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Mi, 26. September 2018, 10:26

Software::Distributionen::Solaris

Oracle Solaris 11.4 aktualisiert

Oracle hat knapp einen Monat nach Solaris 11.4 die erste Aktualisierung des Systems freigegeben. Das neue Version korrigiert Fehler und bereinigt Unzulänglichkeiten, weshalb sie von allen Nutzern eingespielt werden sollte.

Oracle Solaris 11

oracle.com

Oracle Solaris 11

Einen Monat nach der Freigabe von Solaris 11.4 steht mit »Oracle Solaris 11.4 SRU1« - so die offizielle Bezeichnung – eine Aktualisierung des Systems bereit. Wie erwartet, konzentriert sich die neue Version auf die Korrektur von Fehlern und bringt nur vereinzelte neue Funktionen mit. Eine der wohl wichtigsten Neuheiten in SRU1 ist deshalb »Memory Reservation Pools for Kernel Zones« - eine Einrichtung, die das Management des Speichers optimiert und auf stark ausgelasteten Systemen für mehr Benutzbarkeit sorgen soll.

Weitere Neuerungen von Oracle Solaris 11.4 SRU1 sind Aktualisierungen von Anwendungen. Vim wurde auf die Version 8.1.0209 angehoben und mailman liegt in der Version 2.129 vor. Weiterhin wurde Samba auf die Version 4.8.4, Kerberos auf 1.16.1 und Apache Tomcat auf 8.5.32 aktualisiert. Der Apache-Webserver liegt dem aktuellen Paket in der Version 2.4.34 bei und MySQL wird in der Version 5.7.23 vertrieben. Zudem wurde der Aktualisierung Mozilla Thunderbird 52.9.1 hinzugefügt.

Fotostrecke: 8 Bilder

Start von Solaris 11.4
Solaris 11.4 - Konfiguration
Solaris 11.4 - Login
Solaris 11.4 - Der Desktop
Solaris 11.4 - Anwendungen
Weitere Neuerungen umfassen Korrekturen von Fehlern, die eine Aktualisierung älterer Systeme verhinderten. Das neue Update beinhaltet auch hier diverse Fehlerkorrekturen, sodass Nutzer mittels pkg update ihre Produkte problemlos auf die neue Version aktualisieren können.

Mit der Freigabe von Oracle Solaris 11.4 SRU1 aktualisiert Oracle auch die Updatestrategie. So ersetzt diese Version die alte Version 11.3. Künftige Aktualisierungen sollen nur noch für die neue Generation des Systems erscheinen, weshalb alle Anwender angehalten sind, ihre alten Systeme auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen.

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