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Thema: Solid: Web-Erfinder startet freie Web-Plattform

11 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Saftschubse am Mo, 1. Oktober 2018 um 15:33 #

Eine Firma muss Geld verdienen. Wie sieht das Businessmodell von Inrupt aus? Unsere Privatsphäre ist dann von einer anderen Firma abhängig als von Google und Co., viel besser :)
Die Apps laufen dann auf meinem Androidsystem oder IPhone.
Solange Google, Amazon, Facebook und Co. benutzt werden ändert sich natürlich nichts. Was wir brauchen sind Alternativen und nicht nur eine weitere Cloud.
Ich will es nicht von Anfang an schlecht reden, doch das hört sich nicht revolutionär genug an, doch das ist es was wir benötigen.
Trotzdem viel Glück damit, und das es Open Source ist finde ich sowieso gut.

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    Von selfhosted Cloud am Mo, 1. Oktober 2018 um 17:53 #

    und nicht nur eine weitere Cloud

    Aus meiner Sicht, solltest du schon unterscheiden, ob eine selfhosted, oder public Cloud verwendet wird.

    Es ist okay zu sagen, Cloud verstehe, und/oder marg ich nicht, aber generell alle Cloudmodelle zu verteufeln ist auch nicht die Lösung.

    Optimal wäre es, wenn man die (großen) Datenkraken heraushalten könnte, aber wie die Vergangenheit bereits zeigte, verleiben sich diese dann einfach eine Firma aus der Portokasse ein und schon wären wir wieder bei deinem eigentlich viel wichtigeren Einwand, dem Kapitalismus.

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      Von NurNochIntelligenzbestien am Mo, 1. Oktober 2018 um 18:58 #

      ??? Du hast den Text nicht verstanden, oder?
      Wer hat denn hier die Cloud verteufelt?
      Lies noch mal was ich wirklich gesagt habe, ich denke das DU derjenige bist der hier was nicht versteht. Nichts für ungut.

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Von anonymous am Mo, 1. Oktober 2018 um 20:17 #

Mit ipfs ist heute schon ein dezentrales Netz vorhanden.

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Von Anonymous am Mo, 1. Oktober 2018 um 21:56 #

... ist so gut wie unmöglich, und genausowenig wird Berners-Lee irgendwas daran ändern, dass ein paar Multis seine Ideen okkupiert unf pervertiert haben.

Milliarden Zombies werden weiterhin Google, Facebook und Amazin hinterherlaufen. Die wissen nicht mal, wer Berners-Lee ist.

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    Von mw am Di, 2. Oktober 2018 um 12:36 #

    Das Internet war mal als peer-to-peer Netzwerk von TBL gedacht. Von den mächtigen wurde es zum Producer-Consumer netzwerk degradiert. Aber Millionen von Consumern sind damit zufrieden, dass die Producer mit dem Käse der Umsonst-Kultur die Mäuse fangen.

    Ich rechne Tim den guten Willen an, aber verändern wird auch ein Sir Tim Berners-Lee nichts. Denn zur Veränderung braucht es keine anderen Server (schon gar keine mit node.js) sondern das Bewußtsein der Consumer müsste sich ändern. Aber es geht schließlich nur um den Markt der Eitelkeiten und da wird dann der Intellekt, sofern vorhanden, ausgeschaltet.

    Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.
    Goethe.

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Von mullah am Mo, 1. Oktober 2018 um 22:47 #

Tja, so ist es heute:

"Der Solid-Server ist eine Anwendung für Node.js. Er steht unter der MIT-Lizenz und wird auf Github entwickelt. Binärpakete sind von der NPM-Webseite erhältlich."

Node.js, dessen Engine von Google stammt.
Github, das Microsoft gehört.
Hinter npm steht auch ne US Firma (die wie diese alle hofft, irgendwann für irre viel Geld gekauft zu werden.

Fällt gar nicht mehr auf irgendwie...

Als es vor knapp 20 Jahren keinen Browser mehr unter Linux gab, der die meisten Webseiten darstellen könnte, als es kein (damals noch sehr wichtiges) freies Office gab, etc. ... da gabs mal einen Ruck und Begeisterung für freie Systeme; es gab Awareness.
Diese gibt es heute kaum noch, auch unter (jungen) ITler.
Das bisschen Errungene wird (von der nächsten Generation) ohne Not und ohne Verständnis weggeworfen.
"Der Mac ist doch soo schick und die Cloud so einfach und das Iphone will ich und der Chrome ist schneller und hipper und Amazon mit Lieferung so einfach. Whatsapp hat halt jeder und ohne Netflix und Facebook ist Leben nach der Arbeit sinnlos. Das bisschen Geld für die nicht freie IDE, x, y, z kann sich die Firma doch locker leistung oder wo ist das Problem? Komm mal raus aus der Steinzeit!"
So einfach und naiv und s*dumm bekommt "man" es zu hören. Erinnert mich irgendwie an das, was man von der Biedermeier-Zeit nach der 48er Revolution gehört hat... Willkommen im digitalen Biedermeier! :-)

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    Von OliverF am Di, 2. Oktober 2018 um 07:54 #

    Leider so wahr :up:

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    Von Sindbad am Di, 2. Oktober 2018 um 11:30 #

    +1

    Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
    (Albert Einstein)

    Das hindert uns aber nicht, Linux zu benutzen und Facebook, Whatsapp oder One-Drive zu boykottieren.

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    Von Qno am Di, 2. Oktober 2018 um 13:21 #

    Danke, sehr schön beschrieben. :up:
    Klingt, als hättest du mich beim Leben beobachtet. :)

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    Von james am Do, 11. Oktober 2018 um 11:20 #

    Sehr überzeichnetes Bild.

    Node.js - MIT-Lizenz
    Googles V8 Engine - BSD-Lizenz
    Github als Online-Versionsverwaltung via git (GPL-Lizenz)
    npm als Repository für Pake, die unter einer freien Lizenz stehen

    Was soll Awareness in diesen Kontext bedeuten?
    Es gibt mehr Kollaboration und es wird mehr Zeit in freie Software gesteckt als je zuvor.
    Größtenteils von Firmen, die ihre eigenen Interessen vertreten - aber ist das so schlimm?
    Gefällt einem das nicht bleibt einem immer die Option und freie Alternativen.
    GitLab als Beispiel einer freien Alternative zu github: über 2000 commits seit Anfang August.

    Das Bild von dem "hippen" Nutzer ist einfach nicht repräsentativ - auch wenn es diese Leute natürlich gibt.
    Das liegt aber einfach auch daran, dass die Personen, die sich vor 20 Jahren für freie Software begeistert haben, ein sehr geringer Teil der Gesellschaft waren. Dem Rest war das vollkommen egal.
    Und heute ist das ganz genauso.

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