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Thema: FSFE vergleicht Parteipositionen zu freier Software für die Wahl in Hessen

5 Kommentar(e) || Alle anzeigen ||  RSS || Kommentieren
Kommentare von Lesern spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.
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Von August Meier am Fr, 12. Oktober 2018 um 15:34 #

Sorry, aber diese Standard-Argumentation ist Stuss.

1. ist es möglich, herstellerneutral zu unterrichten. Man spricht eben z. B. von einem Textverarbeitungsprogramm statt von Word oder Libreoffice Writer

2. wird kein Azubi während seiner Ausbildung die höheren Weihen der Tabellenkalkulation erhalten. Die meisten sind nach Ihrer Ausbildung zwar in der Lage eine Summe oder einen Quotienten zu berechnen, das wars dann aber auch schon. Dafür benötigt niemand eine Spezialausbildung.

3. Fachanwendungen sind ein eigenes Kapitel; die kommen aber weder von MS noch von Apfel.

4. Reich übt mit Altrium. Der Unterricht an und mit freier Software schliesst keinesfalls aus, sich mit Spezialanwendungen zu beschäftigen. Es liegt an den Fachlehrern, das entsprechend zu vermitteln.

5. Du gehst davon aus, dass kommerzielle Software in jedem Fall leistungsfähiger ist als freie. Selbst wenn das wahr wäre, wird in aller Regel nur ein kleiner Bruchteil dder Möglichkeiten von Büroanwendungen genutzt, sodass das letztlich vvöllig bedeutungslos ist.

Wir arbeiten mit Linux und freier Software sowie unter Windows mut kommerziellen Anwendungen. Nach draussen ggehen nur geschützte *.pdf-Dokumente. Probleme gabs damit noch nie. Und interne Probleme beim Formatieren lösen wir in Arbeitsgruppen, die den ggN herausfinden und dann als Richtlinie festlegen. Also allws kein Problem, wenn Organisation und Kommunikation funktionieren.

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    Von kamome umidori am Fr, 12. Oktober 2018 um 15:51 #

    > Wir arbeiten mit Linux und freier Software sowie unter Windows mut kommerziellen Anwendungen.

    Freie Software !!= kommerziell
    Sonst bravo!

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      Von Ghul am Sa, 13. Oktober 2018 um 05:20 #

      Nein, nicht bravo, sondern einfach nur unerfahren.
      Vermutlich noch ein Schüler. Berufsschulen kennt er ja auch nicht.

      In 20 Jahren wird er es anders sehen.

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        Von kamome umidori am So, 14. Oktober 2018 um 23:20 #

        > Vermutlich noch ein Schüler.

        Wenn Du das sagst … !

        Überheblich? Vielleicht ist ja nur Dein Horizont etwas beschränkt – für den Vorposter (und Gruppen von Leuten drum herum) funktioniert es wohl … und sie machen das so … bravo!
        Das kann nicht nur in Schülergruppen funktionieren – aber auch für solche: bravo!
        Nein es ist noch nicht jedes Unternehmen und jede Berufsschule so weit (wenn sie es jemals sein sollten) – das ändert aber nichts am bravo.
        Wenn es für Dein Umfeld (und viele andere) nicht funktioniert: schade!

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    Von Ghul am Sa, 13. Oktober 2018 um 05:19 #

    3. Fachanwendungen sind ein eigenes Kapitel; die kommen aber weder von MS noch von Apfel.

    Es geht hier aber um Fachanwendungen, ich sprach von Berfusschulen und nicht von allgemeinbildenden Schulen, wo das OS und die Textverarbeitung genügt.

    Und die viele Fachanwendungen werden dann auch ein Windows als Unterbau benötigen, es ist also leider auch nicht damit getan, nur die Betriebssysteme auf Open Source umzustellen.

    4. Läuft Altrium unter Linux?
    Warum sollte die Berufsschule Altrium einsetzen oder Lizenzen dafür anschaffen, wenn der Unterricht, so zweigleisig wie du es sagst, sich an KiCAD orientieren würde?

    5. In den Fachanwendungen ist sie das.
    Vergleich doch einfach mal diebeiden genannten Softwarebeispiele.
    Das liegt vor allem daran, weil diese Anwendungen bei der propritären Version in Vollzeit von einem ganzen Team entwickelt werden und damit Geld verdient werden muss.
    Bei KiCAD entwickelt die Entwickler überwiegend nur in ihrer Freizeit.
    Und wie schon gesagt, von Textverarbeitungen habe ich nicht gesprochen. Vermutlich hast du noch nie eine Berfusschule von Innen gesehen.

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