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Mo, 3. September 2018, 14:09

Gemeinschaft::Organisationen

Linux Foundation: Neue Mitglieder und Studie zu Open Source in Unternehmen

Die Linux Foundation hat den Beitritt weiterer 51 Mitglieder verkündet. Ferner stellt sie die Ergebnisse einer Studie vor, die Unternehmen nach ihren Open-Source-Strategien fragte.

Linux Foundation

Die Linux Foundation, das Branchenkonsortium zur Förderung von Linux und gemeinschaftlicher Entwicklung, ist binnen zwei Monaten um weitere 51 Mitglieder gewachsen. Neue Mitglieder stoßen inzwischen ständig zur Linux Foundation, ebenso wie ständig neue Zusammenarbeitsprojekte entstehen. So wurde erst vor sechs Wochen LF Energy gegründet mit dem Ziel Projekte zur Verteilung von elektrischer Energie in den öffentlichen Stromnetzen zu bündeln. Von den 51 neuen Mitgliedern sind 47 Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen, die auf der Silber-Ebene beigetreten sind. Vier weitere Mitglieder sind assoziierte Mitglieder, ein Status, der Behörden, gemeinnützigen Organisationen und Bildungseinrichtungen vorbehalten ist.

Jedes Unternehmen, das Open Source einsetzt, das bedeutet mittlerweile fast jedes größere Unternehmen, sollte nach Auffassung der Linux Foundation eine Open-Source-Strategie haben. Daher hat die Organisation erst neulich einen Open-Source-Leitfaden für Unternehmen veröffentlicht. Zusätzlich wurde zusammen mit der TODO Group und The New Stack eine Umfrage durchgeführt, die die Open-Source-Strategien (auch Open-Source-Programm genannt) von Unternehmen beleuchten sollte.

Die Ergebnisse liegen jetzt vor und machen klar, dass Open-Source-Programme noch nicht sehr weit verbreitet sind. Erst die Hälfte der befragten Unternehmen besitzt eines oder plant es wenigstens. Dabei wird von 70% derer, die noch keines haben, anerkannt, dass ein Open-Source-Programm großen Nutzen hat. Die drei größten Vorteile sind demnach die bessere Kenntnis vom Einsatz und den Abhängigkeiten von Open Source, schnellere und flexiblere Entwicklung und bessere Beachtung der Lizenzen.

Laut der Linux Foundation nutzen 72% aller Unternehmen Open Source intern oder für nichtkommerzielle Zwecke, 55% setzen Open Source in kommerziellen Produkten ein. Für größere Unternehmen ist es offenbar leichter, ein Open-Source-Programm einzurichten, als für kleinere. Oft starten solche Programme informell in einer Arbeitsgruppe oder mit einigen führenden Open-Source-Entwicklern und werden später offiziell eingerichtet. Mit nur 500 Teilnehmern ist die Umfrage nicht unbedingt repräsentativ. Alle Ergebnisse sind bei The New Stack nachzulesen.

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