," [...] in connection with emails [...] to count users who have visited certain pages on our Website [...]" (wo man ja fast den Eindruck bekommt, sie winden sich hier um Kopf und Kragen ^^)

Pro-Linux
Unterstützer werden
Neue Nachrichten
Werbung