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Mi, 19. September 2018, 08:13

Software::Cloud

OwnCloud 10.0.10 vorgestellt

OwnCloud hat die neue Version 10.0.10 seiner Software für den gemeinsamen Dateizugriff vorgestellt. Die aktuelle Version setzt den Fokus unter anderem auf die Verbesserung der Filesharing-Funktionen und bessere Konfigurationsmöglichkeiten. Durch die Unterstützung von PHP 7.2 sollen Administratoren zudem Leistungsverbesserungen erhalten.

owncloud

ownCloud, Anbieter der gleichnamigen quelloffenen Software für Filesync und -share, hat mit OwnCloud 10.0.10 eine neue Version der Softwarelösung vorgestellt. Als Reaktion auf die auslaufende Unterstützung von PHP 5.6 und 7.0 unterstützt ownCloud künftig PHP 7.2. Die Umstellung auf PHP 7.2 dient gleichzeitig als Vorbereitung für PHP 7.3, dessen Veröffentlichung für Ende 2018 angekündigt ist. Betreibern, die noch PHP 5.6 oder 7.0 einsetzen, wird deshalb ein baldiger Umstieg empfohlen.

Neu in der Version 10.0.10 ist auch die Erstellung neuer Benutzer. In früheren Versionen konnten Administratoren lokale Benutzer nur durch Vergabe eines Logins und eines Passworts anlegen, was aber nicht immer gewünscht war, da Administratoren das Passwort für neue Benutzer festlegen mussten. Aus diesem Grund wurde der Ablauf der lokalen Benutzererstellung so geändert, dass anstelle des Passworts eine E-Mail-Adresse abgefragt wird, über die anschließend ein Aktivierungslink an den neuen User gesendet wird. Zudem integriert der Server erstmals eine HTTP-API für die Suche. Dies ermöglicht die Abfrage von Suchbegriffen auf dem Server. Mit zukünftigen Versionen der ownCloud-Clients können Benutzer die HTTP-API nutzen, um Inhalte auf dem Server suchen zu können, ohne dass diese lokal verfügbar sein müssen.

Mit der »Brute Force Protection«-Erweiterung erhalten Administratoren ein neues Werkzeug, um Angreifer daran zu hindern, Benutzerpasswörter durch einen Brute-Force-Angriff zu ergattern. Wiederholte fehlgeschlagene Anmeldeversuche, die von der gleichen IP-Adresse erfolgen, werden durch die App verzögert, was die Chancen eines erfolgreichen Angriffes reduziert werden. Um diesen Schutz zu gewährleisten, war es bisher nötig, Drittanwendungen wie beispielsweise Fail2Ban einzubinden.

Weitere Neuerungen in ownCloud 10.0.10 sind Verbesserungen in der Zuverlässigkeit der Dateiupload-Funktion im ownCloud Web-Interface und die Freigabe einer neuen Version des Desktop Clients. Dieser enthält unter anderem eine Unterstützung für das Virtual File System, das lokalen Speicherplatz sparen kann, indem nicht mehr sämtliche Dateien mit dem Server synchronisiert werden müssen, sondern nur noch diejenigen, die ein Benutzer tatsächlich benötigt.

Eine detaillierte Übersicht über sämtliche Änderungen sind im Changelog sowie den Release Notes zu finden. ownCloud 10.0.10 und der Desktop Client 2.5.0 stehen ab sofort zum Download auf der Seite des Herstellers zur Verfügung.

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