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Thema: FSFE vergleicht Parteipositionen zu freier Software für die Wahl in Hessen

37 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von Anonymous am Fr, 12. Oktober 2018 um 13:47 #

In der wirklichen Welt sind Parteiplrogramme und Wahlversprechen völlig bedeutungslos.

Die 100 reichsten US-Clans sorgen mit ihren Parteispenden an beide US-Parteien dafür, dass stets "ihre" Leute im Kongress, Senat und Präsidentenstuhl sitzen, egal, welche Partei gewinnt. Und die setzen dann ein "investorenfreundliches" Klima auf der ganzen Welt durch.

Wenn Mutti mal nicht spurt, bekommt sie vom hiesigen CIA-Repräsentanten aus ihrer Stasi-Akte vorgelesen.

"Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie schon längst verboten", sagte mal eine US-Bürgerrechtlerin vor mehr als 100 Jahren.

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    Von wurzel am Fr, 12. Oktober 2018 um 13:57 #

    "Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie schon längst verboten", sagte mal eine US-Bürgerrechtlerin vor mehr als 100 Jahren.

    Das Wahlen sehr viel ändern können siehst du gerade in GB, Polen, Ungarn, Tschechien, Italien ..
    Leider in diesen Fällen zum Negativen (aus meiner unmaßgeblichen Sicht)

    Das Problem ist leider, dass Wahlen und Demokratie eben nicht richtige sondern mehrheitsfähige Entscheidungen produzieren.
    Wer Blödsinn wählt muss sich nicht wundern, dass Blödsinn passiert.

    LEIDER ist die Frage was Blödsinn bzw gewünscht ist sehr kontrovers ´zu diskutieren. - mit Sicherheit habe ich da völlig andere Konzepte als du.

    „Demokratie ist ein Verfahren, das garantiert, daß wir nicht besser regiert werden, als wir es verdienen.“
    George Bernhard Shaw

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      Von Anonymous am Fr, 12. Oktober 2018 um 14:45 #

      Die große Richtung ändert sich ja gerade nicht.

      Dem blöden Wahlvieh wird irgendein äußerer Feind präsentiert - Flüchtlinge, Florida-Rolfs, böse Russen, und hinter der Fassade wird das neoliberale Mantra zelebriert: Deregulierung, Privatisierung, Sozialabbau.

      Läuft doch alles bestens im Sinne der Eliten.

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        Von wurzel am Fr, 12. Oktober 2018 um 14:53 #

        für den aufrechten Wutbürger klingt das alles sehr plausibel. Wenn man dann mal freundlich nach Belegen dafür fragt: Ist doch klar - sieht doch jeder ..

        Aber wir können das alles gerne so stehen lassen .. ich bin weltfremd und du blickst durch .. alles ist gut ..
        ich weiß .. es ist gerade Schicht in Leningrad und du hast dein Destruktionssoll noch nicht erfüllt.
        Im Vertrauen: du bist ungeschickt ..

        • 0
          Von Anonymous am Fr, 12. Oktober 2018 um 16:38 #

          Schlechter Verlierer?

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          Von Anonymous am Fr, 12. Oktober 2018 um 19:41 #

          Ich habe keine Lust, die Annahmen, die du freidrehend über mich erfindest, aus der Welt zu schaffen, aber nur eins:

          Ich bin kein "Wutbürger", sondern eher bei den Sozialdemokraten der 80iger und 90iger Jahren, als die noch Partei der Arbeiter und Angestellten waren. Und ich bin auch kein Deutschtümler, falls du das vermutest.

          Aber ich gucke mir die Welt seit fast 50 Jahren bewusst an, und ich erinnere mich, was mir die Medien und während des Vietnamkrieges erzählt haben und was hinterher so alles rausgekommen ist.

          Und ich erinnere mich, was mir die Medien über Irak, Jogoslawien, Libyen und Syren vorher erzählt haben und was hinterher schon alles rausgekommen ist.

          Und wie sie den "schlanken Staat" hochgejazzt haben.

          Und wenn Du nach Belegen fragst: fahr' einfach mal Bahn oder lass dir deine Rentenberechnung schicken.

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      Von pointer am Sa, 13. Oktober 2018 um 11:49 #

      >Das Wahlen sehr viel ändern können siehst du gerade in GB, >Polen, Ungarn, Tschechien, Italien ..
      >Leider in diesen Fällen zum Negativen (aus meiner >unmaßgeblichen Sicht)

      Dazu ganz gut passend:
      https://www.spectator.co.uk/2018/06/europe-has-a-democracy-problem/

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        Von wurzel am Sa, 13. Oktober 2018 um 12:12 #

        übersetzt .. (ist bei Journalisten-Sprech aus GB nicht ganz einfach), gelesen und weitgehend verstanden.

        Was möchtest DU uns damit sagen?

        btw: für jede Position findet sich irgendein Artikel, der sie argumentativ stützt. Quellenhinweis: die Protokolle der Weisen von Zion, Der Postillon, Das Kapital, https://www.infowars.com/..

        UND ..
        Bill Gates ist der Teufel, denn korrekt heißt er William Henry Gates III. Wandelt man die Buchstaben seines Namens in ASCII- Werte um, erhält man folgendes: B 66 - I 73 - L 76 - L 76 - G 71 - A 65 - T 84 - E 69 - S 83 + 3 = 666. Die 666 ist die Ziffer und das Zeichen des Teufels.

        Da sind wir uns alle einig .. ODER ??

        Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 13. Okt 2018 um 12:15.
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          Von Hübner am Sa, 13. Oktober 2018 um 16:25 #

          Die 666 ist die Ziffer und das Zeichen des Teufels.

          Da sind wir uns alle einig .. ODER ??

          Nö, da wird dir niemand zustimmen. Denn die 666 ist die Zahl des Antichristen.

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          Von pointer am Sa, 13. Oktober 2018 um 19:19 #

          Bißchen zu tief in's Glas geschaut, wie?


          Im Grunde genommen ist der Artikel ja selbsterklärend.

          Aber gut. Was ich damit verdeutlichen wollte, ist, dass die "guten" Demokraten von eigenen Gnaden immer dann ein Problem mit der Demokratie haben, wenn demokratische Wahlen nicht in ihrem Sinne ausfallen. Wenn Menschen die Demokratie also ernst nehmen und es wagen, einfach eine andere Meinung zu haben, als die von sogenannten "Eliten" vorgegebene und willfährigen Medien propagierte.

          Statt sich mal zu fragen, ob die Entscheidung des sonst so gewürdigten "Souverän" vielleicht etwas mit eigenen Fehlern zu tun haben könnte, werden lieber Teile der Gesellschaft oder sogar ganze Nationen verteufelt. Oder - wie für Italien ja im Artikel geschildert - Wahlergebnisse einfach nicht akzeptiert.

          Ich finde es gut, dass sich das immer mehr Menschen in Europa nicht mehr gefallen lassen.

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            Von wurzel am Sa, 13. Oktober 2018 um 20:17 #

            Bißchen zu tief in's Glas geschaut, wie?
            Im Grunde genommen ist der Artikel ja selbsterklärend.
            ad 1
            kannste dir sparen .. für diesen Vermutung gibt es genau so wenig eine Grundlage wie die Behauptung auf einen Freitag folgt ein Montag. Solche un-sinnigen Bemerkungen lassen lassen nur vermuten, dass du der Sache nix zu sagen hast.

            ad 2
            natürlich ist der Artikel selbst erklärend ist ja nun ziemlich schlicht .. ich wollten wissen was DU sagen wolltest.
            Wenn du die Aussage des Artikels nicht als Politsatire sondern übernimmst das machst du dich eben auch zum Clown.

            Bleiben wir mal bei I:

            Kurz zur Erläuterung: Wenn du einen Kaufvertrag für ein Auto unterschreibst hast du den Vertrag zu erfüllten auch wenn du aus irgendwelchen Gründen keinen Bock mehr dazu hast.
            Es hat nix mit mangelndem Demokratieverständnis zu tun, wenn eine gewählte Regierung gegen die verbindlich vereinbarten Regeln der EU verstößt.

            Alles ok? Wo ist jetzt fehlendes Demokratieverständnis.

            Es geht hier nicht um Eliten, denen etwas nicht passt sondern um demokratisch - mit italienischem Einverständnis - in Kraft gesetzte Regeln. Wem die nicht passen muss die Kündigungsregularien einhalten. Das probieren gerade die Briten. Daher aus dieser komische Artikel nicht aus I sondern aus der TumpUSKolonie GB.

            Die verantwortlichen Repräsentanten der EU sind hier keine 'Eliten' sondern demokratisch legitimierte Vertreter des europäischen Souveräns - zu dem eben auch I gehört. Aber nicht alleine.

            Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert. Zuletzt am 13. Okt 2018 um 22:46.
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Von Ghul am Fr, 12. Oktober 2018 um 13:55 #

Sollen auch Berufsschulen ausschließlich nur Open Source Software einsetzen, wenn sie ihre Azubis ausbilden, die in den Betrieben dann ohnehin oft Herstellerspezifische propritäre Software einsetzen müssen?

Open Source ist ja schön und gut, aber wenn im Berufsfeld die Open Source Software nur einen Bruchteil von dem kann, was die kommerzielle Software kann und die Firmen dann letztere deswegen nehmen, hätten dann nicht die Azubi, die für solche Berufe ausgebildet werden, dann nicht eher etwas davon, wenn sie gleich auf der Software ausgebildet werden, nach der dann später auch Kenntnisse gefragt sind?

Und wenn die Schulen dann alle auf Open Source umstellen, aber die Firmen bei der proprietären Closed Source Software bleiben. Hätten dann nicht die Azubis reicher Eltern einen Vorteil, die das notwendige Kleingeld haben um während der Schule sich auch noch die proprietäre Software kaufen und daheim Kenntnise dafür aneigenen können? Und die Schere zwischen Arm und Reich geht noch weiter auf, weil die Armen nicht einmal in der Schule mit der kommerziellen Software üben und lernen können.
Wer hat dann am Ende einen Vorteil bei der Jobsuche?

Bsp.
Arm und Reich übt in der Schule mit Blender, aber Reich kann Zuhause noch 3ds Max usw. lernen, weil es sich die Lizenz dafür leisten kann.

Oder
Arm und Reich übt in der Schule mit KiCad, aber Reich kann für Zuhause noch Altrium kaufen und lernen und hat damit einen klaren Vorteil gegenüber Arm.
Arm kann sich Altrium nicht leisten und wird bei der Bewerbung dann das nachsehen gegenüber Reich haben.

Ändern tut sich in dieser Hinsicht nur dann etwas, wenn auch die Firmen Open Source Software einsetzten. Aber wir haben einen freien Markt, zwingen kann man sie dazu nicht und die Kosten für die Mitarbeiter sind oft höher, als für die Softwarelizenzen.

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    Von August Meier am Fr, 12. Oktober 2018 um 15:34 #

    Sorry, aber diese Standard-Argumentation ist Stuss.

    1. ist es möglich, herstellerneutral zu unterrichten. Man spricht eben z. B. von einem Textverarbeitungsprogramm statt von Word oder Libreoffice Writer

    2. wird kein Azubi während seiner Ausbildung die höheren Weihen der Tabellenkalkulation erhalten. Die meisten sind nach Ihrer Ausbildung zwar in der Lage eine Summe oder einen Quotienten zu berechnen, das wars dann aber auch schon. Dafür benötigt niemand eine Spezialausbildung.

    3. Fachanwendungen sind ein eigenes Kapitel; die kommen aber weder von MS noch von Apfel.

    4. Reich übt mit Altrium. Der Unterricht an und mit freier Software schliesst keinesfalls aus, sich mit Spezialanwendungen zu beschäftigen. Es liegt an den Fachlehrern, das entsprechend zu vermitteln.

    5. Du gehst davon aus, dass kommerzielle Software in jedem Fall leistungsfähiger ist als freie. Selbst wenn das wahr wäre, wird in aller Regel nur ein kleiner Bruchteil dder Möglichkeiten von Büroanwendungen genutzt, sodass das letztlich vvöllig bedeutungslos ist.

    Wir arbeiten mit Linux und freier Software sowie unter Windows mut kommerziellen Anwendungen. Nach draussen ggehen nur geschützte *.pdf-Dokumente. Probleme gabs damit noch nie. Und interne Probleme beim Formatieren lösen wir in Arbeitsgruppen, die den ggN herausfinden und dann als Richtlinie festlegen. Also allws kein Problem, wenn Organisation und Kommunikation funktionieren.

    • 0
      Von kamome umidori am Fr, 12. Oktober 2018 um 15:51 #

      > Wir arbeiten mit Linux und freier Software sowie unter Windows mut kommerziellen Anwendungen.

      Freie Software !!= kommerziell
      Sonst bravo!

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        Von Ghul am Sa, 13. Oktober 2018 um 05:20 #

        Nein, nicht bravo, sondern einfach nur unerfahren.
        Vermutlich noch ein Schüler. Berufsschulen kennt er ja auch nicht.

        In 20 Jahren wird er es anders sehen.

        • 0
          Von kamome umidori am So, 14. Oktober 2018 um 23:20 #

          > Vermutlich noch ein Schüler.

          Wenn Du das sagst … !

          Überheblich? Vielleicht ist ja nur Dein Horizont etwas beschränkt – für den Vorposter (und Gruppen von Leuten drum herum) funktioniert es wohl … und sie machen das so … bravo!
          Das kann nicht nur in Schülergruppen funktionieren – aber auch für solche: bravo!
          Nein es ist noch nicht jedes Unternehmen und jede Berufsschule so weit (wenn sie es jemals sein sollten) – das ändert aber nichts am bravo.
          Wenn es für Dein Umfeld (und viele andere) nicht funktioniert: schade!

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      Von Ghul am Sa, 13. Oktober 2018 um 05:19 #

      3. Fachanwendungen sind ein eigenes Kapitel; die kommen aber weder von MS noch von Apfel.

      Es geht hier aber um Fachanwendungen, ich sprach von Berfusschulen und nicht von allgemeinbildenden Schulen, wo das OS und die Textverarbeitung genügt.

      Und die viele Fachanwendungen werden dann auch ein Windows als Unterbau benötigen, es ist also leider auch nicht damit getan, nur die Betriebssysteme auf Open Source umzustellen.

      4. Läuft Altrium unter Linux?
      Warum sollte die Berufsschule Altrium einsetzen oder Lizenzen dafür anschaffen, wenn der Unterricht, so zweigleisig wie du es sagst, sich an KiCAD orientieren würde?

      5. In den Fachanwendungen ist sie das.
      Vergleich doch einfach mal diebeiden genannten Softwarebeispiele.
      Das liegt vor allem daran, weil diese Anwendungen bei der propritären Version in Vollzeit von einem ganzen Team entwickelt werden und damit Geld verdient werden muss.
      Bei KiCAD entwickelt die Entwickler überwiegend nur in ihrer Freizeit.
      Und wie schon gesagt, von Textverarbeitungen habe ich nicht gesprochen. Vermutlich hast du noch nie eine Berfusschule von Innen gesehen.

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    Von Anonymous am Fr, 12. Oktober 2018 um 16:45 #

    Nach DER Logik hätte die Wirtschaft zusammenbrechen müssen, als Micro$oft die Ribbon-Oberfläche einführte.

    In den Schulen sollte nicht Windows gelehrt werden, sondern IT.

    • 0
      Von Ghul am Sa, 13. Oktober 2018 um 05:21 #

      Lerne was einen Berufsschule ist.

      • 0
        Von Anonymous am Sa, 13. Oktober 2018 um 10:12 #

        Ach, die kenn ich doch. Das ist die Schule, zu der die Beschäftigten wieder hinmussten, nachdem Micro$oft die Ribbon-Oberfläche einführte.

      1
      Von wurzel am Sa, 13. Oktober 2018 um 11:06 #

      Nach DER Logik hätte die Wirtschaft zusammenbrechen müssen, als Micro$oft die Ribbon-Oberfläche einführte.
      In den Schulen sollte nicht Windows gelehrt werden, sondern IT.

      Du hast natürlich Recht ..
      ABER .. LEIDER .. ging es hier um Berufsschulen und da ist IT weitestgehend anwendungsbezogen. Und die Ausbildungsbetriebe arbeiten nun mal (fast) alle mit Windows und MS Office und die haben auf die Ausbildung einen maßgeblichen Einfluss - man 'arbeitet zusammen' .. Hinzu kommt das überall (CNC - CAD - Steuerungstechnik - usw usw usw) mit weit verbreiteter Fachsoft- oder Simulationssoftware gearbeitet wird. Und die gibt es nun mal (fast) ausschließlich für Windows.

      Es gibt natürlich Ausbildungsbereiche in denen IT im weiteren Sinne vorkommt in wo auch Linux heute seinen Platz hat: Fachinformatiker. Die programmieren dann schon mal einen raspi.

    0
    Von gogo am Sa, 13. Oktober 2018 um 10:36 #

    "... Open Source ist ja schön und gut, aber wenn im Berufsfeld die Open Source Software nur einen Bruchteil von dem kann, was die kommerzielle Software kann ..."
    interessanterweise ist es ziemlich genau umgekehrt: kommerzielle Software kann out of the box gar nichts. Man muss sie IMMER (und noch dazu "immer wieder") anpassen. Open Source richtest Du EIN MAL ein und basta.

    • 1
      Von wurzel am Sa, 13. Oktober 2018 um 11:05 #

      interessanterweise ist es ziemlich genau umgekehrt: kommerzielle Software kann out of the box gar nichts. Man muss sie IMMER (und noch dazu "immer wieder") anpassen. Open Source richtest Du EIN MAL ein und basta.

      Das war jetzt ein guter Scherz ..

      Wenn es ernst gemeint war: sooo ein Unsinn .. sorry das ich das mal so platt loswerden muss. LEIDER ist es so, dass MS-Office-Software fast immer out-of-the-box läuft und das weitgehend problemfrei. Und wenn ein Update mal schief geht kann der Programmenwickler auf eine weitgehend konsistente OS-Plattform zurückgreifen, die über lange Zeiträume gepflegt wird und fixt die Sache.
      Unter Linux hast du Distri-Chaos, einen Support-Zeitraum von 1,5 Jahre (komm mir nicht mit LTS !!!) und bei gefühlt jedem 2. Kernel-Update kracht es an allen Ecken und Kanten. Entweder mal kann das fixen (zeit- und Geldaufwand) oder spielt ein Backup ein ..
      Und die Programmentwickler fixen sehr wenig - ist ja kostenlos/mach doch selbst: du hast den Quellcode - oder gar nix weil eine Software verwaist ist.

      Das schreibt jemand, der seit Jahren nur noch mit Linux arbeitet. Für mein privates Umfeld total ok aber darüber hinaus ... sehr zweifelhaft ...

      • 0
        Von gogo am Sa, 13. Oktober 2018 um 11:32 #

        ... MS-Office-Software fast immer out-of-the-box läuft und das weitgehend problemfrei. Und wenn ein Update mal schief geht kann der Programmenwickler auf eine weitgehend konsistente OS-Plattform zurückgreifen, die über lange Zeiträume gepflegt wird und fixt die Sache.
        ... fast immer ...
        ... weitgehend problemfrei ...
        ... ein Update mal schief geht ...
        ... weitgehend konsistente ...
        ... lange Zeiträume ...
        ... kann der Programmenwickler ... fixt die Sache....

        sry - ich kann den Unterschied zu freier Software einfach nur am Preis erkennen. Und das gilt besonders für Bürosoftware!

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          Von IchAuchMal am Sa, 13. Oktober 2018 um 22:33 #

          sry - ich kann den Unterschied zu freier Software einfach nur am Preis erkennen. Und das gilt besonders für Bürosoftware!
          ich habe den Eindruck, dass du einen sehr beschränkten Horizont hast
          Bürosoftware beschränkt sich nicht auf Office. Selbst Office-Pakete sind ist nur ein Rädchen in einem unternehmensweiten Softwareverbund.
          Das Rädchen Libreoffice passt da nicht rein.

          Das mag beim Tischermeister mit 1 Azubi anders sein, der seine Rechnungen 1x die Woche per Textverarbeitung schreibt und am Monatsende seinen Papierstapel dem Steuerberater auf den Tisch knallt.
          Da klappt es auch mit Libreoffice.

          Allerdings auch nur bis der Steuerberater ihm eine Software übergibt - die natürlich unter Windows läuft - mit der er am DATEV-Hansel seines Vertrauens 50 Euro mit Monat weniger auf den Tisch legt.

          Schon sind Libreoffice und Linux raus.

          • 0
            Von gogo am So, 14. Oktober 2018 um 02:31 #

            ... ich habe den Eindruck, dass du einen sehr beschränkten Horizont hast ...
            Vielen Dank auch.
            ... ist es so, dass MS-Office-Software fast immer ...
            Weißt Du, ich dachte einfach mal aufgrund dieses Satzes, dass es um "MS-Office-Software" geht - da hab' ich mich wohl geirrt.
            Allerdings auch nur bis der Steuerberater ihm eine Software übergibt - die natürlich unter Windows läuft - mit der er am DATEV-Hansel seines Vertrauens 50 Euro mit Monat weniger auf den Tisch legt.
            Reine Ansammlungen von Worten zählen noch nicht als Satz.
            Ich nehme an, Du meinst dass ein Auftraggeber laut Angebot des Auftragnehmers mit einer bestimmten Software arbeiten muss. Nun ja - so ist die Welt nun mal. Der Auftraggeber muss sich da eben für das passendste Angebot entscheiden ... oder auch gar keines ;) . Aber die ungenannte Spezialsoftware wirst Du doch wohl nicht als Büroprogramm bezeichnen?
            Das Rädchen Libreoffice passt da nicht rein.
            Kannst Du mir bitte erklären wie Du auf diese Aussage kommst? Ich habe nämlich genau das Gegenteil beobachtet. Z.B. hat Anfang letzten Jahres ein Kunde auf MS-Office 2016 umgestellt - das Chaos war (u.A. aufgrund der angepriesenen Umstellung auf das docx-Format) unbeschreiblich! Mitten im unternehmensweiten Softwareverbund gab's plötzlich ein riesiges Loch, das über Wochen repariert werden musste. Alleine die Kosten für die Neuanpassung des EDV-Systems waren ein Mehrfaches der Lizenzkosten. Dazu kamen noch die Probleme mit deren Kunden, Zeitverzögerungen, neue Hardware wurde wieder mal fällig ... . Dort glaubt Dir keiner, dass das Rädchen Microsoft-Office einfach so passt.

            Fazit: Wenn du deine Ruhe haben willst und freie Software proprietärer vorziehen kannst ist proprietäre Software ein No-Go.

            Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert. Zuletzt am 15. Okt 2018 um 12:21.
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Von grueni am Fr, 12. Oktober 2018 um 14:45 #

aus: https://de.wikipedia.org/wiki/LiMux

Im Februar 2014 wurde LiMux zu einem Thema bei der Münchener Kommunalwahl. Sabine Nallinger, die Kandidatin der Grünen zur Oberbürgermeisterwahl, sprach sich gegen den Einsatz von Linux in der Münchener Stadtverwaltung aus.

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    Von Lug&Trug am Fr, 12. Oktober 2018 um 17:38 #

    M$ ist es vollkommen egal mit welcher Partei sie vehandeln muß ;)

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      Von SuperMän am Sa, 13. Oktober 2018 um 22:43 #

      M$ ist es vollkommen egal mit welcher Partei sie vehandeln muß ;)

      Passt es in deinen Schädel nicht herein, dass Linux und freie Software sich selbst aus dem Rennen kegeln?
      In irgendeinem anderen Beitrag hier stand es:
      Distri-Chaos - Mini-Support-Zeiträumen - LTS mit steinalter Software und Micro-Supporttiefe

      dazu: ein tolles Office voll buggy

      Ständig der dämliche Spruch: You have code - fix it ..
      und aus anderen Höhlen: Linux will überhaupt keine höheren Marktanteile ...

      Dann bleibt eben alles wie es ist und MS braucht gar nichts zu tun.
      Ihr Super-Forums-Schlaumeier sitzt mit Cola und Pizza bei Mutti und suggeriert was von M$-Korruption.

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Von mullah am Fr, 12. Oktober 2018 um 20:53 #

Sagen und Tun ist gerade in der Politik meist zweierlei.
Insofern sollte der FSFE das Tun vergleichen und nicht den Speck in den Mäusefallen bewerben.
Wahlprogramm untersuchen - da könnte man auch untersuchen, welche Zuckerbombe in der Werbung als "die gesündeste" für Kinder beworben wird.

Und das in der Ernsthaftigkeit einer "Untersuchung", das ist ja zum Fremdschämen...

Es ist ja schon zum Ritual geworden, diese nichtssagenden Werbekloppereien vor Wahlen zu "untersuchen".
Meine Güte ...

"An ihren Taten werdet ihr Sie erkennen" sagte schon jemand vor 2000 Jahren. Und siehe da: Die härtesten Werber halten oft das wenigste in der Wirklichkeit tun. Meist genügt ja, es zu behaupten, um den gewünschten Effekt ("hab gehört, die tun was"!) zu erreichen.

Also: Wo bleiben die Fakten aka Taten?

In Rot-Grünen Bundesländern schon alles umgestellt auf freie Software?
Proprietäre Software der (US-) Industrie schon aus dem Rot-Rot-Grünen Berlin verbannt?
In München hat die SPD wieder Linux eingeführt?
Aba sicher doch ... in den untersuchten Wahlprogrammen seit 100 Jahren!

  • 0
    Von Janka am Fr, 12. Oktober 2018 um 22:56 #

    Völlig richtig.

    1
    Von wurzel am Sa, 13. Oktober 2018 um 22:53 #

    Also: Wo bleiben die Fakten aka Taten?
    In Rot-Grünen Bundesländern schon alles umgestellt auf freie Software?
    Proprietäre Software der (US-) Industrie schon aus dem Rot-Rot-Grünen Berlin verbannt?
    In München hat die SPD wieder Linux eingeführt?
    Aba sicher doch ... in den untersuchten Wahlprogrammen seit 100 Jahren!

    Es gibt immer wieder Versuche. Lange Jahre bei der Polizei und den Finanzämtern in Niedersachsen.
    Da werden Linux und Libreoffice wieder rausworfen.

    Es wird eigentlich mal Zeit, dass die Linux- und OS-Szene sich an die eigene Nase fasst und überlegt was man anders und besser machen kann.
    Die hausgemachten Mängel sind offensichtlich. Erst wenn die nachhaltig angegangen werden ist es sinnvoll über Microsoft zu schimpfen.

    • 0
      Von Janka am So, 14. Oktober 2018 um 01:36 #

      Wer Microsoft-Zeugs kauft, kann nicht entlassen werden. Hat OSS Bugs, so ist sie Scheiße und muss ersetzt werden (durch Microsoft-Software). Hat Microsoft-Software Bugs, so ist das eine Naturkatastrophe, gegen die man nichts machen kann. So einfach ist das.

      Verrückt. Millionen Fliegen können halt nicht irren.

      Aber zum Glück ist der Nimbus ja weg. Cloud Cloud, Bla Bla, Blockchain Blockchain, Bla Bla, Container Container, Bla Bla, Single-Sign-On, Bla Bla, Bring-you-own-device, Bla Bla. Die Verkäufer wissen auch nicht mehr, welchen heißen Scheiß sie den Leuten als nächstes als unverzichtbar einreden wollen.

      Dieser Beitrag wurde 3 mal editiert. Zuletzt am 14. Okt 2018 um 01:38.
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