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Do, 4. Oktober 2018, 16:05

Software::Systemverwaltung

Red Hat plant zertifizierte Ansible-Module

Ansible, ein Programm zur automatisierten Konfigurationsverwaltung, soll um zertifizierte Module erweitert werden. Red Hat hat nun die ersten Partnerunternehmen vorgestellt.

Red Hat

Ansible startete als Verwaltungsystem für Rechnernetze. Die Software beruht auf dem Prinzip, dass sie sich mit SSH auf den gewünschten Rechnern einloggt und dann die jeweils definierten Kommandos ausführt. Diese Aktion kann auf vielen Rechnern parallel ausgeführt werden. Im Prinzip lässt sich auf den Zielsystemen jedes beliebige Kommando ausführen. Spezifische Ansible-Module helfen aber dabei, diverse Aufgaben einfacher und mit mehr Fehlerprüfungen auszuführen.

Seit Red Hat Ansible übernommen hat, wird Ansible in Richtung genereller Automatisierung weiterentwickelt. So kann Ansible jetzt auch Rechner-Infrastruktur wie Switches, Router und Gateways, aber auch virtuelle Maschinen und Container verwalten.

Red Hat hat jetzt ein Zertifizierungsprogramm aufgelegt, in dessen Rahmen Ansible-Module auf ihre Funktionalität, Kompatibilität und Sicherheit geprüft werden. Die zertifizierten Module sollen einen ähnlichen Lebenszyklus wie Ansible haben, regelmäßig neu zertifiziert werden und Unterstützung von Red Hat erhalten. Red Hat nennt Cisco, CyberArk, F5 Networks, Infoblox, NetApp und Nokia als anfängliche Teilnehmer am Zertifizierungsprogramm, die ihre Module zertifizieren lassen.

Die erwähnte Ausweitung von Ansible auf die Netzwerk-Infrastruktur resultiert nun in ersten Modulen zur Konfiguration der Netzwerksicherheit. Diese Module stehen jetzt als Vorschau zur Verfügung. Sie unterstützen Check Point, Splunk und Snort. zu den verfügbaren Aktionen in diesen Modulen gehören die Erkennung von verdächtigen Aktivitäten (automatisierte Log-Konfiguration), automatisierte Erstellung von neuen Regeln und automatisierte Erstellung von Firewall-Regeln als Reaktion auf Angriffe.

Die neuen Module sind in Ansible Galaxy als Vorschau verfügbar und sollen Anfang 2019 offiziell unterstützt werden. Ab sie auch im zugrundeliegenden freien Projekt AWX verfügbar sein werden, geht aus der Ankündigung nicht hervor.

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