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Do, 11. Oktober 2018, 09:44

Software::Automatisierung

Automatisierungsserver Fhem in Version 5.9 vorgestellt

Die Entwickler der freien Automatisierungslösung Fhem haben über eineinhalb Jahre nach der letzten Version eine neue Version des Servers veröffentlicht. Fhem 5.9 führt Verbesserungen in der Oberfläche und zahlreiche neue Module ein. Zudem wurde eine Reihe von Modulen einer Überarbeitung unterzogen.

fhem.de

Fhem (»Freundliche Hausautomatisierung und Energie-Messung«) stellt ein freies, in Perl geschriebenes Serversystem dar, das vor allem für eine Hausautomation und die Steuerung von Geräten unter Linux, aber auch unter anderem Betriebssystemen, genutzt werden kann. Das System wird unabhängig durch eine große Gemeinschaft entwickelt und unter der freien GNU General Public License Version 2 (GNU GPLv2) vertrieben. Der Server bietet eine Unterstützung vieler in der Heimautomation üblicher Protokolle wie beispielsweise 1Wire, EnOcean, FS20, HomeMatic, HomeEasy, JeeLink, KNX oder Zwave. Zudem unterstützt die Lösung zahlreiche Geräte direkt und bietet dedizierte Module für Fernseher sowie Hardware-Lösungen von Multimedia- und Systemhersteller wie beispielsweise Apple, Amazon, Google, Samsung oder Sonos.

Eine Besonderheit von Fhem ist das Entwicklungsmodell, das eine stetige Weiterentwicklung vorsieht. Änderungen werden direkt über die Oberfläche oder eine Kommandozeile mittels eines Update-Befehls eingespielt und aktiviert. Die am Sonntag freigegebene Version 5.9 stellt deshalb keine wirkliche Freigabe dar, sondern markiert einen Schnappschuss der Entwicklung. Laut Aussage der Entwickler dient die Veröffentlichung als Startpunkt für weitere Updates. Nachdem Fhem installiert wurde, soll es mittels des Kommandos update aktualisiert werden.

Fotostrecke: 7 Bilder

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Das Changelog zwischen der im Februar des vergangenen Jahres freigegebenen Version 5.8 und der aktuellen Variante weist zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen auf. Eine angenehme Neuerung aus Sicht vieler Nutzer wird die neue Standardoberfläche unter dem Namen »f18« sein, die sich besser auf mobilen Geräten nutzen lässt und auch eine einfachere Positionierung der Elemente erlaubt. Ebenfalls neu sind die Module für ESPEasy, LG Fernseher mit WebOS, Nmap, Vallox DigitSE-Systeme, Smart Pi- und PiXtend-Erweiterungsmodule, Neutrino Satellitenreceiver, Gardena Smart-Produkte, UpsPico UPS, Husqvarna-Geräte und die Wetterabfrage vom DWD. Die Unterstützung von Homematic wurde weiter ausgebaut und unter anderem um den Firmware-Download in HMCCU ergänzt. Der Support für MQTT2 wurde weiter verbessert.

Eine Liste aller Änderungen kann dem Changelog entnommen werden. Fhem 5.9 kann direkt von der Seite des Projektes heruntergeladen werden. Zum Betrieb werden Perl sowie diverse Perl-Module benötigt. Ferner setzt die Lösung auf weitere Systeme, wie beispielsweise auf Homebridge für einen Siri-Support, die separat installiert und konfiguriert werden müssen.

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