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Mi, 7. November 2018, 11:12

Software::Distributionen::Fedora

Glückwunsch: Fedora wird 15

Fedora startete am 6. November 2003 unter dem Namen Fedora Project. Fünfzehn Jahre später ist Fedora eine Distribution mit hohem Innovationsfaktor und dient als Grundlage von Red Hat Enterprise Linux.

15 Jahre Fedora

Fedora Magazine

15 Jahre Fedora

Bereits im Dezember 2002 wurde das Projekt »fedora.us« mit dem Ziel gegründet, ein Repositorium für das damalige Red Hat Linux (RHL) zu schaffen, um die Distribution mit zusätzlichen Anwendungen zu versorgen. Im September 2003 kündigte Red Hat an, die Endanwender-Distribution Red Hat Linux (RHL) mit »fedora.us« zum Fedora Project zu verschmelzen und der Gemeinschaft zu übergeben. Am 6. November 2003 erschien mit Fedora Core 1 die erste Veröffentlichung des Projekts als direkte Weiterentwicklung von RHL 9.

Bereits damals war Gnome 2.4 als Desktop mit dabei. Die Ansprüche an die Hardware-Ressourcen klingen heute vergleichsweise bescheiden. Für den Textmodus waren 64 MByte Hauptspeicher erforderlich, eine grafische Installation empfahl 256 MByte RAM. Ab dem Jahr 2006 hießen Projekt und Distribution wegen interner Umstrukturierungen nur noch Fedora.

Zum zehnten Geburtstag im Jahr 2013 verschrieb sich Fedora mit dem Projekt Fedora.next eine komplette Umstrukturierung der Distribution. Um sie den sich ändernden Verhältnissen in der IT zu öffnen, wurde die Distribution in die drei Teile Workstation, Server und Cloud Computing aufgeteilt. Für Fedora 21, das die neue Aufteilung erstmals umsetzte, ließ sich das Projekt ein Jahr Zeit und nicht wie üblich sechs Monate. Deshalb trägt die aktuelle Geburtstagsausgabe auch nicht die Versionsnummer 30, sondern erst die 29.

Fedora, das neben der finanziellen Unterstützung durch Red Hat auch viele von dessen Angestellten zu seinen Entwicklern zählt, ist seit jeher eine der Säulen für die Gnome-Entwicklung. Darüber hinaus ist es vermutlich die innovativste Distribution im Linux-Umfeld. In den letzten Jahren wurden hier bahnbrechende Entwicklungen wie Systemd und Wayland vorangetrieben und unter anderem Projekte wie Libinput, PipeWire, Flatpak sowie der Linux Vendor Firmware-Service (LVFS) maßgeblich entwickelt.

Wir wünschen Fedora weiterhin viel Erfolg und Innovationskraft und hoffen, dass der Erwerb von Red Hat durch IBM keine negativen Auswirkungen auf das Projekt haben möge. Das Fedora Magazine bietet anlässlich des Geburtstags einen Rückblick auf die erste Ausgabe Fedora Core 1.

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