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Thema: Europäisches Parlament lässt miserable Copyright-Reform passieren

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Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Oje am Fr, 14. September 2018 um 15:30 #

Wir reden hier doch nicht von Einzelfällen, sondern von großen Populationen. Und da zeigen sich sehr wohl Gemeinsamkeiten innerhalb dieser Gruppen. Das ist Statistik. Gauß, Glockenkurve
Ja.
Viel größere (Interessen-/Ziel-)Gemeinsamkeiten gibt es aber in den sozioökonomischen Teilgruppen dieser großen Populationen.

gibt es dafür auch Belege? Oder ist das nur als Fakt getarntes Wunschdenken?
Was hat der deutsche Montagearbeiter von Daimler für gemeinsame Interessen/Ziele mit dem deutschen Vorstandsvorsitzenden der Daimler AG?
Was hat er dagegen für gemeinsame Interessen/Ziele mit dem amerikanischen, ungarischen etc. Bandarbeiter von Daimler?
Und was hat der Vorstandsvorsitzende von Daimler für gemeinsame Interessen/Ziele mit dem VVS von Ford, Tata, Toyota etc.?

Je größer die genetische Ähnlichkeit, umso größer die Gemeinsamkeit.
Auf der Ebene von Verwandschaft gibt es noch die (Interessen-/Ziel-) Gemeinsamkeit, die eigenen Gene zu hegen und erfolgreich zu machen.
Clans sind eine gutes, praktisches Beispiel dafür.

Auf der Ebene einer Nation ist das nicht so. Der Chinese erfährt von mir evolutionär betrachtet ebensoviel Unterstützung, wie der nicht verwandte Deutsche: Null. Die haben beide nicht meine Familiengene und sind evolutionär gesehen beide Konkurrenten.
Ich kann einen Chinesen aufgrund seiner Äußerlichkeit vom Deutschen und vom Schwarzafrikaner unterscheiden, aber das ist eine reine Äußerlichkeit.

Das sehe und erlebe ich allerdings anders. Und ich glaube, da würden mir viele Italiener, Franzosen, Spanier, Bayern und Preussen zustimmen
Alleine Deine Aufzählung zeigt schon, das es hier um eine rein willkürliche Einteilung in Gruppen oder vielleicht noch im weiteren Sinne um eine kulturelle Gruppe geht - Nationen gibt es in der Form schließlich auch erst seit ein paar hundert Jahren. Und es sind keine homogenen Gruppen.

Bayern, Preußen, Spanier, Basken, Katalanen, Badener, Schwaben, Bayern, Franken, etc. usw.
Das kann ein einzelner Mensch als verbindendes Merkmal für sich ansehen, er muss es aber nicht. Und die Zuordnung ist rein willkürlich und oft historisch gewachsen.
Früher haben Bayern und Preußen Kriege geführt und hatten einen Hass aufeinander, seit 1871 ist es angeblich eine gemeinsame Nation mit gemeinsamen Interessen.

Du verstehst, worauf ich hinauswill?

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    Von pointer am Fr, 14. September 2018 um 22:01 #

    >Du verstehst, worauf ich hinauswill?

    Ne. Scheint mir aber in Richtung "Proletarier aller Länder: vereinigt Euch!" zu gehen. Definitiv obsolet.

    Mir kam beim Lesen Ihrer dialektischen Verrenkungen aber Folgendes in den Sinn:

    "Wie nur dem Kopf nicht alle Hoffnung schwindet,
    Der immerfort an schalem Zeuge klebt,
    Mit gierger Hand nach Schätzen gräbt
    Und froh ist, wenn er Regenwürmer findet!"

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      Von Oje am Fr, 14. September 2018 um 23:46 #

      Na dann ist ja gut, das wir darüber geschrieben haben.
      Ich hatte mir zwar noch ein paar Argumente erhofft statt Ausweichen und Spott, aber immerhin niveauvoll. Was kan ich im Internet mehr erwarten?

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