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Mi, 5. September 2018, 08:14

Software::Grafik

Godot-Engine bekommt Unterstützung für OpenGL ES 2.0

Die quelloffene Spiele-Engine Godot wurde in der ersten Alphaversion von 3.1 veröffentlicht. Die Neuerungen der aktuellen Testversion umfassen neben einem neuen Visual Shader Editor vor allem Verbesserungen beim Rednering und der Animation sowie die Unterstützung für OpenGL ES 2.0.

Szene in Godot

godotengine.org

Szene in Godot

Godot ist eine seit knapp vier Jahren frei verfügbare Spiele-Engine des argentinischen Spieleherstellers OKAM Studio, die mit zahlreichen Funktionen aufwartet. Ihr Schwerpunkt liegt darauf, Werkzeuge mit einem am Visuellen orientierten Arbeitsablauf zu bieten. Sie ist für PC, Mobilplattformen und Web gleichermaßen geeignet. Der Editor, die Sprache und die APIs sind laut Aussage der Entwickler »umfassend, aber dennoch einfach zu lernen«. Zum Funktionsumfang der Engine gehören unter anderem ein Editor, Engines für zwei- und dreidimensionale Darstellung, Skripte, Entwurf der Bedienelemente, Animationen, Physik-Simulation, Debug-Optionen, Code-Erzeugung für verschiedene Plattformen, darunter auch Linux, Plug-ins und Integration von Versionsverwaltungssystemen.

Acht Monate nach der letzten stabilen Version ist nun Godot 3.1 als Alphaversion erschienen. Wie die Entwickler bekannt gaben, konzentrierte sich die Arbeit der vergangenen Monate auf die Implementierung neuer Funktionen und der Verbesserung der Renderingfunktionalität. So wurde der Engine ein neuer OpenGL ES 2.0-Renderer hinzugefügt und mit dem Visual Shader Editor lassen sich Shader-Notes nicht nur leichter erstellen, sondern auch verwalten. Neu in der kommenden Version werden auch die Unterstützung für Soft Body-Physik und ein neues Ragdoll-System für 3D-Elemente sein.

2D-Nutzer dürfen sich in der neuen Version auf die Unterstützung für 2D-Meshes und Skelet-Deformation sowie eine verbesserte Unterstützung von KinematicBody2D freuen. Der Inspektor wurde weiter ausgebaut und der Animationseditor erweitert. Unter anderem wurde der grafischen Komponente die Unterstützung für Bezier-, Audio- und Animationstracks hinzugefügt und das Kopieren von Tracks zwischen Animationen ausgebaut. Zudem wurde auch der Animationsbaum erweitert.

Weitere Neuerungen und die kommenden Änderungen können dem Changelog entnommen werden. Die finale Funktionalität von Godot 3.1 steht noch nicht fest und diverse Bereiche können durchaus noch Änderungen unterzogen werden. Testwillige können allerdings die erste Alphaversion bereits ausprobieren und vom Server des Projekts herunterladen.

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