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Mi, 12. September 2018, 08:16

Hardware::Kommunikation

RPi Zero als Linux-Telefon

Nachdem bereits in der Vergangenheit diverse Projekte den Einplatinenrechner »Raspberry Pi« zu einem vollwertigen Telefon umfunktionierten, hat nun ein neues Projekt die miniaturisierte Variante zu einem Smartphone umgestaltet. Für einen Preis von knapp 50 US-Dollar sollen Nutzer ein vollwertiges Telefon erhalten, das für viele Arbeiten genutzt werden kann.

Was mit Linux, Python und einer relativ einfachen Hardware alles machbar ist, zeigt bereits seit etlichen Jahren das Raspberry Pi-Projekt. Ettliche Millionen Exemplare des Mini-Rechners sollen bereits über die Theke gegangen sein, und fast täglich gibt es neue Erfolgsgeschichten, was kreative Bastler mit den Rechnern alles anstellen. So hat David Hunt schon 2014 gezeigt, wie man das System zu einem Telefon umbauen kann. Nun hat ein weiterer Hacker auf hackaday.io seine Vision des Systems vorgestellt und RPi Zero, Arduino sowie Linux zu einer mobilen Einheit vermengt.

Fotostrecke: 4 Bilder

ZeroPhone
ZeroPhone
ZeroPhone
ZeroPhone
ZeroPhone, so der Name des Projektes, versteht sich als ein auf Raspberry PI Zero basierendes Telefon, das primär nur zur Telefonie genutzt werden kann. Das komplette System wurde aus einfachen und schnell beschaffbaren, gängigen Komponenten zusammengesetzt und soll nicht mehr als 50 US-Dollar kosten. Der Zusammenbau ist auch für ungeübte Bastler durchaus zu bewerkstelligen und erfordert wenige Handgriffe sowie das Verlöten von wenigen Bauteilen. Anwendern, die sich nicht zutrauen, das System selbst zu erstellen, will der Entwickler in knapp einen Monat bereits fertige Kits zum Kauf anbieten.

Das Telefon selbst verwendet keine proprietären Komponenten, sondern setzt auf Linux, Python und freie Software auf. In einer Reihe von Artikeln beschreibt der Autor, wie die einzelnen Komponenten angesprochen und konfiguriert werden können. Die GPIOs des Systems können dabei durch eigene Erweiterungen angesprochen werden und für weitere Experimente dienen. Das System selbst steht unter der GPLv3, während das pyLCI-Interface unter den Bedingungen der Apache License vertrieben wird.

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