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Mi, 31. Oktober 2018, 08:14

Software::Distributionen::Fedora

Fedora 29 durchgehend modular

Fedora 29 mit Gnome 3.30 als Desktop-Umgebung führt Modularität für alle Fedora-Ausgaben ein.

Fedora 29 Workstation

Fedora

Fedora 29 Workstation

Fedora 29 erscheint, wie seit einigen Jahren üblich, in den drei Hauptausgaben Workstation, Server und Atomic Host. Daneben gibt es, wie gewohnt, Spins und Labs und diesmal die erste offizielle Ausgabe von Silverblue.

Allen Ausgaben von Fedora 29 gemeinsam ist Kernel 4.18, die Basis bilden aktualisierte Pakete wie Systemd 239-3, Python 3.7, Perl 5.28. Glibc 2.28, Golang 1.11, MySQL 8 und GCC 8.2.1. Fedora Workstation kommt mit Gnome 3.30.1 als Desktop, Firefox 63 und LibreOffice 6.1.2.1. Der Spin mit Xfce, der, wie auch LXQt, etwas später erscheint, verwendet bereits Pakete des kommenden Xfce 4.14.

Fedora 29 führt die mit dem Vorgänger für die Server-Variante vorgestellte Modularität nun für alle Ausgaben ein. In der Praxis bedeutet dies, dass die drei Standard-Repositorien jeweils ein modulares Gegenstück erhalten, das alternative Paketversionen anbietet. Damit sollen vor allem Administratoren und Entwickler in die Lage versetzt werden, ältere oder neuere Versionen von Software zu nutzen, ohne die gesamte Basis ändern zu müssen.

Fotostrecke: 4 Bilder

Fedora 29 Workstation
Modulare Repositories
Fedora 29 bringt Pakete aus Xfce 4.14
Storage-Manager Stratis 1.0
Fedora Workstation 29 soll weniger Ressourcen verbrauchen und aktualisiert Flatpaks automatisch über das Software-Center. Mit Podcasts wird eine neue Gnome-App vorgestellt. Ein flackerfreier Start des Systems und ein versteckter Bootmanager Grub auf Rechnern mit nur einem Betriebssystem sind weitere Neuerungen.

Wayland beherrscht jetzt unter Mitwirkung von PipeWire auch Remote Desktop per RDP für die Gnome-Shell, sodass auch Windows-Systeme einfach in die Workstation eingebunden werden können. Neu ist mit Stratis 1.0 die erste stabile Version von Red Hats neuem Storage System. Dieses steht noch unter heftiger Entwicklung, ist derzeit noch auf die Kommandozeile beschränkt und setzt die Installation des Pakets stratis-cli voraus.

Noch etwas weiter in die Zukunft blickt Silverblue, das bisher als »Atomic Host for Workstation« bekannt war. Auf der Basis von Flatpaks und RPM-OSTree wird hier eine mögliche Zukunft der Fedora Workstation mit atomaren Updates erforscht. Ein Image zum Ausprobieren von Silverblue kann von der Projektseite heruntergeladen werden. Alle anderen Ausgaben, Spins und Labs sind auf dem Downloadserver von Fedora zu finden.

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