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Thema: Chrome OS 69 bringt Linux-Apps offiziell auf Chromebooks

12 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von ReturnMaker am Mi, 19. September 2018 um 10:19 #

was soll ich mit APPS anfangen, zum Arbeiten braucht man Programme.

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    Von renewehle am Do, 20. September 2018 um 12:53 #

    Ich habe es ausprobiert auf einem Asus C302 der hat ein Intel m3 CPU - musste jedoch sehr schnell lernen, das die Spezifikation eines Chromebooks vorn und hinten nicht reichen.
    Abgesehen davon, das Google den Internetverkehr "mitliest" ist mir das nicht arbeitstauglich. Also tatsaechlich sinnlos.

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      Von qbrick am Do, 20. September 2018 um 15:23 #

      Ich finde Gimp/LO auf einem 15"/Pentium N4200/8/64GB Chromebook genauso arbeitstauglich, wie auf einem i7-Thinkpad/8GB RAM. Sobald mit dem Erststart der Linuxcontainer zur Verfügung steht, gibt es keinerlei Geschwindigkeitsnachteile.

      Sobald Linux auf ChromeOS auf den File Space des Systems zugreifen kann (bislang müssen zu bearbeitende Dateien noch rüberkopiert werden), gibt es nichts zu kritisieren.

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Von Josef Hahn am Mi, 19. September 2018 um 10:51 #

Es wäre ja technisch nicht so schwierig gewesen, das direkt von Anfang an zu unterstützen. Entweder direkt mit diesem VM-Ansatz, oder halt einfach direkt auf der Hardware. Die Auswirkungen auf das Sicherheitsmodell hätte ja dann jeder User für sich selbst abwägen können. Native Linux Anwendungen zu fahren wäre ja sowieso eher was für "Advanced Users" gewesen. Man hatte aber wohl zuerst den Plan, die Datenkrake komplett über alles zu stülpen, ohne einen Weg daran vorbei, und hat explizit dafür gesorgt, dass normale Linux Anwendungen nicht laufen. So nagt auch nichts an der Krake.

Und dann musste man vielleicht irgendwann eingestehen, dass es doch unablässig den Wunsch gibt, sich nicht der Krake als Futter auszuliefern. Ich vermute, dass diese Fraktion nicht gigantisch groß ist, aber scheinbar groß genug, dass Google jetzt zähneknirschend normale Linux Anwendungen zulässt. Mit dem Hintergedanken, dass die Leute so zumindest eher zum Chromebook greifen, und dann eben die Krake zumindest ein bisschen mitfüttern, auch wenn sie dann vielleicht Libreoffice benutzen. Besser, als wenn sie eine Krake weiter gehen, und Richtung Redmond füttern.

... aber da dieses Race to the Bottom ja auf allen Plattformen läuft, ist Googles Hoffnung langfristig natürlich nicht geplatzt. So, wie bei den anderen Plattformen auch immer übergriffiger der User verarscht und bespitzelt wird, ist vielleicht das gleiche Chromebook in zwei Jahren wieder der Privacy-Tipp; relativ zu den anderen.

So penetrant, wie wir alle zugesendet werden mit "Cloud Cloud Cloud", wird es sicher in absehbarer Zeit nur noch sehr wenige geben, die diese Beschnüffelung kritisch sehen. Die Mehrheit wehrt sich ja schon heute nicht mehr. Man muss ja auch mit der Zeit gehen, und so... :)

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    Von Chrome w/ LinuxNative on Phone am Mi, 19. September 2018 um 19:22 #

    Abgeschaltet hat man LinuxNative auf den Google-Rechnern.
    Dann wieder erlaubt und zugelassen. War aber immer Linux :
    Beliebige Linux habe ich auf beliebigen Smartphones :Wenn
    in Chrome auf Android LinuxNative mitinstalliert wird, dann
    werde ich alle Spionage aus dem Chrome-Browser werfen &&
    dies als alternative zweite Wahl auf eine harte Probe stellen.

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    Von qbrick am Mi, 19. September 2018 um 22:33 #

    Die Überlegungen der Krakenfütterer ist vermutlich, dass sämtliche Verbindungsdaten dem Staat per isp ohnehin bekannt sind. Ferner über jeden Menschen ein Scoring schön transparent in privaten Händen liegt - und was und wer alles gescort wird, my ass...
    Der Krakendeal hingegen beruht auf Service gegen ein für Googles Kunden anonymisiertes Profil. Und der Service ist ziemlich gut.
    As has been said, das Krakenfutter ist ein kleiner Teil dessen, was wir an Daten anderen frei Haus liefern; und nicht mal umsonst, sondern auch noch schön transparent und mitgestaltbar.
    BTW kauft ihr nie online ein?

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Von qbrick am Mi, 19. September 2018 um 16:23 #

Ich betrachte ChromeOS als äußerst zuverlässiges, hervorragend unterstütztes, kommerzielles Linux-Betriebssystem, mit dem viele Dinge einfach funktionieren: Drucken per HP-AiO-Android App, latenzarme Sound-Ausgabe über Bluetooth-Lautsprecher? Mit ChromeOS kein Problem; mit Mint, Ubuntu, OpenSuse schon eher.
KDE-Neon auf SSD ist eine schöne Sache. Aber ChromeOS kommt aus einer minimalen Ecke und eignet sich stetig neue Funktionen an. Es ist wahrscheinlich leichter, Funktionen hinzuzufügen, anstatt ein gewachsenes System zu verschlanken.

Was ich heute Abend auf mein Acer 15"/8/64GB Chromebook installiere? Gimp natürlich - und LibreOffice. :)

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Von Oiler der Borg am Mi, 19. September 2018 um 19:57 #

da schiess ich mir doch eh lieber ein Tpad oder Latitude - refurbished von 2015 und gut ist
Da steckst Du nach zwei Jahren noch mal 150€ rein (RAM SSD Akku ) und dann schickt das bis 2025

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    Von qbrick am Do, 20. September 2018 um 07:57 #

    Man auch auch beides machen, drei Jahre altes TPad mit einer SSD füttern und sich ein schönes 15 Zoll CB schießen - die meisten Besucher dieser Seite werden eine gewisse Neugier auf Computer, Betriebssysteme und speziell Linux hegen. Da liegt es nahe, sich mal ein Chromebook genauer anzuschauen. Dass es eine großartige Sache ist und mit dem TPad locker mithalten kann , ist dabei nur meine persönliche Meinung.

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      Von Oiler der Borg am Do, 20. September 2018 um 13:35 #

      Ich hab mir schon eins genauer angesehen...
      Irgendwo verstehe ich sogar im Abstrakten, was die Leute an ChromeOS mögen...
      Allerdings frag ich mich schon länger, warum die da Läppis bauen und keine ThinClients für daheim....
      Dadurch dass die Dinger ohne knackige Internetverbindung Briefbeschwerer sind, ist das mit der Mobilität nicht so weit her :down:
      Komischerweise ist mir auch noch kein Chromebook mit WWAN-Modul untergekommen :shock:
      Auch das OS selbst konnte mich nullinger überzeugen
      Und Android Apps kann man ja inzwischen mit Anbox unter Ubuntu ausführen und persönlich konstantieren, wie hirnrissig das ist 8)

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