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Di, 6. November 2018, 11:47

Software::Browser

Chrome 71 blockiert irreführende Inhalte

Google verschärft mit Chrome 71 im Dezember die Maßnahmen gegen irreführende und betrügerische Inhalte auf Webseiten.

Google

In einer Ankündigung im Chromium Blog droht Google Webseiten mit irreführenden und betrügerischen Inhalten mit Sperrungen über den eingebauten Werbeblocker. Google hat im vergangenen Jahr eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, um Nutzer vor einigen dieser missbräuchlichen Anzeigen auf solchen Webseiten zu schützen. Diese sind sowohl auf dem Desktop als auch verstärkt auf mobilen Plattformen anzutreffen.

Dabei geht es um Seiten, die versuchen, Anwender per Einblendungen auf eine andere Seite zu locken, die dann unter Umständen Malware oder Phishing zur Folge haben. Diese Weiterleitungen sind teils unsichbtbare Overlays, Schließen-Buttons oder Start-Buttons von Videos. Oft genug funktioniert nach der Weiterleitung der Back-Button nicht mehr.

Die bisherigen Maßnahmen in Form des seit Februar eingebauten Werbeblockers gingen anscheinend nicht weit genug, da mehr als die Hälfte dieser Anzeigen davon nicht betroffen war. Ab Chrome 71 werden Anzeigen von missbräuchlichen Websites vollständig blockiert, die nicht den Standards der Coalition for Better Ads entsprechen. Dabei sollen auch Werbeanzeigen von Google selbst nicht ausgespart werden.

Bei Verstößen gegen die Better-Ads-Standards erhält der Seitenbetreiber zunächst eine Warnung, die ihm 30 Tage Zeit lässt, die beanstandeten Komponenten zu entfernen. Besteht die Beanstandung weiter, werden sämtliche Werbung und Einblendungen auf dieser Seite gesperrt. Seitenbetreiber können proaktiv selbst tätig werden, indem sie in in der Google Search Console nachschauen, ob bereits Missbrauchserfahrungen gegen die Seite vorliegen, die korrigiert werden müssen. Nutzer erhalten einen Hinweis, wenn solche Inhalte blockiert werden. Sie können dann entscheiden, diese Sperren per Klick zu umgehen.

Das Vorgehen von Google, einen eigenen Werbeblocker einnzusetzen, ist höchst umstritten. So hat der Branchenverband »Coalition for Better Ads«, dem unter anderem auch Facebook und Microsoft angehören, vor einem Jahr eine Neuausrichtung gefordert (PDF), um die Macht über zu blockierende Inhalte von Werbetreibenden wie Google zu verringern.

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