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Mi, 8. August 2018, 11:13

Software::Grafik

Xenko-Engine im Quellcode freigegeben

Wie der Hersteller der Spieleengine Xenko bekannt gab, wird die Software mit der Freigabe der aktuellen Version 3.0 unter den Bedingungen der MIT-Lizenz vertrieben. Neben der eigentlichen Engine hat das Unternehmen auch den Editor im Quellcoder veröffentlicht.

xenko.com

Xenko wurde ursprünglich durch »Silicon Studio« entwickelt und stellt eine Spielengine für die Darstellung von Spielen, Anwendungen und VR dar. Der Kern der Engine ist modular aufgebaut und zielt darauf ab, Spielentwicklern mehr Flexibilität bei ihrer Entwicklung zu geben. Xenko unterstützt sowohl DirectX 12 als auch OpenGL und Vulkan und bietet eine Unterstützung für Multithreading. Der Funktionsumfang der Engine reicht von der Generierung verschiedener Arten von Materialien und Lichtern, Darstellungseffekten wie Bloom oder Tiefenschärfe bis hin zu der Möglichkeit der Erstellung von komplexen Shaderstraukturen. Mit von der Partie sind innerhalb von Xenko zudem eine Physik-Engine und ein Partikelsystem.

Im Lieferumfang von Xenko ist neben der eigentlichen Engine auch ein Editor enthalten, mit dem Nutzer den Inhalt der Spiele oder Anwendungen auf visuelle Weise erstellen und verwalten können. Der Composer unterstützt die Erstellung von 3D- und UI-Objekten und umfasst einen Szene- und Sprite-Editor. Animationen lassen sich ferner innerhalb eines eigenen Editors erstellen.

Fotostrecke: 6 Bilder

Xenko: Grafischer Composer
Xenko: Darstellung von Materialien
Xenko: Dargestellte Szene
Xenko: Scripting
Wie Silicon Studio nun bekannt gab, steht die komplette Engine samt Editor ab der aktuellen Version 3.0 im Quellcode bereit und kann unter den Bedingungen der MIT-Lizenz genutzt werden. Nutzern ist es gestattet, die Quellen zu verändern und einzusetzen, ohne Lizenzgebühren an das Unternehmen entrichten zu müssen. Wie Silicon Studio zudem bekannt gab, will sich der Hersteller künftig aus der Entwicklung heraushalten und Xenko nicht mehr offiziell unterstützen. Interessenten finden die Quellen ab sofort auf den Servern von GitHub.

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